Benthe

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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Ein Freiraum ohne Telefon und Waschmaschine

13.12.2014

Calenberger Zeitung

S. 11

Exklusive Wohnlagen oder bezahlbare Quartiere?

28.11.2014

Calenberger Zeitung

S. 11

Haus wird warm eingepackt

22.11.2014

Hallo Wochenende

S. 4

Auseinandersetzung mit dem „Spannungsfeld Mensch”

08.11.2014

Calenberger Zeitung

S. 13

Schimmel in Wohnung: Luftfeuchtigkeit wird gemessen

05.11.2014

Calenberger Zeitung

S. 1

Schimmel: Meravis weist Vorwurf zurück

05.11.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Mieterin leidet in feuchter Wohnung

04.11.2014

Calenberger Zeitung

S. 1

Schimmel in Küche und Flur

04.11.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Blaue Steine auf dem Grünen Ring

23.10.2014

Calenberger Zeitung

S. 7

Einmal rund um den Berg

12.10.2014

Hallo Sonntag

S. 20

VSV erwartet viele Läufer

02.10.2014

Calenberger Zeitung

S. 14

Ein Fest mit Stammgästen

01.10.2014

Calenberger Zeitung

S. 8

Eltern bieten Spielzeug an

20.09.2014

Calenberger Zeitung

S. 12

Highlight im Alpenvorland

14.09.2014

Hallo Sonntag

S. 7

Kind verletzt: Fahrer flüchtet

13.09.2014

Calenberger Zeitung

S. 13

Petanque begeistert

12.09.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Ausdruck flammender Dramatik

12.09.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Wasserleitung ist repariert

19.08.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Leitung unter Gehweg gebrochen

18.08.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Benther SPD in neuen Räumen

17.08.2014

Hallo Sonntag

S. 5

Der Ortsrat tagt künftig im Tennisheim am Hammfeld

16.08.2014

Calenberger Zeitung

S. 12

Ehrenmal auf dem Friedhof soll aufgewertet werden

13.08.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Team will das Wahrzeichen aufwerten

09.08.2014

Calenberger Zeitung

S. 11

Benther Schützen feiern ihr 60. Jahr

06.08.2014

Calenberger Zeitung

S. 7

Kneipenschild ist jetzt Souvenir

26.07.2014

Calenberger Zeitung

S. 17

Rettungsaktion für Hunde aus Ungarn nimmt ein glückliches Ende

30.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 1

Hunden wird in Ungarn das Leben gerettet

30.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Verein benötigt Unterstützung

30.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Förderverein feierte Geburtstag

29.06.2014

Hallo Sonntag

S. 5

Die Abwasserkanäle werden erneuert

28.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 13

Treffpunkt für Eltern mit Babys

08.06.2014

Hallo Sonntag

S. 6

Quer durch den Deister

07.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Ein Neustart mit Spezialitäten

07.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 14

In Benthe ist die Grillsaison gesichert

07.06.2014

Calenberger Zeitung

S. 14

Ein Grund zum Feiern

01.06.2014

Hallo Sonntag

S. 5

Führung durch Ausstellung

22.05.2014

Calenberger Zeitung

S. 11

Ehrung unterm Maibaum

07.05.2014

Calenberger Zeitung

S. 8

Samenflug der Pappeln nervt

07.05.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Neuer Weg zum Parkplatz der Schule macht Ärger

07.05.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Ein wenig Wehmut schwingt mit

04.05.2014

Hallo Sonntag

S. 5

Hier können die Besucher nur gewinnen

03.05.2014

Calenberger Zeitung

S. 12

Heute ziehen Kinder in die Krippe ein

02.05.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

NABU richtet Nistkästen für die Schwalben her – Feuerwehr hilft

30.04.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Kunstraum feiert seine 100. Austellung

27.04.2014

Hallo Sonntag

S. 4

Mehr Platz für Krippenkinder

12.04.2014

Calenberger Zeitung

S. 19

Chapeau Frack gibt Konzert

11.04.2014

Calenberger Zeitung

S. 13

Senioren machen Straße bunt

02.04.2014

Calenberger Zeitung

S. 8

Verein hat Feier im Juni schon fest im Visier

22.03.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Das Benther Seniorenteam legt seit zehn Jahren Sonderschichten ein

20.03.2014

Calenberger Zeitung

S. 16

Waldarbeiten am Benther Berg: Die Fällungen sind notwendig

14.02.2014

Calenberger Zeitung

S. 1

Stadt kennzeichnet Baudenkmal

11.02.2014

Calenberger Zeitung

S. 13

Abschied rückt immer näher

10.02.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Frauen räumen Schrank für Rumänien-Hilfe leer

27.01.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Kunstpfad soll Gäste fit machen

22.01.2014

Calenberger Zeitung

S. 10

Benthe hat neue Aktive

20.01.2014

Calenberger Zeitung

S. 9

Hundertjährige nimmt auch die Politik unter die Lupe

17.01.2014

Calenberger Zeitung

S. 9


13.12.2014, Calenberger Zeitung, S. 11

Ein Freiraum ohne Telefon und Waschmaschine

Hobbymalerin Sieglinde Müller stellt aus

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Kunst ist in Benthe mit dem renommierten Kunstraum Benther Berg verbunden, wo professionelle Künstler und Kunsthandwerker ausstellen. Hobbykünstler finden im Lädchen von Sabine De Vos die passende Umgebung für ihre Arbeiten, demnächst auch für Sieglinde Müller. Malen bedeutet für die 48-jährige Vermessungsingenieurin, sich in einen persönlichen Freiraum zurückziehen zu können, „ohne Telefon und Waschmaschine”. Die Mutter von zwei 17 und 19 Jahre alten Söhnen vertieft ihre künstlerische Neigung seit zehn Jahren unter professioneller Anleitung.

Erste Kenntnisse erlangte sie in der Malschule von Alireza Omumi in Empelde und seit drei Jahren im offenen Atelier von Gerhard Merkin in Hannover. Dort entstanden die Bilder, die Müller bis 21. Februar in ihrer Wahlheimat Benthe ausstellt. „Ich mag es, sich mit anderen Hobbymalern auszutauschen, auch wenn es mal heißt: „Am besten übermalen und neu anfangen”. Sieglinde Müller verbindet abstrakte Hintergründe mit realistischen Motiven, zu denen sie sich vom Alltag und im Urlaub inspirieren lässt. „Ich experimentiere viel, male auch mit Lacken und mit Spachtel”, erläutert sie.

• Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Dezember, um 19 Uhr im Bistro am Steinweg 18 eröffnet und ist bis 21. Februar zu sehen. (Kerstin Siegmund)

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28.11.2014, Calenberger Zeitung, S. 11

Exklusive Wohnlagen oder bezahlbare Quartiere?

Zukunftsdialog macht unterschiedliche Interessen deutlich

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Wie und wo kann Benthe wachsen, damit Kindergarten und Grundschule erhalten werden können? Auf diese und weitere Fragen haben etwa 40 Bürger in einer munteren Diskussion Antworten gesucht. Auf Einladung der Stadt haben sie beim Zukunftsdialog des integrierten Stadtentwicklungskonzepts (Isek) mitgemacht, aus dem in den nächsten Monaten Visionen für Ronnenberg im Jahr 2030 entwickelt werden.

Die Teilnehmer trafen sich im evangelischen Gemeindehaus, da es weder ein Gasthaus noch ein Gemeinschaftshaus gibt. Wo sollte künftig der soziale Treffpunkt sein? Darauf antwortete der städtische Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler mit einer Gegenfrage: „Sind das Haus der Kirche und das städtische Sporthaus tatsächlich ausgelastet?” Mit seinen Kollegen Philipp Graen und Beatrice Mühlnikel moderierte er den Zukunftsdialog.

Die Benther wünschen sich auch Wohnprojekte für ältere Menschen, in die diese umziehen können, wenn ihnen ihre Häuser zu groß geworden sind. Diese Gebäude wären dann frei für junge Familien. Derzeit seien die Grundstücke und Mieten für junge Leute, die in Benthe bleiben wollen, nicht bezahlbar, lautete ein Hinweis aus dem Plenum. Andere Bürger wollen die exklusive Wohnlage des Bergdorfes erhalten und fordern ein behutsames Wachstum. All diese Interessenlagen zusammenzubringen, ist ein spannender Aspekt des Isek. (Kerstin Siegmund)

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22.11.2014, Hallo Wochenende, S. 4

Haus wird warm eingepackt

Kirchengemeinde lässt die Fassade dämmen

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Die Benther Kirchengemeinde investiert weiter in den Klimaschutz. Rechtzeitig vor dem Winter ist das Gemeindehaus warm eingepackt worden. „Die an zwei Seiten des Gemeindehauses vorgenommene Wärmedämmung schließt die energetische Sanierung zu etwa 95 Prozent ab”, sagt Kirchenvorstandsmitglied Sabine Grune.

Mitte Oktober wurde damit begonnen, die Fassaden an der Ost- und Südseite des Gemeindehauses am Wallbrink warm einzupacken. Nach zweieinhalb Wochen war die 16 500-Euro-Investition in den Klimaschutz erledigt. Finanziert wurden die Arbeiten aus Fördermitteln der Landeskirche, die Gemeinde müsse keine Eigenmittel aufbringen, berichtet Grune. Die Benther wurden für eine Kostenübernahme ausgewählt, weil sie sich anhand des kirchlichen Umweltmanagementprogramms Grüner Hahn zertifizieren ließen.

„Wir haben schon viele wichtige Ziele aus unserem Maßnahmenplan erreicht”, sagt Grune. Das Gemeindehaus erhielt bereits neue Fenster, auch das Pfarrhaus wurde wärmegedämmt.”

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08.11.2014, Calenberger Zeitung, S. 13

Auseinandersetzung mit dem „Spannungsfeld Mensch”

Der Bildhauer Rainer Ern arbeitet mit Stein, Holz, Lehm und Eisen

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Die Arbeiten tragen Titel wie „Die Aufstellung”, „Die Maske” oder „Wir”. Der Bildhauer Rainer Ern will damit seine „persönliche Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch” aufzeigen. Ern arbeitet mit Stein, Holz, Lehm und Eisen und bevorzugt Materialien, die wegen ihrer Härte eine besondere Herausforderung bei der Bearbeitung darstellen – etwa Flintstein oder Robinie. „Ich versuche immer, mit dem Material zu arbeiten und nicht dagegen”, beschreibt Ern seine Arbeitsweise.

Ebenso flexibel wie in der Wahl seines Werkstoffs ist der 57-Jährige auch in seiner Vorgehensweise. Ein Stein oder ein Stück Holz inspiriere ihn wegen einer bestimmten Form. Oft stehe aber auch eine Idee am Anfang. „Dann suche ich nach dem passenden Material, um diesen Gedanken in die Tat umzusetzen”, erläutert der Künstler.

Seit 2006 arbeitet Ern an seiner Vis-à-vis-Reihe. Dabei teilt der Bildhauer einen Rohling mit einem senkrechten, sich um 90 Grad drehenden Schnitt und schafft daraus ein Gegenüber aus zwei korrespondierenden Körpern. Für den Betrachter bleibt trotz der Trennung immer die Einheit erkennbar. In der Ausstellung ist das besonders gut zu sehen an Exponaten wie „Der Kuss” oder „Gemeinsam”. 19 Skulpturen aus Holz und Stein präsentiert der Bildhauer aus Lübbecke im Kunstraum.

Eröffnet wird die Ausstellung mit dem Titel „persönlich” morgen um 11 Uhr mit einem Künstlergespräch zwischen Ern und dem Maler Rainer Janssen aus dem Kunstraum-Vorstand. Der Saxofonist Hartmut Brandt gestaltet den musikalischen Rahmen.

• Die Ausstellung von Rainer Ern ist im Kunstraum in Benthe, Bergstraße 3, bis 14. Dezember zu sehen. Geöffnet ist jeweils freitags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. (Heidi Rabenhorst)

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05.11.2014, Calenberger Zeitung, S. 1

Schimmel in Wohnung: Luftfeuchtigkeit wird gemessen

Das Wohnungsunternehmen Meravis hat gestern in einer von Schimmel befallenen Wohnung in Benthe ein Langzeitmessgerät aufgestellt. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit klagt die Mieterin über gesundheitliche Beschwerden. Geschäftsführer Matthias Herter weist die Vorwürfe zurück: Meravis lasse keinen Mieter mit Gesundheitsgefährdungen allein. „Wir gehen Mängeln nach und kümmern uns.”

Das Unternehmen investiere mehr als 20 Euro pro Quadratmeter und Jahr – insgesamt rund 20 Millionen Euro – in die Sanierung seiner 13 000 Wohnungen, auch in Barsinghausen und Laatzen. (ker)

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05.11.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Schimmel: Meravis weist Vorwurf zurück

Feuchtigkeit in Wohnung wird gemessen

Das Wohnungsunternehmen Meravis hat gestern in einer von Schimmel befallenen Wohnung in Benthe ein Langzeitmessgerät aufgestellt. Die Mieterin klagt über gesundheitliche Beschwerden wegen der hohen Luftfeuchtigkeit.

Die Langzeitmessung über einen Zeitraum von zwei Wochen soll Erkenntnisse über das Raumklima bringen und auch protokollieren, wie die 51-jährige Mieterin heizt und lüftet. Ulrike Domeier und weitere Mieter von Erdgeschosswohnungen an der Salinenstraße bemängeln Schimmel und feuchte Keller. Gestern habe ein Meravis-Mitarbeiter die Feuchtigkeit in den Wänden gemessen. „Die Wände sind trocken”, sagt die Bentherin. Dieses Ergebnis bestätige ihre Einschätzung, dass die Feuchtigkeit „von unten kommt”.

Meravis-Geschäftsführer Matthias Herter weist Domeiers Vorwürfe zurück, die sich mittlerweile von einem Anwalt vertreten lässt. „Auf die Beschwerde der Mieterin haben wir schriftlich reagiert, aber ein von uns angebotener Besichtigungstermin kam nicht zustande.” Meravis lasse niemanden mit Gesundheitsgefährdungen zurück, betont Herter. „Wir gehen Mängeln nach und kümmern uns”, sagt der Geschäftsführer.

Das Unternehmen investiert nach seinen Angaben über 20 Euro pro Quadratmeter und Jahr – insgesamt rund 20 Millionen Euro – in die Sanierung seiner 13 000 Wohnungen, unter anderem in Barsinghausen und Laatzen. Laut Herter ist das Gebäude in Benthe 2013 modernisiert worden, es erhielt eine Dämmung und ein neues Dach. Darin vermutet Domeier die Ursache für die Feuchtigkeit. „Das Haus schwitzt”, meint die Bentherin. Die alten Eingangstüren der Erdgeschosswohnungen ließ Meravis nicht erneuern.

Die Beschwerde einer Mieterin in Laatzen wegen Schimmel in der Wohnung weist Herter ebenfalls zurück. „Dort sind wir nicht Eigentümer, sondern lediglich als Verwalter für die Kirchengemeinde tätig.” (kers)

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04.11.2014, Calenberger Zeitung, S. 1

Mieterin leidet in feuchter Wohnung

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Schimmel und Stockflecken in Küche, Flur und Wohnzimmer, auf Haushaltsgegenständen und auf der Kleidung: In den Erdgeschosswohnungen eines Mehrfamilienhauses an der Salinenstraße klagen einige Mieter über zu hohe Luftfeuchtigkeit. Mit Lüften und Heizen – auch im Sommer – sei die Wohnung nicht trocken zu bekommen, sagt Ulrike Domeier. Sie wohnt seit sechs Jahren dort. Nun machen sich Atemnot und andere Beschwerden bemerkbar.

Die Mieterin hat bisher vergeblich versucht, beim Wohnungsunternehmen Meravis als Eigentümer eine Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden zu erreichen. Einem Anwalt gelang es, dass ein Mitarbeiter von Meravis die feuchte Wohnung heute Nachmittag offiziell in Augenschein nimmt. Domeier meint, die Ursache für die feuchte und schimmelige Wohnung zu kennen. „Das Haus wurde zu stark isoliert, es schwitzt”, sagt die Mieterin. (ker)

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04.11.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Schimmel in Küche und Flur

51-jährige Mieterin hat in feuchter Wohnung gesundheitliche Probleme

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Die Tapeten lösen sich an einige Stellen ab, Möbel und Laminat quellen auf, Haushaltsgegenstände in der Küche setzen Schimmel und Rost an, oberhalb der Fußleisten und der Fenster sind Schimmelflecken zu erkennen: Seit Juli versucht Ulrike Domeier bei ihrem Vermieter, dem Wohnungsunternehmen Meravis, eine Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden in ihrer Erdgeschosswohnung an der Salinenstraße zu erreichen. „Bisher ohne Erfolg”, sagt die 51-Jährige.

Eine zu starke energetische Sanierung des Hauses könnte für die hohe Luftfeuchtigkeit verantwortlich sein, meint Domeier. „Das Haus schwitzt”. Mit Lüften und Heizen versucht die Bentherin, das Problem in den Griff zu bekommen. „Ich habe noch nie in einer Wohnung so viel geheizt wie in dieser, auch im Sommer. Die letzte Nachzahlung betrug nur für die Heizung 316 Euro”, berichtet Domeier. Trotzdem bildet sich immer wieder neuer Schimmelbefall, den sie mit dem Fotoapparat dokumentiert. Sie führt auch ein Protokoll über das Heizen und Lüften und hat die Feuchtigkeit mit einem Messgerät nachgewiesen, die sich im Wohnzimmer, in der Küche und im Flur der blitzblanken Wohnung bemerkbar macht.

Ähnlich feucht und schimmelig sei es in den Nachbarwohnungen im Erdgeschoss. Domeier führt in die Wohnung ihres Freundes. Dort ist ein Luftentfeuchter im Flur fingerbreit mit Wasser gefüllt. Muffiger Gerucht hat sich ausgebreitet. Weil der 57-Jährige wegen seines Berufs von 5 bis 16 Uhr außer Haus sei, könne er nicht viermal täglich 15 Minuten stoßlüften, wie es Meravis seinen Mietern vorschreibe, sagt Domeier.

Sie fürchtet sich vor dem kommenden Winter. „Das Haus hat im Juli eine neue Heizungsanlage erhalten. Die springt erst ab 18 Grad an und senkt nachts die Temperatur ab. Damit kann ich die Wohnung nicht trocken halten.” Seit sechs Jahren wohnt sie in dem Mehrfamilienhaus am Ortsrand. Mittlerweile leidet die Mieterin unter gesundheitlichen Problemen wie Atemnot. „Meine Kraft lässt nach, ich kann kaum noch Radfahren und sportlich tanzen.” Sie will ausziehen, aber bei dem aktuellen Wohnungsmarkt werde sich das extrem schwierig gestalten.

Ein Rechtsanwalt rät ihr zur Klage – „je nachdem, was bei dem Termin heute heraus kommt”, sagt Domeier. Für heute Nachmittag hat Meravis einem offiziellen Besichtigungstermin zugestimmt. Domeiers Mutter wird als Zeugin dabei sein. (Kerstin Siegmund)

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23.10.2014, Calenberger Zeitung, S. 7

Blaue Steine auf dem Grünen Ring

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Durch die Region Hannover zieht sich der „Grüne Ring”; er verläuft durch die Städte Hannover, Garbsen, Langenhagen, Isernhagen, Sehnde, Laatzen, Hemmingen, Ronnenberg, Gehrden und Seelze. Auf diesem Pfad können die Besucherinnen und Besucher die landschaftliche und kulturelle Vielfalt genießen. Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, sind es Holzpfosten, Steine, Zäune, Gullydeckel und andere Objekte in der Farbe Blau, die den Weg auf dem „Grünen Ring” weisen.

Auch durch Benthe führt der „Grüne Ring”; viele blau gestrichene Objekte zeichnen hier den Weg. Allerdings ist es notwendig, diese Gegenstände regelmäßig mit einer besonderen blauen Farbe zu streichen. Diese Aufgabe in der Gemarkung Benthe (Benthe, Benther Berg und Feldmark) haben nun Mitglieder des Benther Senioren-Teams erledigt. Insgesamt wurden 28 Objekte (Betonpfosten, kleine Findlinge und Holzpfosten) gestrichen.

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12.10.2014, Hallo Sonntag, S. 20

Einmal rund um den Berg

Ortsbürgermeister Detlef Hüper startet den traditionsreichen Benther-Berg-Lauf des VSV Benthe

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Am Tag der Deutschen Einheit haben 535 Läufer die sommerlichen Temperaturen genutzt, um sich beim Benther-Berg-Lauf zu verausgaben. Viele Teilnehmer schätzen vor allem die familiäre Atmosphäre der Traditionsveranstaltung.

Den Anfang machten auf dem Sportplatz des VSV Benthe die Jüngsten – nach dem Startschuss von Ortsbürgermeister Detlef Hüper war der siebenjährige Peer Louis Czorny beim Bambini-Lauf über 550 Meter in 2:13 Minuten am Schnellsten, bei den Mädchen kam die gleichaltrige Siegerin Madeleine Schenker nur sechs Sekunden später ins Ziel.

Im Abstand von jeweils zehn Minuten begaben sich die Erwachsenen auf die unterschiedlichen Strecken. Den Halbmarathon entschieden René Jäger (1:20:44) und Alexandra Raddatz (1:33:50) für sich. Dreimal galt es den 6,6 Kilometer langen Rundkurs inklusive einer herausfordernden Steigung zu bewältigen, ehe es auf die kräftezehrenden letzten Meter Richtung Sportplatz ging. Beim Schnupperlauf über 3,6 Kilometer siegte der Hiddestorfer Thomas Ruminski in 13:04 Minuten, Silke Schitteck aus Braunschweig gewann die Wertung der Damen (15:08). Beim Hauptlauf über zehn Kilometer hatte mit Emanuel Schoppe (33:02) ebenfalls ein Braunschweiger die Nase vorn.

Der 27-Jährige siegte mit deutlichem Vorsprung vor Christian Krämer (Hannover Athletics) und Jonas Krüger (Hannover 96). Bei den Damen war 96-Läuferin Ulrike Wendt (38:59) nicht zu bezwingen. Über die Walking-Distanz (10 km) waren Monika Montag (1:10:54) und Bernd Janke (1:09:55) am Schnellsten unterwegs. (ds)

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02.10.2014, Calenberger Zeitung, S. 14

VSV erwartet viele Läufer

Der VSV Benthe erwartet morgen ab 9 Uhr rund 800 Teilnehmer auf vier Strecken bei seinem Benther-Berg-Lauf, der auf dem Sportplatz am Hammfeld von Ortsbürgermeister Detlef Hüper gestartet wird. Kinder bis sieben Jahre sowie Walker und Läufer für drei verschiedene Distanzen können mitmachen. Die Feuerwehr und das DRK sowie viele weitere Ehrenamtliche unterstützen den VSV bei der Organisation des Sportspektakels. Weitere Informationen sind im Internet auf vsvbenthe.de zu finden. (ker)

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01.10.2014, Calenberger Zeitung, S. 8

Ein Fest mit Stammgästen

Benther Berg-Lauf – Veränderte Wertung im Schnupperlauf

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Nicht nur in Hannover, auch in Benthe steigt am Freitag eine Einheitstagfeier. Und das schon zum 13. Mal, immer am 3. Oktober. Der Benther-Berg-Lauf wird auch in diesem Jahr rund 500 Renner auf den Weg um und über den Höhenzug zusammenbringen.

„Auch wenn die große Feier in Hannover oder auch der Termin mit einem langen Wochenende uns vielleicht einige Teilnehmer kosten, halten wir an unserem Termin fest”, sagt Melanie Schulze vom VSV Benthe. Und die Athleten wissen, dass an diesem Tag ein stets familiäres und stimmungsvolles Läuferfest auf dem Platz Am Hammfeld steigt. Auch die Handballteams des TuS Empelde oder die Renner von Victoria Linden, die Benthe als den Ort ihrer Vereinsmeisterschaft auserkoren haben, sind Stammgäste. Für die Benther Lauf-Familien von Susanne und Jürgen Seidel sowie Karin und Alexander Moser ist der Start ohnehin Pflicht.

Zudem gefällt Topathleten dieses Rennen. Der Halbmarathon mit 21,8 Kilometern hat es Alexandra Raddatz angetan. Im Vorjahr gewann sie bei ihrer Premiere in Benthe das Rennen mit den diversen Anstiegen auf den Kamm und wieder zurück mit elf Minuten Vorsprung. „Ich komme wieder nach Benthe”, sagte die Triathlon-Spezialistin von Hannover 96 noch vergangene Woche bei ihrem Start in Barsinghausen. Um 10 Uhr wird sie an der Startlinie stehen.

Der Zehn-Kilometer-Lauf um 10.10 Uhr, vom Profil her ebenfalls nicht flach, dürfte wieder die Hälfte der Teilnehmer in Benthe an den Start locken. Der Bambini-Lauf im Vorfeld um 9.40 Uhr und das für 10.20 Uhr angesetzte 3,6-Kilometer-Schnupper-Rennen komplettieren das Programm. „Beim Schnupperlauf haben wir in diesem Jahr eine Neuerung und werten Jugendliche bis 15 Jahre sowie die Älteren getrennt”, sagt Schulze. So können die Großen den Kleinen, die sich auf diese Strecke wagen, nicht mehr alle Medaillen wegschnappen. Auch darauf hat man beim Familienfest der Läufer ein Auge.

Unter vsv-benthe.de sind Online-Anmeldungen noch bis morgen, 15 Uhr, möglich. Am Veranstaltungstag werden Nachmeldungen bis 9.30 Uhr angenommen. (Matthias Abromeit)

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20.09.2014, Calenberger Zeitung, S. 12

Eltern bieten Spielzeug an

Eltern bereiten für Sonnabend, 15. November, einen Basar im Gemeindehaus, Wallbrink 5, vor. Verkauft werden gut erhaltenes Spielzeug und Bücher für Kinder. Außerdem gibt es ein Kuchenbüfett mit Außer-Haus-Verkauf. Die Standgebühr beträgt 5 Euro und einen Kuchen. Informationen und Reservierungen sind per E-mail möglich: an kirchenbuero-benthe@htp-tel.de. (ker)

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14.09.2014, Hallo Sonntag, S. 7

Highlight im Alpenvorland

Der VSV rüstet sich für den Benther-Berg-Lauf

Der VSV Benthe steckt aktuell mitten in den Vorbereitungen für den traditionellen Benther-Berg-Lauf. Das „Lauf-Highlight im Alpenvorland” (Christian Gehrold) findet wie immer am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit statt.

Vier Strecken über den Benther Berg und auf dem Sportplatz hat der VSV für das beliebte Lauf-Event vorbereitet. Zur Auswahl stehen ein Halbmarathon über 21,8 Kilometer, der Hauptlauf über zehn Kilometer für Läufer und Walker, ein Schnupperlauf über 3,4 Kilometer sowie ein Bambini-Lauf über 550 Meter für Kinder bis sieben Jahren.

Der erste Lauf für die Bambinis wird um 9.40 Uhr auf der Sportanlage in Benthe, Am Hammfeld 22, von Ortsbürgermeister Detlef Hüper gestartet – die weiteren Starts folgen im Zehn-Minuten-Takt. Nach dem Lauf werden die Zeiten und Rangfolgen ausgewertet – für die Sieger gibt es Urkunden, Medaillen für die Jüngsten. In der Zeit bis zur Siegerehrung können sich die Teilnehmer am Kuchen- und Brötchenbuffet stärken und ihren Durst löschen.

„Der Benther-Berg-Lauf, zu dem wir auch in diesem Jahr wieder rund 770 Anmeldungen erwarten, zeichnet sich durch eine tolle familiäre Atmosphäre aus”, sagt der VSV-Vorsitzende Christian Gehrold. „Bedanken möchten wir uns vor allem über die viele Hilfe, die uns aus dem Dorf zuteil wird. Ohne die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Benthe, des Deutschen Roten Kreuzes und vieler weiterer Ehrenamtlicher könnten wir eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht auf die Beine stellen.”

Der VSV Benthe bittet interessierte Läufer, sich möglichst schnell zum Benther-Berg-Lauf anzumelden. Die entsprechenden Unterlagen liegen an vielen Stellen im Dorf aus und sind im Internet unter www.vsv-benthe.de zu finden. (r)

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13.09.2014, Calenberger Zeitung, S. 13

Kind verletzt: Fahrer flüchtet

Polizei sucht auch eine Frau, die 13-jähriger Radfahrerin nach deren Sturz geholfen hat

Ein Auto hat an der B 65 eine 13-jährige Radfahrerin gerammt. Das Mädchen stürzte. Der Fahrer fuhr weiter, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Die 13-jährige Schülerin aus Empelde fuhr am Dienstag gegen 17 Uhr mit dem Rad auf dem kombinierten Geh-und Radweg an der rechten Seite der Bundesstraße 65. An der Kreuzung mit der Benther Straße und Im Ronnenberger Feld wollte das Mädchen bei Grünlicht die Straße Im Ronnenberger Feld überqueren.

Laut Polizei ist zeitgleich ein Autofahrer aus Benthe kommend nach rechts Richtung Barsinghausen abgebogen. Dabei übersah er offenbar die vorfahrtsberechtigte Radfahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, die Schülerin stürzte auf die Straße und verletzte sich am linken Bein. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um das am Boden liegende Mädchen zu kümmern.

Bei dem Auto soll es sich um einen schwarzen Golf neueren Modells handeln. Als besonderes Kennzeichen gibt die Polizei einen Hannover 96-Aufkleber am linken Heck an. Der Fahrer wird als 20 bis 30 Jahre alt, mit nordeuropäischen Aussehen, Dreitagebart und braun oder blonden kurzen Haaren beschrieben.

Eine bislang unbekannte Autofahrerin, die sich mit ihrem Fahrzeug hinter dem Unfallverursacher befand, hat sich um die verletzte 13-Jährige gekümmert.

Die Fahrerin wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei in Ronnenberg zu melden, ebenso wie weitere Zeugen, die den Unfall bemerkten.

• Das Polizeikommissariat Ronnenberg ist unter Telefon (0 51 09) 51 70 zu erreichen. (Kerstin Siegmund)

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12.09.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Petanque begeistert

Bereits zum zweiten Mal in Folge hat sich das Benther Senioren-Team an der Ferienpassaktion der Stadt Ronnenberg mit Pétanque beteiligt. Zunächst wurden die Kinder mit den Spielregeln vertraut gemacht, bevor sie das spannende Spiel mit den Metallkugeln kennenlernen und sich in Teams messen konnten. Nicht nur den Kindern, auch den Helfern hat diese Aktion viel Freude bereitet. Der Nachwuchs war so begeistert, dass er kaum merkte, wie schnell die Zeit verging – und gern wieder beim Pétanque Gast sein möchte.

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12.09.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Ausdruck flammender Dramatik

In Hohenbostel aufgewachsener Künstler entführt in abstrakte Bildwelten

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Abstrakte Bildwelten aus dem Nichts? Konkrete Bilder des Unbewussten? Chaos oder großer Plan? Der Künstler Bernd Hoppe bezeichnet seine Malerei auch als eine malerische Odyssee durch innere und äußere Kosmen. Was genau Hoppe, Jahrgang 1958, und aufgewachsen in Hohenbostel, darunter versteht, kann der Betrachter selbst herausfinden.

Hoppes aktuelle Ausstellung „Urgeburten 1/14” wird am Sonntag im Kunstraum Benther Berg eröffnet. Den Besucher erwarten kleinund großformatige Arbeiten in einer sehr speziellen Technik, die in Hoppes Atelier in Hannover entstanden sind. Dort lebt und arbeitet er seit Jahren. Der Künstler verwendet seine Hände, einen Spachtel und weniger den herkömmlichen Pinsel, um die Ölfarben auf die Leinwand zu bringen und auf diese Weise abstrakte, expressive Bildwelten zu schaffen. Auf Vorlagen wie Skizzen oder Fotos verzichtet er vollständig. Seine Künstlerkollegin Kristina Henze aus Barsinghausen beschreibt Hoppes Malerei als „Ausdruck flammender Dramatik, rhythmischer Verflechtung bis hin zu ruhigen Farblandschaften. Die manchmal fast reliefartig aufgesetzten Farbströme erscheinen nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Händen greifbar.”

Bernd Hoppe malt bereits seit seiner Kindheit. „Ich habe schon als Schüler die Malerei für mich entdeckt”, sagt er. Nach seiner Ausbildung zum Schauwerbegestalter hat er sich hauptsächlich autodidaktisch künstlerisch weitergebildet – in Italien, Berlin, Düsseldorf und München. Anfangs habe er fotorealistisch gemalt, sagt Hoppe. Seit 20 Jahren kultiviert er einen freien und expressiven, sehr persönlichen Stil. Beispiele sind auch im Internet auf berndhoppe.com zu sehen. (Kerstin Siegmund)

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19.08.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Wasserleitung ist repariert

Für den Wasseraustritt am Osterholzweg ist eine defekte Ventilanbohrschelle an der Hauptwasserleitung verantwortlich gewesen. Dieses Verschleißteil ermöglicht den Verschluss des Hausanschlusses unter dem Gehweg von der Straßenklappe aus.

Am Sonntagnachmittag war der Schaden aufgetreten. Im Auftrag der Energie- und Wasserversorgung Ronnenberg sorgte das Versorgungsunternehmen Avacon dafür, dass eine Tiefbaufirma den Defekt sofort beseitigte. Das Wasser wurde abgestellt und der Gehweg aufgegraben.

Der Schaden war um 18 Uhr behoben, und die Anlieger konnten wieder mit Wasser versorgt werden. (ker)

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18.08.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Leitung unter Gehweg gebrochen

Wasser sprudelt an acht Stellen aus dem Erdboden – Feuerwehr stellt die Zufuhr ab

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Aufmerksame Anwohner haben gestern Nachmittag am Osterholzweg beobachtet, dass Wasser an mehreren Stellen aus dem Erdboden des Gehwegs und unter den Pflastersteinen einer angrenzenden Garageneinfahrt zu einem Grundstück sprudelte. Sie riefen den Notruf der Feuerwehr an. Die Regionsleitstelle alarmierte die Ortsfeuerwehr Benthe, die mit sechs Einsatzkräften und zwei Fahrzeuge ausrückte.

Nach Aussage der Feuerwehr sprudelte das Wasser gleich an acht Stellen jeweils etwa in Höhe einer Streichholzschachtel zwischen den Pflastersteinen des Gehwegs und in einer Garageneinfahrt aus dem Erdboden hervor. Der Gehweg war auf etwa fünf Metern Länge unterspült und an einigen Stellen bereits abgesackt. Das oberflächliche Wasser lief in die Gosse.

Weil die Bewohner des angrenzenden Einfamilienhauses gestern Nachmittag nicht anwesend waren, wurde von der Benther Feuerwehr die Wasserzufuhr zum Wohnhaus auf der Straße abgestellt und der Energieversorger gerufen.

Ein Servicetechniker der Avacon stellte dann vor Ort fest, dass es sich um einen Wasserrohrbruch einer zehn Zentimeter starken Leitung handelte, die parallel unter dem Gehweg verläuft. Aus welchem Material die Wasserleitung besteht und welches Ausmaß der Schaden hat, kann erst gesagt werden, wenn von der angeforderten Vertragsfirma der Avacon die Schadenstelle freigelegt worden ist. (Bernhard Herrmann)

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17.08.2014, Hallo Sonntag, S. 5

Benther SPD in neuen Räumen

Das Benther SPD-Kino zeigt ab September Filme im Gemeindesaal der Kirche, Am Wallbrink 5. Jeweils ab 20 Uhr ein vergnügliches Kinoprogramm geboten. Den Anfang macht am 26. September der Klassiker „1984”. Am 24. Oktober wird „Die Kunst des negativen Denkens” gezeigt, weiter geht es am 28. November mit „MICMACS – Uns gehört Paris”. Für das leibliche Wohl sorgt Sabine De Vos. Der Stammtisch der SPD für Benther Bürger und Gäste findet am ersten Mittwoch des Monats im Monat ab 18.30 Uhr bei Sabine De Vos, Am Steinweg 18, statt.

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16.08.2014, Calenberger Zeitung, S. 12

Der Ortsrat tagt künftig im Tennisheim am Hammfeld

Neues Domizil wegen Schließung des Gasthauses Fellersmann

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Das Gasthaus Fellersmann am Steinweg ist geschlossen und wird bald abgerissen. Die örtlichen Vereine und auch der Ortsrat müssen sich ein neues Domizil suchen. Die SPD öffnet ihr Dorfkino künftig im evangelischen Gemeindehaus am Wallbrink 5. Dort wird am 26. September ab 20 Uhr der Film „1984” gezeigt. Die Bewirtung des Kinopublikums übernimmt Sabine De Vos, die in der Ortsmitte einen Lebensmittelladen betreibt.

In diesen Laden lädt die SPD Benthe künftig zum Stammtisch ein. Gern gesehen sind Bürger aus Benthe und auch von auswärts, betont Helga Hülsemann, Vorsitzende der SPD-Abteilung. Der Stammtisch trifft sich jeweils am ersten Mittwoch eines Monats, das nächste Mal am 3. September, ab 18.30 Uhr bei Sabine De Vos, Am Steinweg 18.

Weil das Traditionsgasthaus in der Ortsmitte nicht mehr zur Verfügung steht, weicht der Ortsrat künftig in das Tennisheim des VSV Benthe, Am Hammfeld 15, aus. Dort kommt das Gremium erstmals am Dienstag, 16. September, ab 18 Uhr zusammen. Weitere Vereine aus Benthe werden sich künftig im Sporthaus am Hammfeld treffen. Die Schießsportler zieht es in das Schützenhaus nach Gehrden, denn sie haben in Benthe ihren Schießstand im Saal des Gasthauses Fellersmann verloren. (Kerstin Siegmund)

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13.08.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Ehrenmal auf dem Friedhof soll aufgewertet werden

Bürger machen Vorschläge und wollen bei der Umsetzung helfen

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Auf dem Friedhof an der Ronnenberger Straße erinnert ein imposantes Ehrenmal an die Opfer der Kriege. Dort wird jedes Jahr am Volkstrauertag zu Ehren der Verstorbenen ein Kranz niedergelegt. Auf den Sandsteintafeln sind die Namen der Gefallenen sehr gut zu erkennen, denn die Stadt ließ die Steine vor einigen Jahren gründlich reinigen.

Ungepflegt wirkt dagegen der Bereich vor der Wand aus Sandstein, die sich unter hohen Bäumen im Randbereich des Friedhofs befindet. Moos und Algen breiten sich auf den Bodenplatten und der steinernen Bank aus.

Diesen unansehnlichen Zustand wollen Bürger des Ortes verbessern. „Wir wollen die Anlage aufwerten”, sagt Manfred Bohr. Gemeinsam mit Horst Köster, Jürgen Mischke und Gerd Moltzen hat er der Stadtverwaltung und dem Ortsrat Vorschläge unterbreitet, wie das Ehrenmal ansehnlicher gestaltet werden könnte. Bei der Ausführung wollen die Männer im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen, kündigt Bohr an.

Die Platten könnten mit einem Hochdruckreiniger gesäubert und anschließend die Fugen aufgefüllt werden. Eine Alternative wäre, meint Bohr, die Platten hochzunehmen, die Fläche auszukoffern, mit Splitt aufzufüllen, darauf eine Kunststofffolie auszulegen und die Fläche mit Kies aufzufüllen. „Von diesem Belag lässt sich aber im Herbst das Laub schlecht entfernen, das von den Bäumen fällt” gibt Bohr zu bedenken. Als eine dritte Alternative schlägt er vor, neue Platten zu legen.

Über die Vorschläge der Bürger will der Ortsrat in einer Sitzung nach der Sommerpause beraten. (Kerstin Siegmund)

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09.08.2014, Calenberger Zeitung, S. 11

Team will das Wahrzeichen aufwerten

Sieben-Trappen-Steine neu gestalten

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Die sagenhaften Sieben-Trappen-Steine wirken ungepflegt. Das Benther Seniorenteam sucht Helfer für die Aufwertung des städtischen Grundstücks.

Wuchernder Efeu und andere Pflanzen lassen das Benther Wahrzeichen Sieben-Trappen-Steine unansehnlich wirken. „Das Areal wirkt ungepflegt”, sagt der frühere Ortsbürgermeister Manfred Bohr. Der Zustand soll sich verbessern. „Viele Auswärtige schauen sich die Anlage an. Diese sollte ständig einen guten Eindruck machen”, sagt Bohr.

Er weiß auch schon, wie das geschehen könnte. Das von ihm gegründete Seniorenteam hat einen Gestaltungsvorschlag erarbeitet, der bereits an Ortsbürgermeister Detlef Hüper (SPD) weitergereicht wurde. Abstimmungsgespräche mit der Stadtverwaltung stehen noch aus. Wenn die Stadt als Eigentümerin des Grundstücks und als Denkmalschutzbehörde einverstanden ist, sollen der unattraktive Bewuchs sowie der Rindenmulch rund um die Sieben-Trappen-Steine komplett entfernt werden. Das Seniorenteam macht den Vorschlag, anschließend groben Kies aufzubringen. Eine Schicht Splitt und eine Folie unter dem Kies sollen verhindern, dass Pflanzen durchwachsen. Das würde die Pflege des Areals erleichtern.

Die Steine stehen im Schatten einer großen Linde. „Der Baum wurde 1928 von meinem Großvater Hermann Bock gepflanzt”, sagt Ortsratsherr Michael Kühn (Grüne). Rund um diese Linde sieht der Gestaltungsvorschlag des Seniorenteams die Anpflanzung von Bodendeckern vor, die keiner besonderen Pflege bedürfen. Trotzdem werden Bürger gesucht, die sich nach der Umgestaltung ehrenamtlich um die Pflege kümmern. Die Linde wirft viel Laub ab, das im Herbst beseitigt werden muss. Geld für die Umgestaltung steht auch schon bereit. „Der Förderverein Dorfentwicklung will sich an den Materialkosten beteiligen”, sagt der Vorsitzende Manfred Bohr. Das Seniorenteam wäre bereit, bei der Umgestaltung zu helfen. Um die Steine, die im 15. Jahrhundert erstmals im Zusammenhang mit einer Gerichtsstätte urkundlich erwähnt wurden, ranken sich verschiede Sagen. Eine besagt, dass ein Bauer vor Gericht behauptete, dass er bei einer Falschaussage nach sieben Trappen (Schritten) im Boden versinken wolle – was prompt geschah. (Kerstin Siegmund)

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06.08.2014, Calenberger Zeitung, S. 7

Benther Schützen feiern ihr 60. Jahr

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Grund zum Feiern hatten die Schützen aus Benthe am 24. Juli, denn genau vor 60 Jahren trafen sich im Gasthaus Carthus 26 Einwohner aus Benthe sowie vier Gäste der Schützengesellschaft Empelde und beschlossen, einen Schützenverein in Benthe zu gründen.

Geschossen wurde in einem Nebengebäude auf dem Grundstück des heutigen Benther Berg Hotels. Als dort ein Erweiterungsbau für das Hotel errichtet wurde, zog die Schützengesellschaft dann in den Saal Carthus, den sie zuvor mit ausbaute. Ende Juni mussten die Schützen leider den Schießstand räumen, da die Gaststätte schließen musste und einem Neubau weichen wird.

Die Schützen trafen sich daher zu ihrem Jubiläum zu einer kleinen internen Feier dort, wo alles begann: im Hotel Benther Berg. Der Verein bleibt weiterhin bestehen und hält seine Trainingsabende nun im Schützenhaus Gehrden ab.

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26.07.2014, Calenberger Zeitung, S. 17

Kneipenschild ist jetzt Souvenir

Traditionslokal in Benthe ist geschlossen – Abriss des alten Hauses im August

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Im Traditionslokal Carthus in Benthe wird bereits seit vier Wochen kein Bier mehr ausgeschenkt. Mehr als 110 Jahre nach der Eröffnung des Familienbetriebes ist die Gaststätte endgültig geschlossen. Auch für das um 1830 erbaute historische Gebäude sind die Tage gezählt. Im August rollen die Abrissbagger an. Sie sollen Platz für Wohnhäuser schaffen.

Schluss, aus, vorbei: „Bei der Abschiedsparty Ende Juni habe ich zum letzten Mal meinen Gästen zugeprostet”, sagt Hans-Jochen Fellersmann. Vier Wochen sind seitdem vergangen. Längst ruht der Zapfhahn, und im Gastraum erinnert inzwischen auch nur noch wenig an gesellige Abende in dem Traditionslokal.

„Den größten Teil des Inventars – Bänke, Stühle, Tische – habe ich verschenkt oder zu Freundschaftspreisen verkauft”, sagt Fellersmann. Das Kneipenschild hat er seinem Sohn versprochen. Noch zu haben ist jedoch das Prunkstück des Lokals: „Für die Theke gibt es aber schon einen Interessenten”, sagt der frühere Gastwirt. Er hatte den Familienbetrieb bereits in fünfter Generation geleitet. Doch zuletzt gingen die Umsätze rapide bergab. Und in das marode Haus will Fellersmann auch nicht mehr investieren. Vor einem Jahr entschied sich der Benther deshalb für einen Schlussstrich: „Es lohnt sich nicht mehr: Es kommen immer weniger Gäste, und meine Frau kann mich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so unterstützen”, sagt er.

Der Entschluss, den Betrieb zu schließen und das Haus abzureißen, sei ihm nicht leichtgefallen. „Inzwischen freue ich mich aber auf meinen Neuanfang”, sagt Fellersmann. Er übernimmt im Herbst einen Seniorenbegleitservice, geht mit älteren Menschen zum Einkaufen und zum Arzt.

Seine früheren Stammgäste bedauern den Verlust ihres beliebten Treffpunkts dagegen offenbar immer noch sehr: „Bei der Abschiedsparty haben sich viele ein Souvenir gesichert – das letzte Bierglas, sogar die Außenleuchte hat jemand mitgenommen”, sagt Fellersmann.

Für ihn sind die Souvenirjäger eine Erleichterung. „Ich habe seit der Schließung schon zweimal einen Hausflohmarkt gemacht, damit ich den ganzen Kram loswerde.”

Fellersmann ist mit seiner Frau auch bereits aus der gemeinsamen Wohnung in dem historischen Gebäude ausgezogen. Im August sollen die Bagger anrollen und das Haus dem Erdboden gleichmachen – auch den historischen Saal, den bislang viele Vereine für ihre Treffen und Versammlungen genutzt hatten. „Die meisten werden sich künftig im Sporthaus treffen, die Schützen schießen in Gehrden, das Dorfkino geht in den Gemeindesaal”, weiß Fellersmann.

Er hat die Grundstücke des Kneipenstandorts verkauft. Dort sollen ein Doppelhaus und ein Bungalow errichtet werden – sowie ein eineinhalbgeschossiges Gebäude. Das will Fellersmann mit seiner Frau und seinem Sohn nach dem Abschluss der Bauarbeiten selbst beziehen.

Den Bau finanziert er mit dem Erlös aus den Grundstücksverkäufen. „Bis es in etwa einem Jahr so weit ist, sind wir in einer Wohnung am Osterholzweg untergebracht”, sagt Hans-Jochen Fellersmann. Er spürt Vorfreude: „Andere sind mit 57 Jahren schon tot, und ich fange noch einmal ganz neu an.” (Ingo Rodriguez)

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30.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 1

Rettungsaktion für Hunde aus Ungarn nimmt ein glückliches Ende

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Eines haben die Vierbeiner auf dem Foto gemeinsam: Sie haben in der ungarischen Donaustadt Esztergom die kommunale Station für Hundetötungen überlebt und sind in das dortige, privat geführte Tierheim gekommen. Über den deutschen Partnerverein „Herz für Ungarnhunde” aus Benthe sind die Tiere nach Deutschland gelangt. 120 von ihnen und ihre glücklichen neuen Besitzer trafen sich am Sonnabend in Gehrden. Sie waren aus ganz Deutschland angereist, um sich mit der Tierheimgründerin Andrea Palmai aus Ungarn und ihrer Unterstützerin Elviera Reusch aus Benthe zu treffen und über weitere Rettungs- und Hilfsaktionen zu sprechen. Der nächste Hundetransport aus Ungarn ist für Ende Juli geplant. (hr)

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30.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Hunden wird in Ungarn das Leben gerettet

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Dieses Wiedersehen ist mit viel Gebell und Schwanzwedeln gefeiert worden. 120 Hunde und ihre Besitzer trafen sich am Sonnabend auf dem Hundespielplatz am Bünteweg. Den Tieren ist eines gemeinsam: Der Verein „Herz für Ungarnhunde” aus Benthe hat ihnen das Leben gerettet und ihnen ein glückliches Leben bei ihren neuen Haltern vermittelt.

Die Hunde überlebten die kommunale Tötungsstation in der ungarischen Donaustadt Esztergom. Sie kamen ins dortige, privat geführte Tierheim und über deren deutschen Partnertierschutzverein „Herz für Ungarnhunde” nach Deutschland.

Die Teilnehmer hatten teilweise eine weite Fahrt für das Treffen in Gehrden in Kauf genommen – so wie Helga und Wilhelm Siller aus Bremen, bei denen Hündin Veda im April bei neues Zuhause gefunden hat. Aus dem süddeutschen Göppingen war Silvia Utz mit dem Mischlingsrüden Paco angereist. Alexandra Schober aus Peine war mit Joya gekommen, die dreijährige Hündin hat es sogar bis zum Therapiehund geschafft. „Sie unterstützt mich bei meiner Arbeit”, sagt die Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendbereich.

Bei dem tierischen Wiedersehen dabei war auch Andrea Palmai, die Leiterin des Tierheims in Ungarn. Sie konnte seit Bestehen der Einrichtung bereits 2800 Hunde vermitteln. Pro Jahr gehen etwa 120 Tiere nach Deutschland. „Der Tierschutz steckt bei uns in Ungarn noch in den Kinderschuhen. Es gibt großen Nachholbedarf. Wir sind froh, mit dem Verein ,Herz für Ungarnhunde‘ einen tollen Partner zu haben”, sagte Andrea Palmai in sehr gutem Deutsch. Eigentlich ist sie Physiotherapeutin. Das Tierheim leitet sie ehrenamtlich in privater Initiative – auch wenn sie dort mehr Zeit als in ihrem Beruf verbringe, wie die Tierliebhaberin sagt.

„Wir machen solche Treffen regelmäßig”, ergänzt Julia Toy, die Vorsitzende des 43 Mitglieder zählenden Vereins. Die Hunde so glücklich zu sehen, sei der Lohn der ehrenamtlichen Arbeit. Dem stimmt Elviera Reusch zu. Die Vizevorsitzende und Gründerin des Tierschutzvereins fährt regelmäßig nach Ungarn, um Futter und Sachspenden zu liefern. Auf der Rückfahrt führt sie die Hunde mit, die an deutsche Besitzer vermittelt werden konnten. „Schön wäre es, wenn uns mehr Menschen unterstützen würden”, sagt Reusch. (Heidi Rabenhorst)

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30.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Verein benötigt Unterstützung

In Ungarn kommen etwa 1200 Hunde jährlich in einer Tötungsstation ums Leben. Dorthin gelangen sie zum Teil von der Straße, zum Teil von Besitzern, die ihre Tiere loswerden wollen. Andrea Palmaj gründete im Jahr 2005 das private Tierheim in Esztergom.

Der Partnerverein „Herz für Ungarnhund” ist auf finanzielle Hilfe und praktische Unterstützung angewiesen. Für Ende Juli ist der nächste Transport geplant. Der Verein nimmt Sachspenden an. „Wir benötigen alles, was ein Hund braucht”, sagt Elviera Reusch. Sie ist unter Telefon (0 51 08) 92 53 57 zu erreichen. Weitere Informationen stehen im Internet auf der Seite herz-für-ungarnhund.de. (hr)

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29.06.2014, Hallo Sonntag, S. 5

Förderverein feierte Geburtstag

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Mit vielen Mitgliedern und Gästen hat der Förderverein Dorfentwicklung Benthe kürzlich sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Der Vorstand um den Vorsitzenden Manfred Bohr hatte dazu in die Traditionsgaststätte Carthus (Fellersmann) eingeladen. „20 Jahre jung! Wir feiern Jubiläum, feiern Sie mit””, hatte die stets engagiert für Benthe agierende Organisation zum Dabeisein und Mitmachen aufgefordert – und der Saal war sehr gut besucht. Bevor es aber zur Tombola – der Erlös ist für ein gemeinnütziges Projekt im Ort gedacht – und an das leckere Fest-Buffet ging, nutzte Manfred Bohr die Gelegenheit zum Rückblick auf das in den zurückliegenden Jahren für Benthe Geleistete: auf die zahlreichen Frühjahrsputzund Pflanzaktionen etwa oder die Neugestaltung der Schaukästen in der Dorfmitte, auf den über Spenden finanzierten Umbau der Friedhofskapelle und die Organisation von Mühlen- und Dorffesten, um nur einige der vielfältigen Aktivitäten des Fördervereins zu nennen. „Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich”, motivierte Bohr schließlich die Gäste mit den Worten Goethes, selbst beim Förderverein aktiv zu werden. (tip)

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28.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 13

Die Abwasserkanäle werden erneuert

Vierwöchige Arbeiten beginnen am Montag

Die Stadt Ronnenberg lässt an der Sieben-Trappen-Straße, Am Ronnenberger Feld, Am Hammfeld und Am Heisterberg für rund 30 000 Euro die Abwasserkanäle erneuern.

Die Arbeiten, die voraussichtlich vier Wochen dauern werden, beginnen am Montag, 30. Juni. Zunächst nimmt sich die ausführende Firma die Straße Am Ronnenberger Feld vor. Dazu müssen teilweise die Fahrbahnen aufgerissen werden. Defekte Hausanschlüsse an die Hauptkanalisation werden ebenso saniert wie Fehlanschlüsse beseitigt. Während der Bauphase ist auch mit Behinderungen im Straßenverkehr zu rechnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird für die Anwohner die Zufahrt zu ihren Grundstücken und Garagen, wenn auch stark eingeschränkt, möglich sein.

Die Anlieger müssen darüber hinaus mit Einschränkungen bei der Benutzung der Entwässerungsanlagen rechnen. Die Verwaltung will rechtzeitig per Hauswurfsendung oder mündlich vor Ort informieren. (ker)

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08.06.2014, Hallo Sonntag, S. 6

Treffpunkt für Eltern mit Babys

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Gleich zwei neue Eltern-Kind-Gruppen hat die Kirchengemeinde Benthe ins Leben gerufen. Jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und jeden Donnerstag von 9.30 bis 11.30 Uhr treffen sich Eltern mit Babys im Gemeindehaus, Wallbrink 5, um bei Kaffee, Getränken und Knabbereien zu klönen und sich auszutauschen. Unterdessen vergnügt sich der Nachwuchs auf Decken und Matten und lernt sich ebenfalls kennen. Ansprechpartnerin für die Mittwoch-Gruppe ist Julia Beck (Telefon 01 72 – 1 38 76 61); wer das Angebot lieber am Donnerstag wahrnehmen möchte, kann sich an Sonja Grichel (Telefon 01 57 – 80 55 82 86) wenden. Beide Gruppen freuen sich über Mütter, Väter und Babys, die neu dazukommen. (r)

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07.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Quer durch den Deister

Insgesamt 25 Kinder und neun Eltern verbrachten das verlängerte Wochenende um den Vatertag im Landschulheim der Tellkampfschule Hannover in Springe. Die Teilnehmer radelten insgesamt 126,5 km von Benthe nach Springe und um den Deister. Die Handys mussten morgens abgegeben werde – und ohne die digitale Kommunikation machten die Aktivitäten gleich doppelt Spaß. Die Gruppe spielte Wikinger-Schach und begab sich beim Mjjöllki-Spiel auf einen sportlichen Postenlauf, es gab eine Golfprüfung und zwei Trainigseinheiten Fußball.

Trainer Gerald Knauer und Carsten Klingebiel waren von der Teilnahme und dem Ergebnis begeistert. „Wir zeigen den Jungs, dass es auch mal ein Wochenende ohne Tablet-PC oder Laptop geht. Raus und an den Ball – das war das Motto”, so Klingebiel. Die Kinder bedankten sich bei den Trainern für die gekochten Herrlichkeiten. Die Rückfahrt war wegen der hohen Temperaturen anstrengend. Aber alle kamen gesund und munter wieder in Gehrden an.

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07.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 14

Ein Neustart mit Spezialitäten

Energiekosten und Konkurrenz der Supermärkte schaden Läden

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Noch ein Laden im 2000-Einwohner-Ort Benthe, wo es dort bereits zwei Lebensmittelgeschäfte und eine Bäckerfiliale gibt? Stefan Behrens und seine Partnerin Karin Hontzia sind zuversichtlich, dass ihr Konzept für den Verkauf feiner Spezialitäten und regionaler Produkte aufgeht.

An der Salinenstraße haben sie einen kleinen Laden eröffnet und bieten dort Spezialitäten aus Frankreich und Italien, Kartoffeln aus Benthe und demnächst sogar Kugeleis an. „Die Kinder fragen schon jeden Tag danach”, sagt Behrens.

Er bringt 17 Jahre Erfahrung als Lebensmittelhändler und studierter Betriebswirt mit. In der Ortsmitte übernahm er 1996 das Geschäft seiner Eltern, vergrößerte den Laden mit Weinsortiment, Käsetheke, einer Backstation für frische Sonntagsbrötchen – und bot abends sogar Livemusik und feine Speisen an.

Behrens musste seinen Laden aufgeben, trotz einer 80-Stunden-Woche und viel Idealismus. Es sei ein Trugschluss, dass der Durchschnittsbürger diesen Einsatz honoriert. „Die Rahmenbedingungen und das Einkaufsverhalten haben sich verändert”, sagt er. Und rechnet vor, dass die Energiekosten immens gestiegen sind, von 200 Mark vor 17 Jahren auf 500 Euro allein für Strom. Bergab ging es, als in Empelde ein großer Supermarkt eröffnete. „Die Leute erledigen ihren Einkauf auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.”

Vielleicht könnte in kleinen Orten ein Genossenschaftsmodell helfen, damit insbesondere die älteren Einwohner kurze Wege zum Einkauf haben, sagt Behrens. „Das setzt aber voraus, dass die Bürger mitmachen.” (Kerstin Siegmund)

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07.06.2014, Calenberger Zeitung, S. 14

In Benthe ist die Grillsaison gesichert

Ehrenamtliche des Seniorenteams reparieren die Feuerstelle – Grill kann gemietet werden

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Mit handwerklichem Geschick reparieren Wilfried Haberkamp und Hans-Heinrich Tillack vom Benther Seniorenteam den Grill auf dem Festplatz am Hammfeld. Als die Mängel in der Ortsratsitzung am 5. Mai zur Sprache kamen, versprach Ortsbürgermeister Detlef Hüper eine Lösung des Problems.

Die war mit dem Seniorenteam schnell gefunden. Der städtische Bauhof lieferte eine neue Bodenplatte und neue Winkel. Die Senioren der vor zehn Jahren von Hüpers Amtsvorgänger Manfred Bohr gegründeten Gruppe führten die Arbeit aus. „Die alten Winkel wurden abgetrennt, die löchrige Bodenplatte entfernt und das neue Material mit Schrauben befestigt”, beschreibt Gerd Moltzen vom Seniorenteam den unentgeltlichen Einsatz.

Rechtzeitig zur Grillsaison ist die Feuerstelle, die nach Anmeldung gemietet werden kann, wieder einsatzbereit. (ker)

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01.06.2014, Hallo Sonntag, S. 5

Ein Grund zum Feiern

Der Förderverein Dorfentwicklung Benthe wird 20 Jahre alt

Man mag es kaum für möglich halten, aber der Förderverein Dorfentwicklung Benthe feiert in diesem Jahr tatsächlich bereits seinen 20. Geburtstag. Gefeiert werden soll dies am Sonntag, 22. Juni, in der Traditionsgaststätte Carthus, die, wie Manfred Bohr vom Förderverein bedauert, zum 30. Juni dieses Jahres schließen wird.

Die Geburtstagsfeier beginnt um 11 Uhr mit der Begrüßung und einigen Grußworten. Es folgen ein Rückblick auf die vom Förderverein umgesetzen Projekte und ein Ausblick auf das, was es noch zu tun gibt; damit, wie es Manfred Bohr formuliert, Benthe ein Ort mit Zukunft bleibt. Um 12 Uhr gibt es einen Brunch und am Nachmittag warten eine Kaffeetafel und der Musiker Martin Volker aus Northen auf die Gäste des Fördervereins. Diese wiederum haben weiterhin Gelegenheit, sich eine Ausstellung über die Arbeit des Fördervereins in den zurückliegenden 20 Jahren anzusehen oder auch ein Tombolalos zu erwerben. Deren Erlös wiederum kommt einem Projekt in Benthe zugute.

(r)

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22.05.2014, Calenberger Zeitung, S. 11

Führung durch Ausstellung

Die Malerin Kristina Henze führt am Sonntag, 25. Mai, um 11 Uhr durch die 100. Ausstellung des Kunstraumes Benther Berg, Berstraße 3 in Benthe. Dort zeigen Uwe Ahrens, Bärbel Erbstößer, Dieter Götze, Kristina Henze, Rainer Janssen, Nigel Packham, Bernd Pallas und Karin Sandberg-Kobling ihre Arbeiten. Jedes Werk kostet 100 Euro. Die Ausstellung ist Freitag und Sonnabend von 15 bis 17, Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. (ker)

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07.05.2014, Calenberger Zeitung, S. 8

Ehrung unterm Maibaum

Mit vereinten Kräften der Schützen und einiger zupackender Gäste ist am 1. Mai in Benthe der Maibaum aufgestellt worden. Michael Kergel, 1. Vorsitzender der Schützengesellschaft, nahm die Ehrungen vom Volkskönig- und Mannschaftsschießen vor. Volkskönig 2014 wurde Malte Rosenboom mit 49 Ringen und einem 57,6 Teiler, dicht gefolgt von Thomas Kowalski (49 Ringe/62,5 Teiler). Beim Pokalschießen der Benther Vereine siegte der Vorstand vom VSV Benthe vor den Teams Feuerwehr I und Kleingärtner Benthe IV. Bester Einzelschütze war Herbert Skodzik (VSV, 93 Ringe), beste Einzelschützin Gabi Schmidt (VSV, 87 Ringe).

Ein weiterer Höhepunkt waren das zweistündige Konzert der Feuerwehrkapelle Empelde und eine Tombola mit vielen tollen Preisen.

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07.05.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Samenflug der Pappeln nervt

Erneut Ärger wegen sieben Bäumen im Wohngebiet in Benthe – Diskussion im Ortsrat

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Das Pappelproblem in Benthe ist keineswegs gelöst. Die CDU im Ortsrat hat erneut einen Vorstoß unternommen, die Bäume aus dem Wohngebiet zu entfernen.

Jedes Jahr aufs Neue beschäftigt sich der Ortsrat mit den Pappeln. Anlass für den Unmut der Anwohner rund um den Wallteich sind sieben Bäume, die im Sommer die sogenannte Pappelwolle abwerfen. Das sind flusenähnliche Fasern, die den Aufenthalt im Freien für einige Menschen unerträglich machen.

Bei einem Ortstermin am Montagabend forderte Gerald Müller (CDU) eine kurzfristige Entscheidung. „Die Leute leiden, und ich will nicht jeden Tag auf das Problem angesprochen werden”, sagte Müller. Der Anwohner Reinhard Köster erwartet ebenfalls, dass die Bäume beseitigt werden. „Wir müssen erhebliche Einschränkungen hinnehmen”, sagte Köster.

Das Problem schien gelöst, als die Stadtverwaltung laut Ortsratsbeschluss im Februar 2012 vier Pappeln am Thorgarten fällen ließ. Das hatten die Anwohner unter anderem mit einer Unterschriftensammlung gefordert. Die Verwaltung legte dem Ortsrat ein Gestaltungskonzept für das Regenrückhaltebecken am Wallteich vor. Dort stehen die sieben Pappeln, deren Samenflug weiter für Ärger sorgt.

Laut Ortsratsbeschluss sollen diese etwa 20 Meter hohen Bäume nach und nach beseitigt werden, wenn sie morsch geworden sind. Vorgesehen sind auch Neuanpflanzungen anderer Baumarten, damit der künstlich angelegte Teich ausreichend Schatten erhält. Ulrich Schmersow, Regionsabgeordneter der Grünen aus Benthe, wies darauf hin, dass „das Gewässer im Sommer umkippt”. Wenn die Bäume fielen, würde es stärker der Sonne ausgesetzt. Er warnte davor, gesunde Bäume zu fällen. Das könnte die Kommune rechtlich in Bedrängnis bringen. Dieses Argument konnte den Juristen Müller nicht überzeugen. Er appellierte eindringlich an seine Ortsratskollegen: „Wir haben 2012 das Problem nicht gelöst.” Seinen Antrag, sämtliche Pappeln zu fällen, wird der Ortsrat aber erst in der nächsten Sitzung diskutieren. Müller hatte die Antragsfrist nicht beachtet.

Wie ein Kompromiss aussehen könnte, wurde am Montag deutlich. Ein Bürger schlägt einen Rückschnitt auf acht Meter Länge vor. Das würde 70 Prozent des Samenflugs beseitigen. Die Bäume komplett zu entfernen, sei nicht ratsam. „Das Wurzelwerk dient der Uferbefestigung.” (Kerstin Siegmund)

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07.05.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Neuer Weg zum Parkplatz der Schule macht Ärger

Anwohner kritisieren Schäden an Gehölzen und einer Mauer

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Die Bauarbeiten auf der Zufahrt zum neuen Parkplatz für die Grundschule und den Kindergarten sind ein Ärgernis für einige Anwohner. Sie beschweren sich über die Beschädigung von Gehölzen und einer Mauer.

Ihren Unmut äußerten sie am Montagabend gegenüber Ortspolitikern und Vertretern der Stadtverwaltung. Die Anwohner kritisieren, dass die Arbeiter ohne Absprache Gehölze beseitigten oder radikal zurückschnitten. Der Bewuchs habe gelitten, werde aber wieder austreiben, lautete die Einschätzung einiger Ortsratsmitglieder bei der Besichtigung.

Die Verwaltung weist den Vorwurf zurück, die Anwohner nicht informiert zu haben. Ein Mitarbeiter sei mehrmals vor Ort gewesen und habe mit einem Vertreter der Anwohner – einer Eigentümergemeinschaft – gesprochen, sagte der städtische Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Benthes Ortsbürgermeister Detlef Hüper kann sich nicht vorstellen, dass die alte Mauer entlang des neu befestigten Weges durch die Bauarbeiten beschädigt wurde. Angesichts der abgeplatzten Backsteine vermutet er eher einen Frostschaden.

Die Zufahrt an der Rückseite des Schulgebäudes wird im Auftrag der Stadt Ronnenberg von einer Baufirma neu angelegt. Der frühere Feldweg erhielt beidseitig eine Gosse, einen neuen Untergrund und wird in diesen Tagen asphaltiert. Notwendig geworden sind die Arbeiten, weil die früheren Stellflächen an der Bergstraße künftig – nach einer Neugestaltung – dem Kindergarten und der Krippengruppe im Dachgeschoss der Grundschule als zusätzliches Außengelände dienen. (Kerstin Siegmund)

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04.05.2014, Hallo Sonntag, S. 5

Ein wenig Wehmut schwingt mit

Benthe verabschiedet sich mit einem letzten Konzert von der Gaststätte Carthus

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Vollbesetzte Reihen im bestuhlten Saal des Benther Gaststätten-Klassikers Carthus am letzten April-Sonntag. Kein Wunder, war doch „Das letzte Konzert bei Fellersmann” angekündigt, so Alfons Schleinschock, vom einladenden Chapeau Frack-Duo.

Im Saal von Carthus waren über viele Jahrzehnte Hochzeiten, Taufen und andere Familienfeste gefeiert worden. Vor 80 Jahren hatte der VSV Benthe hier sogar Kinderturnen durchgeführt. Mit dem Abriss der Gaststätte im Sommer dieses Jahres – die Abschiedsfeier ist auf den 28. Juni datiert – findet ein großes Kapitel in der Ortsgeschichte von Benthe sein Ende.

Zwischen all den Melodien aus Operette und Musicalwelt, Schlagern der 20er bis 40er Jahre und Salonmusikklängen fanden Alfons Schleinschock (Bariton und Violine) und der ihn am Klavier begleitende Joachim Beuster auch immer wieder Worte der Erinnerung an die auch mit viel Familienhistorie verbundenen Räumlichkeiten. Und als Paul Linkes „Es war einmal…” erklang, hüllte sich selbst der Benther Berg mit den Spitzen seiner Baumwipfel vor Rührung in dicke Regenwolken. (tip)

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03.05.2014, Calenberger Zeitung, S. 12

Hier können die Besucher nur gewinnen

Morgen Eröffnung im Kunstraum Benthe

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Die 100. Ausstellung im Kunstraum Benther Berg ist ein echter Gewinn für die Besucher. Jeder 100. Gast in den Räumen des Fachwerkhauses an der Bergstraße kann sich ein Bild oder ein Kunstobjekt als Geschenk aussuchen. Mit dieser Aktion bedanken sich die Kunstschaffenden für die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kunstinteressierten.

Uwe Ahrens, Bärbel Erbstößer, Dieter Götze, Kristina Henze, Rainer Janssen, Nigel Packham, Bernd Pallas und Karin Sandberg-Kobling haben gestern jeweils zwölf kleinformatige Bilder oder Objekte in den Kunstraum gebracht. Selbstverständlich kann die Kunst auch erworben werden. Jedes Werk in der Jubiläumsausstellung kostet 100 Euro.

Die erste Schau wurde am 12. Oktober 1997 eröffnet, in von der Stadt Ronnenberg zur Verfügung gestellten Räumen auf dem Gelände der Grundschule. Seit 1998 gibt es sechs Ausstellungen im Jahr, die von den Mitgliedern gestaltet werden. Acht aktive Künstler und 13 fördernde Mitglieder gehören dem Kunstraum an. „Wir sind stolz, dass wir überlebt haben”, sagt Rainer Janssen.

Seit sechs Jahren ist der Kunstraum ein gemeinnütziger Verein. „Wir sind nicht kommerziell ausgerichtet, sondern betrachten unsere Arbeit als Bereicherung des kulturellen Lebens im Großraum Ronnenberg und als Förderung regionaler und überregionaler Künstler”, sagt Janssen. (Kerstin Siegmund)

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02.05.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Heute ziehen Kinder in die Krippe ein

Stadt investiert 831 000 Euro für das Schulgelände an der Bergstraße – Ein Fahrstuhl schafft Barrierefreiheit

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In einer ehemaligen Wohnung im Dachgeschoss des Schulgebäudes hat die Stadt Ronnenberg Platz für 15 Kleinkinder in einer Krippe geschaffen.

Der Aufwand war beträchtlich, das Ergebnis des aufwendigen Umbaus ist beachtlich. Hell und freundlich sind die insgesamt etwa 100 Quadratmeter großen Räume gestaltet. Heute und am Montag begrüßen die Erzieherinnen jeweils fünf ein bis zwei Jahre alte Jungen und Mädchen. Für die Kleinen und ihre Eltern beginnt die Eingewöhnungsphase. „Die Eltern vertrauen uns ihre Kinder an, und wir wollen für einen guten Start sorgen”, sagte die Leiterin Claudia Friedrich, die am Mittwoch mit Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms die neue Krippe eröffnete.

Vorausgegangen war eine komplexe Diskussion zwischen Eltern, Schule, Politik und Verwaltung. Fakt war, dass mindestens zehn Betreuungsplätze in Benthe fehlten, auf die Eltern seit 2013 einen Rechtsanspruch haben. Die unterschiedlichen Interessen von Kindergarten, Schule und Hort mussten berücksichtigt werden. Eltern und Lehrerinnen forderten Schule und Hort unter einem Dach. Dazu hätte der Hort aus einem Nebengebäude in das Obergeschoss der Schule und die Krippe in die frei gewordenen Horträume umziehen müssen. Der Kindergarten auf dem selben Grundstück sollte einen Anbau erhalten.

Diese Variante war den Kommunalpolitikern zu teuer und hätte innerhalb eines Jahres auch nicht verwirklicht werden können. Vor einem Jahr wurde ein Kompromiss gefunden. Die Stadt ließ das Gebäude barrierefrei ausbauen, inklusive eines neuen, wärmegedämmten Dachs und eines Fahrstuhls. Schallschutzplatten unter der Decke eines Klassenraums im Erdgeschoss und ein Trittschallbelag in der darüber liegenden Krippe sollen die Lärmbelästigung für alle Nutzer gering halten. Für die Grundschüler sind zudem zwei neue Gruppenräume geschaffen worden. Das Gebäude, in dem auch die Bücherei untergebracht ist, erhielt zudem eine Brandmeldeanlage und eine Fluchttreppe. Im Sommer sollen die Schultoiletten erneuert und soll ein Behinderten-WC eingebaut werden. Außerdem wird das Gelände vergrößert und neu gestaltet. (Kerstin Siegmund)

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30.04.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

NABU richtet Nistkästen für die Schwalben her – Feuerwehr hilft

Seit Sonntag sind die Schwalben von ihrer Reise aus dem Süden zurück. Vogelfreunde richten jetzt die Kästen für die Brutsaison her. Am Freitag, 2. Mai, wollen Mitglieder des Naturschutzbundes Gehrden/Benthe am Feuerwehrgerätehaus an der Vogelsangstraße für die Schwalben einen Nistkasten befestigen. Dabei hilft die örtliche Feuerwehr. Der bereits vorhandene Brutkasten wird für die Schwalben frei gegeben. Die NABU-Leute hatten die Einfluglöcher mit Klebestreifen gesichert, denn in den vergangenen Jahren hatten sich vor der Rückkehr der Schwalben Spatzen und Stare dort häuslich niedergelassen. (ker)

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27.04.2014, Hallo Sonntag, S. 4

Kunstraum feiert seine 100. Austellung

Zum Jubiläum können am Benther Berg kleinformatige Arbeiten erworben werden

Es ist für den Ronnenberger Ortsteil Benthe schon ein besonderes Ereignis: Im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, wird am kommenden Sonntag, 4. Mai, die 100. Ausstellung der kleinen Galerie mit der besonderen Note eröffnet. Zum Jubiläum versammelt worden sind dort Arbeiten von Uwe Ahrens, Bärbel Erbstößer, Dieter Götze, Kristina Henze, Rainer Janssen, Nigel Packham, Bernd Pallas und Karin Sandberg-Kobling. Zur Vernissage ab 11 Uhr erklingt Musik von Christoph Bussius und Freunden. Während der bis zum 25. Mai laufenden Austellung können kleinformatige Arbeiten der ausstellenden Künstler zum Preis von 100 Euro erworben werden. Wer Glück hat, erhält eine der Arbeiten sogar geschenkt. Er muss „nur” der 100. Besucher der Ausstellung sein, die freitags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist. (r)

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12.04.2014, Calenberger Zeitung, S. 19

Mehr Platz für Krippenkinder

Außengelände wird neu gestaltet – Unter das Dach der Schule ziehen die Jüngsten ein

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Der barrierefreie Umbau und die Einrichtung einer Krippe in der Grundschule in Benthe sind fast beendet. In den Osterferien werden das Außengelände der Schule und des benachbarten Kindergartens neu gestaltet.

Das Außengelände des städtischen Gebäudekomplexes an der Bergstraße gleicht in diesen Tagen einer Großbaustelle. Die Stadt Ronnenberg lässt das Areal umgestalten, lediglich der Schulhof bleibt unangetastet. In etwa zwei Wochen erreichen die Mitarbeiter der Schule, des Kindergartens und des Hortes – sofern sie mit dem Auto unterwegs sind – ihre Arbeitsplätze nicht mehr von der Bergstraße, sondern von der Sieben-Trappen-Straße aus.

„Als Zufahrt wird ein Feldweg asphaltiert”, erläutert der städtische Teamleiter Thorsten Arndt. An der Rückseite des Schulgebäudes entstehen neun Parkplätze, denn die früheren Stellflächen an der Bergstraße dienen künftig – nach einer Umgestaltung – dem Kindergarten und der neuen Krippengruppe im Dachgeschoss der Schule als zusätzliche Spielfläche. „Wir lassen Rollrasen verlegen, der voraussichtlich Ende Mai betreten werden kann”, sagt die Teamleiterin Andrea Unterricker. Für die Jüngsten werden neue, altersgerechte Spielgeräte aufgestellt. Um die Außenflächen für Krippe und Kindergarten zu trennen, lässt die Stadt einen bunten, niedrigen Zaun ziehen.

Neu ist auch eine Fluchttreppe, die seitlich am Gebäude errichtet wird. In Arbeit befindet sich zudem eine Rampe für Rollstuhlfahrer, die zum neuen Haupteingang der Schule führt. Im Gebäude sind die Umbauarbeiten fast abgeschlossen. Laut der städtischen Architektin Gabriele Jüling arbeiten im Dachgeschoss Maler, Elektriker und Fußbodenleger. Am 17. April wird die Küchenzeile der neuen Krippe eingebaut. Ab Ende April sollen dort bis zu 15 unter Dreijährige betreut werden.

Seit vergangenem Sommer wird in Ronnenbergs kleinster Grundschule gebaut. Die Stadt ließ für rund 60 000 Euro einen Fahrstuhl einbauen, damit die Krippe und die angrenzende Bücherei barrierefrei zu erreichen sind. Der Aufzug dient zudem gehbehinderten Grundschülern, denn im Keller befinden sich der Computer- und der Werkraum. Die Stadt investiert rund 450 000 Euro in den Umbau. (Kerstin Siegmund)

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11.04.2014, Calenberger Zeitung, S. 13

Chapeau Frack gibt Konzert

Der Bariton Alfons Schleinschock und Joachim Beuster am Klavier sind am Sonntag, 27. April, ab 17 Uhr im Gasthaus Carthus von Hans-Jochen Fellersmann am Steinweg zu Gast. Die Musiker nennen sich Chapeau Frack und spielen Melodien aus Operette und Musical, Salonmusik sowie Schlager der zwanziger bis vierziger Jahre. Der Eintritt ist frei. Das Duo ist zum letzten Mal bei Fellersmann zu Gast, da das Gasthaus Mitte des Jahres schließt. (ker)

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02.04.2014, Calenberger Zeitung, S. 8

Senioren machen Straße bunt

Team pflanzt an der B 65 Hornveilchen

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Auch entlang der B65 ist jetzt offiziell der Frühling ausgebrochen. Dafür haben jüngst die Mitglieder des Benther Senioren-Teams gesorgt. Sie beseitigten dort Zigarettenkippen sowie Papier und ersetzten den Müll durch fast 100 Hornveilchen. Diese sorgen nun für bunte Tupfer entlang der viel befahrenen Straße Richtung Benthe. Außerdem passen die Hornveilchen gut zu den Narzissen, die das Team im vergangenen Jahr gepflanzt hatte.

Sind die Narzissen in wenigen Wochen verblüht, so werden die Hornveilchen in den verschiedenen Frühlingsfarben sowohl Autofahrer als auch Spaziergänger und Fahrradfahrer erfreuen. Der Förderverein Dorfentwicklung Benthe übernahm die Kosten für diese Bepflanzung. Eines stimmte die Benther Senioren allerdings traurig: Im vergangenen Jahr pflückte eine Spaziergängerin die Narzissen und steckte sie wohl in die heimische Vase. „Das ist eindeutig Diebstahl”, sagt das Team.

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22.03.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Verein hat Feier im Juni schon fest im Visier

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Dorfentwicklung Benthe haben außer dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes auch Neuwahlen auf der Tagesordnung gestanden. Überraschungen blieben jedoch aus. Vorsitzender ist nach wie vor Manfred Bohr, seine Stellvertreterin Irmtraut Kosin und Schatzmeister Jürgen Schute. Auch die bisherigen Beisitzer Axel Horstmann, Detlef Hüper und Michael Kühn wurden in ihren Ämtern bestätigt.

In diesem Jahr besteht der Förderverein 20 Jahre – ein Grund zum Feiern. Daher kommen die Mitglieder nebst Gästen am Sonntag, 22. Juni 2014, in der Gaststätte Carthus um 11 Uhr zu einem Fest zusammen. Schon jetzt steht der Programmablauf fest. So schließt sich der Begrüßung und den Grußworten ein Brunch an. Und der Vorstand wird einen Rückblick auf zahlreiche umgesetzte Projekte der vergangenen 20 Jahre geben, was zusätzlich in einer Ausstellung veranschaulicht wird.

Der Tombolaerlös kommt einem Benther Projekt zugute. Eine Kaffeetafel und Alleinunterhalter Martin Volker runden das Fest ab.

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20.03.2014, Calenberger Zeitung, S. 16

Das Benther Seniorenteam legt seit zehn Jahren Sonderschichten ein

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Alter schützt vor Eifer nicht: Die rüstigen Herrschaften sind zwar alle längst im beruflichen Ruhestand. Für ihr Dorf legen die 15 Männer aus dem Benther Seniorenteam aber immer wieder gerne eine freiwillige Sonderschicht ein. Seit zehn Jahren schon bepflanzen die Rentner gemeinsam öffentliche Plätze, pflastern Wege, beschneiden Hecken, säubern Grünstreifen – und immer wieder sind sie tatkräftig zur Stelle, wenn handwerkliches Geschick gefragt ist. Einzige Bedingung: Es muss Benthe voranbringen.

Auf den Tag genau zehn Jahre nach der ersten Aktion haben die Männer auf eine Feier trotzdem bewusst verzichtet. Mitbegründer Manfred Bohr und seine Freunde trafen sich stattdessen lieber im Dorfzentrum, um eine neue ehrenamtliche Aktion zu planen. „Wir wollen den Schaukästen am Steinweg und allen 50 Sitzbänken im Dorf einen neuen Anstrich verpassen”, sagte Bohr. Die Bedingungen seien ideal. „Der Bauhof spendiert die Farben, den Rest erledigt unser eingeschworener Haufen”, sagte Bohr. (ir)

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14.02.2014, Calenberger Zeitung, S. 1

Waldarbeiten am Benther Berg: Die Fällungen sind notwendig

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Vorwürfe, die Waldbetriebsgenossenschaft Benther Berg betreibe „Holzwirtschaft brutal”, weist der Vorsitzende Claus Meyer-Everloh zurück. „Wir fällen nur, wo es nötig ist”, sagt er. Alle Arbeiten in dem 310 Hektar großen Waldgebiet werden überlegt ausgeführt, sagt er. „Es sind normale Durchforstungsmaßnahmen”, sagt Meyer-Everloh. Dabei werde auch auf die Verteilung der Bäume geachtet. „Das Herausnehmen eines Baumes soll den Wachstum des Restbestandes verbessern”, sagt Meyer-Everloh. Es müsse darauf geachtet werden, dass die Nährstoffe im Boden gleichmäßig verteilt werden. Auch den Vorwurf, dass Waldwege zerstört werden, lässt er nicht gelten. Sie würden wieder hergerichtet. Und: „Wir können mit Spezialgerät nicht nur bei schönem Wetter arbeiten.” (dw)

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11.02.2014, Calenberger Zeitung, S. 13

Stadt kennzeichnet Baudenkmal

Schild erläutert Historie der Kreuzsteine

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Ronnenbergs Baudenkmäler sollen künftig leicht zu erkennen sein. Gestern ist an den Kreuzsteinen Die SiebenTrappen das erste Schild angebracht worden, das auf die Historie des Denkmals hinweist.

Hannover hat sie, Hannoversch-Münden und viele weitere Kommunen auch: Schilder mit den wichtigsten Angaben zur Historie sollen auch in Ronnenberg Baudenkmäler besser erkennbar machen und gleichzeitig deren Bedeutung erläutern. Die Stadtverwaltung als Denkmalschutzbehörde hat eine Idee von Manfred Bohr, Vorsitzender des Fördervereins Dorfentwicklung Benthe, aufgegriffen und 14 Schilder für die Baudenkmäler in Benthe in Auftrag gegeben. Weitere Orte könnten folgen, das Einverständnis der Hauseigentümer vorausgesetzt, sagt Bohr. Diese müssen 60 Euro für die Kennzeichnung bezahlen.

Mit dem Stadtmitarbeiter Philipp Graen hat der Vereinsvorsitzende gestern die Schilder vorgestellt. Das erste Exemplar wird an den Kreuzsteinen Die Sieben Trappen befestigt. Das DIN-A-4-große Schild aus kunststoffbeschichtetem Aluminium mit den offiziellen Logos der Stadt und des Landes weist auf die Geschichte der Steine hin, die 1474 erstmals urkundlich erwähnt wurden und Zeugen einer Benther Gerichtsstätte sein sollen. (Kerstin Siegmund)

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10.02.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Abschied rückt immer näher

Schützengesellschaft verlässt Heimatort – Vereinslokal und Schießstand werden abgerissen

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Die Schützengesellschaft Benthe verliert ihr Domizil. Im Juli wird mit dem Gasthaus Carthus auch der Schießstand des Vereins abgerissen. Deshalb wollen sich die Schützen im Sommer in einem benachbarten Ort einen neuen Vereinsmittelpunkt einrichten.

Der Umzug ist seit der Jahresversammlung am Sonnabend beschlossene Sache. „Die Entscheidung war einstimmig”, sagt der Vorsitzende Michael Kergel. Im Sommer werde sich die Schützengesellschaft einem anderen Schießsportverein mit eigenem Schießstand und Lokal anschließen. „Dort wollen wir dann Unterschlupf finden”, sagt Kergel.

In der Versammlung sei es eigentlich nur noch um die Wahl eines geeigneten Standorts in direkter Nachbarschaft gegangen. Ob es die Benther Schützen künftig nach Gehrden zur Schützengesellschaft Ottomar von Reden oder nach Ronnenberg zur Schützenvereinigung zieht, will Kergel noch nicht verraten. „Nicht bevor ich mit den Vereinen die Details geklärt habe.” Bislang sei es nur zu losen Kontakten mit guten Signalen gekommen.

Eins stellt der Vorsitzende jedoch klar: „Wir werden nicht fusionieren, sondern auf jeden Fall eigenständig bleiben.” Ein Standortwechsel wird den Schützen aber nicht erspart bleiben. Im Juli wird in Benthe das Gasthaus Carthus geschlossen. Das Traditionslokal, das von Inhaber Hans-Jochen Fellersmann in fünfter Generation geführt wird, verzeichnet seit Jahren sinkende Umsätze. Im August will Fellersmann das Gebäude abreißen lassen, um Platz für Wohnhäuser zu schaffen. Das bedeutet auch das Ende für den Saal mit der Schießbahn. Besonders tragisch: Ausgerechnet in diesem Jahr besteht die Schützengesellschaft seit 60 Jahren. Lust auf eine große Feier haben die Schießsportler nicht. „Höchstens intern”, sagt Kergel.

Immerhin ist der bevorstehende Umzug für die Schützengesellschaft mit wenig Aufwand verbunden: „Die fünf Kleinkalibergewehre des Vereins werden nicht mehr benötigt und verkauft”, sagt Kergel. Nur acht Luftgewehre und die Auswertemaschine der Schießanlage will die Schützengesellschaft am neuen Standort unterbringen. Munition und Scheiben seien durchlaufende Posten.

Mit dem Umzug der Schützen enden in Benthe auch beliebte Traditionen. „Im April werden wir den letzten Volkskönig ausschießen, und im Mai stellen wir zum letzten Mal den Maibaum auf”, sagt Kergel. Es sei schade, den Heimatort zu verlassen. „Wir machen woanders weiter, so lange es geht”, meint der Vorsitzende. Die Zukunft sieht jedoch nicht rosig aus. „Von insgesamt 33 Vereinsmitgliedern sind nur noch 20 aktive Schützen”, sagt der Vorsitzende. Er selbst war vor 15 Jahren der bislang letzte Leiter einer Jugendabteilung. „In den siebziger Jahren waren wir fast 70 Aktive”, erinnert sich Kergel. Jetzt fehle der Nachwuchs. „Die Mitglieder sterben weg.”

Untergangsstimmung verspürt Kergel aber noch nicht. „Bis zum Abriss werden wir bei Fellersmann weiter an jedem Dienstag schießen”, sagt der Vorsitzende. (Ingo Rodriguez)

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27.01.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Frauen räumen Schrank für Rumänien-Hilfe leer

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Junge Frauen aus Benthe unterstützen die Rumänien-Hilfe der Kirchengemeinden. Gestern sammelten sie Kleidung beim ersten Ladies-Basar ein.

Der Ansturm hätte gestern Nachmittag nicht größer sein können. Das evangelische Gemeindehaus war schon fünf Minuten nach Eröffnung des Basars überfüllt. „Wir hätten niemals mit dieser überwältigenden Resonanz gerechnet”, sagte Johanna Schlurmann, die mit Berit Magnussen erstmals einen Basar von Frauen für Frauen organisierte. An 25 Ständen gab es gut erhaltene Kleidung, Schuhe, Bücher, Kosmetik und Selbstgemachtes.

Die Frauen laden zweimal im Jahr zum Basar für Kindersachen ein. „Diesmal wollten wir jedoch etwas für die Mütter und Nicht-Mütter tun”, sagte Schlurmann. Jede Frau habe in ihrem Kleiderschrank Sachen, die nicht gebraucht werden. Diese zu verschenken oder wegzuwerfen sei auch nicht das Wahre.

Die Verkäuferinnen räumten nicht nur ihre Schränke aus, sie unterstützten auch einen guten Zweck. Genau wie bei den Basaren für Kinder konnte gestern Unverkauftes für die Rumänien-Hilfe gespendet werden. Lea und Hannah Klischat hielten die zahlreichen Besucher mit Sekt und Fingerfood bei Laune. Auch der Erlös dieses Büfetts geht an die Kirchengemeinde.

Die Idee, Kleidung und andere Sachen für bedürftige Frauen in der rumänischen Partnergemeinde zu spenden, ist bei den Ausstellerinnen gut angekommen. „Erstens müssen wir nichts mehr mit nach Hause nehmen und zweitens tun wir noch etwas für den guten Zweck”, sagte Jessica Siegfried aus Northen. (Heidi Rabenhorst)

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22.01.2014, Calenberger Zeitung, S. 10

Kunstpfad soll Gäste fit machen

Stadt beendet mit drei Erneuerungen Jahresprogramm – Planung für neues Thema beginnt

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Die Stadt Ronnenberg schließt auf dem Landschaftskunstpfad zwischen Benthe und Empelde mit drei Erneuerungen das noch laufende Jahresprogramm 2013 ab. In Kürze beginnen die Planungen für das neue Jahresmotto der Gartenregion Hannover. Dann soll der Besuch des Kunstpfades fit machen und Wohlbefinden auslösen.

Dass sich die wechselnde Themenstellung auf das Erscheinungsbild des vier Kilometer langen Weges zwischen dem Benther Berg und der Kalihalde auswirkt, ist seit gestern bei genauerer Betrachtung wieder gut zu erkennen: „Blaue Orte – Wasserspiele” – so lautete 2013 die Vorgabe der Gartenregion für teilnehmende Naherholungsgebiete. Und im Geäst eines Baumes nahe dem Eschteich in der Benther Feldmark baumeln in etwa fünf Meter Höhe zwei blau schimmernde Installationen.

„Die Konstruktion besteht aus Glassteinen und Plexiglasstangen, die in einem Drahtgeflecht eingefasst sind”, sagt Künstlerin Kristina Henze aus Barsinghausen. Ihre Installationen sollen überdimensionale Wassertropfen darstellen, die bei günstigem Lichteinfall die Sonnenstrahlen reflektieren und in der Baumkrone Lichtspiele erzeugen.

Henze hat die jeweils 15 Kilogramm schweren Geflechte in ihrer Werkstatt mit einem Hochdruckreiniger gesäubert und kleinere Reparaturen erledigt. Die Lichtspiele hatten zuvor bereits zwei Jahre lang in der Feldmark gehangen und „waren Wind und Wetter ausgesetzt”, sagt Henze. Mitarbeiter einer Gärtnerei haben die erneuerte Installation wieder in der Esche befestigt.

Das Jahresprogramm 2013 für den Kunstpfad neigt sich dem Ende zu. „Etwa 100 Meter nördlich der Wassertropfen soll noch eine verzierte Holzbank aufgestellt werden, und in einem Teich im Empelder Wäldchen wird eine Plastikseerose von einem neuen Werk ersetzt”, sagt Astrid Wendt vom städtischen Team Ökologie. Dann sei das Programm abgearbeitet.

Aber auch in diesem Jahr will sich die Stadt mit Aktionen entlang dem Kunstpfad am Veranstaltungskalender der Gartenregion beteiligen. Das neue Motto lautet „Grün macht fit! Erleben und Wohlbefinden”. „Wir sammeln jetzt Ideen für passende Aktionen von Mai bis September”, sagt Wendt. In einer Vorschlagsliste der Region seien außer Kunstbeiträgen auch Erlebnistouren wie Kräuter- und Nachtwanderungen zu finden. (Ingo Rodriguez)

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20.01.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Benthe hat neue Aktive

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Die Benther Feuerwehr freut sich über zwei neue Aktive: Armin Schneider und Maren Kietzmann sind von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen worden. Damit hat Ronnenbergs zweitkleinste Ortsfeuerwehr 26 aktive Mitglieder.

Ortsbrandmeister Karl-Heinrich Behrens wies darauf hin, dass auch fördernde Mitglieder für Einsätze – wie für das Leerpumpen von überfluteten Kellern – zahlen müssten. „Viele glauben, das wäre für sie umsonst”, sagte er. Und deswegen gebe es immer wieder Diskussionen darüber. Welcher Einsatz wie viel kostet, lege die Stadt und nicht die Feuerwehr fest. (lis)

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17.01.2014, Calenberger Zeitung, S. 9

Hundertjährige nimmt auch die Politik unter die Lupe

Bentherin feiert seltenen Geburtstag – Solides Leben, frische Luft

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Irmgard Blume ist die älteste Frau in Benthe. Gestern hat sie mit ihrer Familie, Freunden und zahlreichen Gratulanten ihren 100. Geburtstag gefeiert.

Freundlicher Blick, höflich, bescheiden, gepflegte Erscheinung und überraschend schlagfertig. So präsentiert sich die Hundertjährige an ihrem Geburtstag. Mit welchem Geheimrezept sie es geschafft habe, so alt zu werden? Das wollte Blume offenbar nicht verraten. „Mit Gottes Hilfe”, sagte sie nur und lächelte weise. Eine hundertjährige Frau lässt sich nicht so einfach in die Karten schauen. Schweigsam ist die rüstige Bentherin aber keineswegs. „Man kann sich mit ihr toll unterhalten – über Literatur, Politik und alles, was wichtig ist”, sagte Elisabeth Schulze vom Deutschen Roten Kreuz. Beim DRK ist Blume seit mehr als 40 Jahren Mitglied.

„Ich interessiere mich sehr für Politik”, versicherte die Jubilarin. Morgens habe sie einen guten Zeitungsartikel gelesen. „Mit meiner Lupe geht das noch”, sagte sie. Nachgelassen habe ihr Gehör. „Und die Beine wollen nicht mehr so”, sagte Blume – und entschuldigte sich bei Pastor Martin Funke, dass es ihr zu schwer falle, seine Gottesdienste zu besuchen.

Es ist schließlich die Frau eines Enkels, die ein Rezept für das lange Leben der Jubilarin preisgab. „Sie war viel an der frischen Luft und hat solide gelebt”, sagt die 45-jährige Christine. Mit ihr, dem Enkel Ingo sowie zwei von insgesamt vier Urenkelkindern lebt die Seniorin in einem Haus. Im Nachbarhaus wohnen die 74-jährige Tochter Rita und Schwiegersohn Hans-Heinrich. Den Alltag bewältige die Schwiegeroma aber noch ganz allein, versichert Christine.

Blume ist 1914 in Empelde geboren und aufgewachsen. Nach Benthe sei sie 1937 der Liebe wegen gezogen. Ihr 1996 gestorbener Mann Richard war es auch, der ihr das „schönste Erlebnis des Lebens” bescherte. „Als er nach achteinhalb Jahren gesund aus dem Krieg und der Gefangenschaft zurückkehrte.” (Ingo Rodriguez)

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