Benthe

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Journalistisches: Benthe in den Medien


Übersicht

Breitbandnetz deckt nicht alle ab

14.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 2

Weiße Flecken im Netz

14.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 2

Gedichte auf Deutsch, Afghanisch und Persisch

14.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 3

Peter Kietzmann nimmt Abschied vom Dienst

12.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 2

Keine Gefahr bei Gärtnerei

10.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 3

Auf Gefahrgüter gut vorbereitet

09.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 2

Strümpfe füllen sich über Nacht

08.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 2

Kunstraum: Kosten weiter ungedeckt

06.12.2016

Calenberger Zeitung

S. 2

Detlef Hüper erhält erneut Vertrauen des Benther Rates

24.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Musikalische Reise durch Wolf Biermanns Leben

22.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Igel haben nun winterfeste Häuschen

18.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Trio will Bürgerstiftung auf den Weg bringen

08.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Künstlerische Familiensache

05.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 13

Augapfellauf und Gruselstorys

02.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Mit echten Clows in der Manege

01.11.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Rote Steine für den Gehweg

21.10.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

Hilfe für alle Dorfbewohner

20.10.2016

Calenberger Zeitung

S. 1

Schnelles Internet ist schnell in Betrieb

15.10.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Bunte Herbstbilder aus dem Bauwagen

11.10.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

Sportlich: 391 Läufer kommen am Benther Berg ins Ziel

04.10.2016

Calenberger Zeitung

S. 1

Am Berg verfliegt das Lächeln

04.10.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Beim VSV wird am Feiertag gerannt

30.09.2016

Calenberger Zeitung

S. 15

Besuch bei einem Bauern

09.09.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Das Highlight im Alpenvorland

03.09.2016

Hallo Wochenende

S. 8

Hotel eröffnet eine Stromtankstelle

31.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Kosten selbst übernommen

26.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 13

Immerhin: Ein Zehntel ist schon da

24.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Rundgang mit einer Pilzberaterin

20.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 19

Ein Duo mit gemeinsamer Schnittmenge

19.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Spendenaufruf für den Kunstverein

12.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

SPD will Kunstraum erhalten

11.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Kunstwerk „Echo” erneut beschädigt

03.08.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Mieterin verliert den Streit wegen Schimmel

27.07.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Aussage gegen Aussage

27.07.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Aus für Kunstverein? Politik soll helfen

23.07.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Kunstobjekte werten die Landschaft auf

23.07.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Sommerpause im Kunstraum

18.07.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

Sonne macht Geheimschrift sichtbar

15.07.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

Kinder planen viele Aktionen

17.06.2016

Calenberger Zeitung

S. 14

Künstler baut Installation

07.06.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Duo leitet Bauwagen-Projekt

04.06.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Kunstraum ist bedroht

29.04.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Recyclingkunst versteht sich als Gesellschaftskritik

29.04.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Ein Stück Heimatgeschichte

28.04.2016

Calenberger Zeitung

S. 10

Sie wollen selbst agieren

16.04.2016

Hallo Wochenende

S. 3

Förderverein löst sich auf

16.04.2016

Hallo Wochenende

S. 4

Baumstumpf soll bald weichen

06.04.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Kinder machen richtig Tempo

26.03.2016

Calenberger Zeitung

S. 12

Polizei kontrolliert Autofahrer auf der Salinenstraße

19.03.2016

Calenberger Zeitung

S. 12

Gärtnerei lässt Blumen sprechen

18.03.2016

Calenberger Zeitung

S. 14

Osterferien im Bauwagen

18.03.2016

Calenberger Zeitung

S. 14

Eine Frau wagt den Blick in die Zwischenwelten

05.03.2016

Calenberger Zeitung

S. 14

Wilfried Haberkamp ist seit 70 Jahren dabei

29.02.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Horst Köster gewinnt Turnier

17.02.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Fasching international

17.02.2016

Calenberger Zeitung

S. 11

Schützen üben jetzt in Gehrden

15.02.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Ortsfeuerwehr absolviert ein bewegtes Jahr

25.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Packham verspricht: „Nigel hat seinen Stil gefunden”

16.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 10

Familienpaten für Flüchtlinge in Benthe gesucht

16.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 10

Ortsrat fordert Überweg in Dorfmitte

14.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

Endausbau am Hammfeld verzögert sich

14.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

„Heim ist zu weit vom Schuss”

13.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 1

Einfach, aber zweckmäßig

13.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 7

CDu will Überweg für die Kreuzung in der Dorfmitte

08.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 9

Sammelunterkunft aus Containern steht

06.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 8

Läden als Treffpunkt für Kleine und Große

02.01.2016

Calenberger Zeitung

S. 9


14.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 2

Breitbandnetz deckt nicht alle ab

95-jähriger Benther versucht vergeblich, am schnellen Internet teilzuhaben

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Alle wollen schnelles Internet. Auch der Benther Heinz-Günther Metzger. Der 95-Jährige erhielt nach der Freischaltung seines Ortes ein Angebot der Telekom, das er spontan annahm. Einen Monat später weiß er, dass das Unternehmen das versprochene Produkt nicht liefern kann. Der Frust sitzt tief.

Mitte Oktober suchten Telekom und Stadtverwaltung die Öffentlichkeit. Mit der neuen Vectoring- Technik, die offiziell am 17. Oktober in Betrieb ging, sollte Benthe für das schnelle Internet freigeschaltet werden. Davon sollten bis zu 1000 Haushalte profitieren, 90 Prozent von ihnen sollten die maximale Leistung erhalten.

Zu den übrigen 10 Prozent scheint Heinz-Günther Metzger zu gehören. Schon kurz nach Bekanntgabe der Freischaltung war ein Mitarbeiter der Telekom bei ihm erschienen, um ihm ein Angebot für das schnelle Internet zu unterbreiten. „Frustriert über den jahrelangen langsamen Internetzugang sagte ich sofort zu und vereinbarte mit der Telekom eine Flatrate und die Miete eines notwendigen Speedport-Geräts”, erzählt der rüstige 95-Jährige.

Eine Auftragsbestätigung und die Auflistung der künftigen Gebühren erhielt Metzger noch, auch einen Termin für sein Upgrade erhielt der Benther. Danach kam nichts mehr. Der Ruheständler hakte nach. Telefonisch erhielt er von der Telekom die Auskunft, es handele sich um einen „Systemfehler”, der behoben werden sollte. Kurze Zeit später wurde ihm mitgeteilt, „ich könne an das Breitbandnetz nicht angeschlossen werden, da die Kapazität nicht ausreiche”, sagt Metzger.

Technisch ist das durchaus denkbar, falls der Anschluss des Kunden am Ende einer Leitung liegt und viele andere Kunden in der Leitung vorgeschaltet sind oder die Länge der Leitung zum Haus ungewöhnlich lang ist. Metzger kennt seinen Verteilerkasten, der nur etwa 35 Meter von seinem Haus entfernt ist. Auch wohnt der Rentner mitten in einer Siedlung, seine Tochter dagegen rund 200 Meter entfernt direkt am Waldrand. „Sie hat von der Umstellung profitiert”, stellt Metzger fest.

Zum Glück, so der Benther, sei er beruflich nicht von dem Internetanschluss abhängig. Allerdings sei sein Anschluss so langsam, dass sein Computer allein zwei Minuten brauche, ehe der Browser hochgefahren ist. Er vermutet nun, dass „keineswegs eine flächendeckende Breitbandversorgung stattgefunden hat. Oder ist es vorstellbar, dass aus der ganzen Bevölkerung nur ein Einziger aus Kapazitätsgründen nicht an das Netz angeschlossen werden konnte?”

Für Alexander Kruppa, Vertriebsbeauftragter der Telekom in Ronnenberg, ist die Sache klar: Die Leitung in Metzgers Straße habe volle Leistung, sagt er. Dort seien bis zu 100 Mbit pro Sekunde möglich. Allerdings stünden nicht genügend Anschlüsse zur Verfügung. Das soll nun bis zum Jahresende nachgebessert werden. Automatisch angemeldet wird Metzger damit allerdings nicht. (Uwe Kranz)

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14.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 2

Weiße Flecken im Netz

Bis zum Jahr 2018 sollen nach den Plänen der Stadtverwaltung alle Ortsteile Ronnenbergs an das schnelle Internet angeschlossen sein. Die letzten Gebiete in Teilen der Kernstadt, in Vörie, Ihme-Roloven und Linderte sollen bis dahin mit dem Glasfasernetz verbunden sein. Trotz der flächendeckenden Versorgung gebe es aber immer einzelne Nutzer, die nicht vom schnellen Internet profitieren könnten, sagt Ronnenbergs Wirtschaftsförderer Torsten Jung. Meist seien technische Gründe dafür ursächlich, manchmal wollten die Kunden aber auch nicht den Anbieter wechseln und müssten deshalb auf zusätzliche Leistung im Netz verzichten.

Für den Jahresbeginn kündigte Jung eine Abfrage bei den Gewerbetreibenden der Stadt an. Zu klären sei, welche Quote die Versorgung der Unternehmen mit schnellem Internet inzwischen erreicht hat. (uwe)

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14.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 3

Gedichte auf Deutsch, Afghanisch und Persisch

Der Willkommenskreis in Benthe feiert Weihnachten mit Flüchtlingen

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Nikolaus, Lebkuchen, Weihnachtsstern – vielen Flüchtlingen sind diese Dinge unbekannt. Der Willkommenskreis Benthe nahm die Vorweihnachtszeit zum Anlass, die neuen Mitbürger mit einigen Bräuchen bekanntzumachen. Zur Freude der Kinder kam auch ein Nikolaus zu der regelmäßig stattfindenden Teestunde.

Allerdings kam der Mann mit den Geschenken nicht so überraschend, wie es vielleicht zu erwarten wäre. Die Kinder waren vorbereitet und hatten für den Nikolaus Gedichte auf Deutsch, Afghanisch und Persisch, Lieder und selbst gemalte Bilder vorbereitet. Im Gegenzug durften sich die Kinder einen der von einigen Müttern und Vätern liebevoll hergestellten Nikolausstrümpfe aussuchend. Die Strümpfe waren mit den Namen der Kinder versehen und von Helfern gefüllt. Dass es den Nikolaus wirklich gibt, war für viele ganz klar: Sie hatten ihn ja selbst gesehen. Die nächste Teestunde, zu der diesmal die Flüchtlinge einladen werden, ist am Freitag, 27. Januar, um 18 Uhr im Benther Gemeindehaus geplant. Das Treffen ist für alle geöffnet. Gäste sind ausdrücklich willkommen.

Der Willkommenskreis bietet auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Aktivitäten an, um die Integration und gesellschaftliche Teilhabe der Flüchtlinge voranzutreiben. Um diese finanzieren zu können, werden Spenden auf das Konto des Kirchenkreisamtes Ronnenberg bei der Volksbank Pattensen-Springe e.G. unter der IBAN DE66 2519 3331 0400 0099 00 mit dem Verwendungszweck Flüchtlingshilfe Benthe 205048-SPE-482100 erbeten. (Uwe Kranz)

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12.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 2

Peter Kietzmann nimmt Abschied vom Dienst

Nach 34 Jahren geht der Feuerwehrmann und Gruppenführer in den Ruhestand

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Ein letztes Mal hat der Sirenenalarm Peter Kietzmann noch beim Abendessen unterbrochen. Aber der Einsatz am Ortsausgang von Benthe war kein Ernstfall – sondern eine Überraschung für Feuerwehrmann Kietzmann. Er scheidet aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst aus und musste ein letztes Mal löschen.

Eine dicke, schwarze Rauchsäule stand über dem Festplatz von Benthe. Am Ortsausgang standen Holzpaletten lichterloh in Flammen. Doch was gefährlich aussah, war in Wirklichkeit eine Überraschung für Kietzmann. Für ihn war es die letzte Übung, an der er als aktiver Feuerwehrmann teilnahm. Und so floss bei dieser etwas anderen Übung nicht nur Löschwasser, es flossen auch Tränen.

Kietzmann scheidet nach 34 Jahren aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus – zuletzt war er als Gruppenführer tätig. Mit 29 Jahren war er als Seiteneinsteiger zur Feuerwehr gekommen. Der Oberlöschmeister bekleidete von 1983 bis 1986 das Amt des stellvertretenden Jugendwartes, von 1995 bis 2013 war er Gerätewart und leitete von 2002 bis 2003 die Geschicke der Jugendfeuerwehr. Es falle ihm nicht leicht, aufzuhören, sagte der scheidende Feuerwehrmann sichtlich gerührt. Aber er werde weiter den Kontakt zur Feuerwehr halten.

Das dürfte ihm nicht schwerfallen, denn die Begeisterung für die Feuerwehr hat Kietzmann in der Familie weitergegeben. Sowohl sein Sohn Markus als auch seine Tochter Maren sind aktive Mitglieder in der Benther Ortsfeuerwehr. Nach der Übung bescheinigte ihm sein Sohn Markus Kietzmann im Beisein zahlreicher Feuerwehrkameraden, stets ein Vorbild an Pflichterfüllung, Verlässlichkeit und ausgeprägtem Kameradschaftssinn gewesen zu sein. „Du hast uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden”, betonte der Sohn in seiner Ansprache.

Nachdem Kietzmann den extra für ihn von den Kameraden gelegten Brand gelöscht hatte, begann der gesellige Teil eines ganz besonderen Abends: Im Gerätehaus wurde in den 63. Geburtstag des aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Feuerwehrmannes hineingefeiert. (Heidi Rabenhorst)

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10.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 3

Keine Gefahr bei Gärtnerei

Nach der Feuerwehrübung vom Mittwoch betont die Gärtnerei Behre in Benthe, dass von ihrem Unternehmen keine unmittelbare Gefahr ausgehe. Es würden zwar Dünge- und Pflanzenschutzmittel gelagert, so die Inhaberin Julia Behre, dies geschehe aber sachgerecht und in verschlossenen Räumen. Die Nutzung erfolge in möglichst geringen Mengen. „Wir legen unseren Schwerpunkt auf ökologischen Pflanzenschutz”, betont Behre. Der Empelder Feuerwehrsprecher Harald Nülle ergänzte, das Übungsszenario sei bewusst zugespitzt worden, um den Einsatzkräften eine anspruchsvolle Aufgabe zu stellen. (uwe)

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09.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 2

Auf Gefahrgüter gut vorbereitet

Ortsfeuerwehr Benthe spielt mit den Spezialisten aus Empelde einen Chemieunfall durch

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Ein Gefahrgutunfall in einer Gärtnerei in Benthe – das kann für die Anwohner des Ortsteils schwerwiegende Folgen haben. Die Feuerwehr der Stadt hat allerdings am Mittwochabend während einer Übung gezeigt, dass sie ein solches Szenario beherrschen kann.

Kurz vor 19 Uhr heulten die Sirenen im Ort. Die Nachricht an die Einsatzkräfte: Beim Verladen von Chemikalien, die in der Gärtnerei Behre an der Salinenstraße tatsächlich verwendet werden, ist ein Brand ausgebrochen. Innerhalb von fünf Minuten war die Ortswehr Benthe vor Ort und hatte einen kleinen Brandherd im Hof auch schnell im Griff. Ein vermisst gemeldeter Mitarbeiter der Gärtnerei konnte – in Form einer Puppe – ebenfalls schnell entdeckt und aus der unmittelbaren Gefahrenzone geschafft werden.

Als neues Problem ergab sich jedoch der Verdacht, dass die Halle und das „Opfer” durch Chemikalien kontaminiert worden sein könnten. Aus diesem Grund rückte zusätzlich der Gefahrgutzug der Stadt aus Empelde an. Schnell wurde von der Besatzung, die sich aus Feuerwehrleuten aus Empelde, Ronnenberg und Weetzen zusammensetzte, eine Not-Dekontaminationsstation errichtet und das „Opfer” für den Transport in ein Krankenhaus gereinigt. Einsatzkräfte in Chemieschutzanzügen rückten zudem in die stark verrauchte Halle vor, um die qualmenden Chemikalien ins Freie zu holen. Tastend orientierten sich die Gefahrgutspezialisten – sie konnten die Risikostoffe lokalisieren und bergen.

„Gefahrgüter werden meist auf der Straße vorgefunden”, erklärt Feuerwehrsprecher Harald Nülle. „Mit der verrauchten Halle sollte der Schwierigkeitsgrad erhöht werden”, erklärt er. Allerdings hätten alle Einsatzkräfte ihre Aufgaben bei der Übung zur vollen Zufriedenheit gelöst.

Der Gefahrgutzug der Stadt Ronnenberg ist in Empelde stationiert. Übungen mit dem Rüstwagen müssen turnusgemäß absolviert werden. Um die kleineren Ortswehren mit der Problematik vertraut zu machen, geschieht das an wechselnden Standorten – diesmal in Benthe. Bewährter Partner der Feuerwehr bei Übungen war wieder die Gärtnerei Behre. (Uwe Kranz)

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08.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 2

Strümpfe füllen sich über Nacht

62 Mädchen und Jungen freuen sich über die Nikolaus-Aktion im Benther Bauwagen

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Lisa Maack strahlte über beide Wangen. Die Organisatorin des Bauwagen-Projektes Benthe freute sich über die große Resonanz auf ihre zweitägige Nikolaus- Aktion. Insgesamt 62 Kinder hatten Schuhe oder Socken abgegeben, um sich diese über Nacht mit kleinen Geschenken und Leckereien füllen zu lassen.

Bei der Abholung am nächsten Tag staunten die Kinder: Die Präsente waren so üppig, dass ihre Schuhe und Strümpfe gar nicht ausreichten und deshalb weitere gefüllte Tüten danebenstanden. „Wir haben darauf geachtet, dass nicht zu viele Süßigkeiten in den Tüten sind”, sagte Maack fürsorglich. Stattdessen fanden sich Tee, Bücher und Eintrittskarten für das Wisentgehege in Springe darin. Der Park ist neben der Firma Bünting Tee und dem Verein Deistersterne einer von drei Partnern, die die Aktion des Bauwagens ermöglicht haben. Die Deistersterne hatten viel Essbares sowie den Kinderpunsch beigesteuert, den die Jungen und Mädchen während der Abholung bei frostigen Temperaturen trinken konnten. „Mit den Deistersternen haben wir eine gute Zusammenarbeit”, sagte Organisatorin Maack.

Die Weihnachtskekse in den Tüten stammen aus Benthe. Den vom Gehrdener Backhaus gespendeten Teig hatten 14 Mitglieder der Jugendgruppe zu Backwerk veredelt. Die jungen Empfänger brachten die vielen Gaben sichtlich in Adventsstimmung. Das eine oder andere Kind stimmte im Bauwagen schon mal leise ein Weihnachtslied an. (Uwe Kranz)

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06.12.2016, Calenberger Zeitung, S. 2

Kunstraum: Kosten weiter ungedeckt

Spendenaufruf zeigt wenig Wirkung

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Kaum Unterstützung im Ort: Der Kunstraum Benther Berg steht 20 Jahre nach seiner Gründung wegen steigender Kosten weiter vor einer ungewissen Zukunft – trotz mehrerer kleiner Zuschüsse und einer Spendensammlung im Dorf.

Der Aufruf der Gemeinschaft Freier Wähler (GFW) Ronnenberg zeigte wenig Wirkung: Nur zwei Anwohner beteiligten sich an der Aktion zugunsten des ehrenamtlich betreuten Ausstellungsbetriebes in den kommunalen Galerieräumen. Immerhin übergab der GWL-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Dörrie 75 Euro an die Künstlerinnen Kristina Henze und Bärbel Erbstößer. „Es wäre schön, wenn das kulturelle Angebot mehr Unterstützung im Dorf finden würde”, sagte Dörrie.

Zum Verein Kunstraum gehören sechs Profikünstler, die in den Galerieräumen ehrenamtlich Ausstellungen renommierter Gastkünstler und eigene Werke präsentieren. Obwohl der Verein regelmäßig von Sponsoren unterstützt wird, ist der Programmbetrieb für die aktiven Mitglieder ein Zuschussgeschäft. Sie müssen regelmäßig aus eigener Tasche Rückstände ausgleichen. Der Grund: Steigende Nebenkosten, nur zehn Fördermitglieder, Kosten für Veröffentlichungen in Kunstführern sowie für Einladungen und Flyer. Wenn sich keine Lösung für das jährliche Defizit von rund 1500 Euro findet, wird der Kunstraum geschlossen.

Für Ronnenberg wäre dies der Verlust einer Kultureinrichtung: In den Kunstraum kommen seit der Eröffnung 1997 rund 2000 Gäste pro Saison. Ob die Stadt künftig die Kosten übernimmt, ist aber weiter offen. Noch geben die Künstler nicht auf: „Im Jubiläumsjahr sind Ausstellungen und Aktionen geplant”, so Henze. (ir)

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24.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Detlef Hüper erhält erneut Vertrauen des Benther Rates

Unmut bei der CDU über Wahl Michael Kühns zum Stellvertreter

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Mit der gewohnten Führungsspitze geht der Ortsrat aus Benthe in die neue Ratsperiode. Sowohl der bisherige Bürgermeister Detlef Hüper (SPD) als auch sein Stellvertreter von den Grünen, Michael Kühn, wurden am Dienstagabend für weitere fünf Jahre erneut gewählt.

Zu Beginn der konstituierenden Sitzung des Ortsrates hatte Hüper offenbar ein wenig mit seiner Nervosität zu kämpfen. Bei der Begrüßung war ihm der Nachname der Ronnenberger Bürgermeisterin völlig entfallen. Stephanie Harms sprang ihm zur Seite und meinte scherzhaft: „Das kommt davon, wenn man sich immer nur duzt.”

Leichte Verstimmung gab es danach aufseiten der CDU über die Wahl Kühns. Henning Bitter hatte im Namen der Christdemokraten Hüper – mit dem Appell, im Ort mehr Präsenz zu zeigen – als Kandidaten für die Ortsbürgermeisterwahl vorgeschlagen. Zur Begründung gab Bitter an, der SPD-Politiker hätte auch bei der Kommunalwahl die meisten persönlichen Stimmen auf sich vereinigen können. Mit sechs Jastimmen und einer Ablehnung wurde Hüper im Amt bestätigt.

Als Stellvertreter schlug Bitter dann als Gegenkandidaten zu Kühn seinen Parteikollegen Gerald Müller vor, der bei der Kommunalwahl die zweitmeisten Stimmen aller Ortsratsmitglieder erhalten hatte. Doch seine Argumentation setzte sich in diesem Wahlgang nicht durch: Kühn gewann die geheime Abstimmung mit 4:3 Stimmen, entsprechend der Mehrheit von SPD und Grünen gegenüber CDU und FDP.

Den meisten Applaus – auch der rund 20 anwesenden Bürger – erhielt am Dienstagabend allerdings Stefan Behrens, der als scheidendes Ortsratsmitglied von Bürgermeisterin Harms verabschiedet wurde. (Uwe Kranz)

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22.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Musikalische Reise durch Wolf Biermanns Leben

Pastor Funke begeistert mit einem Liederabend der besonderen Art

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„Wolf Biermann hat mich fasziniert, seit ich 17 war. Ich habe eine Schallplatte geschenkt bekommen und war hin und weg”, erzählt Martin Funke zu Beginn seines Liedermacherabends zu Ehren von Wolf Biermann. Biermanns ausdrucksvoller, kämpferischer und provokanter Gesang zur Gitarre habe ihn begeistert. „Ich war beeindruckt von dem Mut, mit dem er seine Wahrheit hinaus sang – trotz Widerstands. Seine Texte können auch heute noch zum Nachdenken anregen”, sagt der Pastor.

Funke wechselt immer wieder zwischen dem jeweiligen Lebensabschnitt des Liedermachers und dem dazugehörenden Musiktitel. Und von der ersten Sekunde nimmt das Publikum ihm die Begeisterung ab. Den Abend bezeichnet der Benther auch als musikalisches Zeugnis der deutsch-deutschen Geschichte und der DDR im Besonderen. „Für den Kommunismus brannte sein Herz”, sagt Funke über den Liedermacher, der am 15. November 80 Jahre alt geworden ist.

Nach der Gründung der DDR siedelte Biermann als 16-Jähriger dorthin über. Wegen seiner regimekritischen Texte wurde er allerdings zunehmend zur unerwünschten Person. „Er wollte sich nicht wegducken oder den Kopf einziehen. Nein, er kämpfte weiter”, sagt Funke, ehe er mit dem 1963 geschriebenen Lied „Warte nicht auf bessere Zeiten” im Programm fortfährt. Viel Applaus zu Schluss. (Heidi Rabenhorst)

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18.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Igel haben nun winterfeste Häuschen

Zweitklässler aus Benthe haben viel über die Tiere gelernt – und ihnen Unterkünfte gebaut

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Bloß keine Milch geben, und auch möglichst im Garten nicht überall das Laub beseitigen: 21 Zweitklässler aus der Grundschule Benthe haben sich an einem Naturschutztag mit den Vorlieben und Abneigungen von Igeln auseinander gesetzt – und dabei viel über den Lebensraum dieser Tiere gelernt.

Wenn es um den Schutz und um vorteilhafte Bedingungen für Igel geht, kennen sich die Jungen und Mädchen aus dem zweiten Jahrgang inzwischen bestens aus: „Mit Laub können sich die kleinen Tiere ein Quartier bauen, und von Milch bekommen sie Durchfall”, sagte der siebenjährige Theo und empfahl Wasser als sinnvolle Gabe für die stacheligen Säuger.

Auch Klassenkamerad Sören hatte zuvor auf einem kleinen Waldspaziergang gut aufgepasst: „Autos sind sehr gefährlich für Igel, und sie essen gerne Würmer”, bemerkte er.

Bei einer rund einstündigen Erkundungstour hatte zuvor nicht nur Klassenlehrerin Katharina Giese die Grundschüler begleitet. Auch die beiden Igel-Experten Silke Pracht und René Hertwig vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) waren mitgekommen – um den Kindern in natürlicher Umgebung Vor- und Nachteile im Lebensraum der Igel zu zeigen.

„Jetzt beginnt die Jahreszeit, in der die Tiere einen Unterschlupf für ihren Winterschlaf suchen”, sagte Pracht und nannte damit auch den Hintergrund für die Auswahl des Themas. Die Mutter aus der Elternschaft der Klasse hatte nicht nur den Kontakt zum BUND hergestellt. Auf ihre Initiative hin hatte die Organisation auch Fördergeld der Bingo-Umweltstiftung für die Aktion beantragt. Und davon hatten die beiden BUND-Helfer für jedes Kind einen Spezialbausatz gekauft und mitgebracht.

„Das werden Igelhäuser, die die Kinder in ihren Gärten oder im Dorfumfeld als Quartier aufstellen”, sagte Pracht. Deshalb wurde zum Abschluss des Naturschutztages im Klassenraum ordentlich geschraubt und gehämmert. „Damit die Igel einen Platz für den Winterschlaf finden”, sagte Theo. (Ingo Rodriguez)

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08.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Trio will Bürgerstiftung auf den Weg bringen

Werbekampagne beginnt – 50 000 Euro Startkapital nötig

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Nach Auflösung des Fördervereins Dorferneuerung stellt sich in Benthe die Frage: Wer kümmert sich in Zukunft um die Belange des Dorfes? Als Antwort darauf wollen Hans-Georg Meyer, Axel Horstmann und Manfred Bohr die Gründung einer Bürgerstiftung auf den Weg bringen.

Die drei Mitglieder des Initiativkreises Bürgerstiftung Benther Berg haben jahrelang Vorstandsarbeit im Förderkreis Dorferneuerung des Ortes geleistet. Fehlender Nachwuchs auf diesen Positionen hatte im Juni letztlich zur Auflösung des Vereins geführt. Schon zuvor war allerdings die Idee einer Bürgerstiftung entwickelt worden. Ihr Vorteil: Während der Förderverein seine Mittel zeitnah in Projekte umsetzen musste, kann eine Bürgerstiftung Spenden und Zustiftungen ins Kapital übernehmen und muss das Geld nicht sofort wieder ausgeben.

Das erhöhe den Handlungsspielraum, erklärt Horstmann. Auch größere Beträge wie Erbschaften könnten auf diese Weise dem Allgemeinwohl des Dorfes zugute kommen. „Spender haben die Möglichkeit, sich in die Dorfentwicklung einzubringen – auch über die Lebenszeit hinaus”, meint Meyer.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Bürgerstiftung ist zunächst eine großangelegte Werbeaktion, um das Startkapital von mindestens 50 000 Euro aufzutreiben. Dazu erhalten in den kommenden Tagen zunächst 80 vorab ausgewählte Benther einen Brief, der unter anderem einen Satzungsentwurf und eine Verpflichtungserklärung enthält.

Die Resonanz auf dieses Anschreiben soll unter anderem als Indiz dafür gelten, ob die Stiftung realisierbar ist. Allerdings hätten „alle Bürger die Chance, sich für ihr direktes Umfeld einzusetzen”, sagt Bohr. Keiner solle „beleidigt sein”, wenn er nicht unter den ersten 80 angeschriebenen Bürgern ist.

Der Initiativkreis hofft auf möglichst viele positive Rückmeldungen. Wobei die Verpflichtungserklärungen erst dann wirksam werden, wenn die Stiftung tatsächlich realisiert wird, wie Horstmann betont.

Der Name der Stiftung ist bereits mit Weitsicht gewählt: Die ersten Sondierungsgespräche, den Einzugsbereich der Stiftung über die Ortsgrenzen Benthes hinaus auf Everloh, Northen und Lenthe zu erweitern, haben Meyer, Horstmann und Bohr bereits geführt. „Wir sind von dieser Sache überzeugt”, sagt Meyer. „Wenn das hier nicht funktioniert, wo dann?” (Uwe Kranz)

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05.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 13

Künstlerische Familiensache

Mutter und Sohn stellen im Kunstraum aus

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Unter dem Titel „Im Verborgenen” zeigt die sechste Ausstellung im Kunstraum Benther Berg in diesem Jahr großformatige Bilder der Malerin Kristina Henze aus Barsinghausen und Arbeiten ihres Sohnes Andrej, der in Düsseldorf ein Atelier betreibt. Er stellt neben Arbeiten auf Holz auch Werke auf Plexiglas vor.

Andrej Henze hat an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert. Seine Ölbilder auf Holz zeigen eine Kombination aus Abstraktion und naturalistischer Darstellung. Sie verdeutlichten damit, dass das Bild keine fotorealistische Fortsetzung unserer Wirklichkeit ist, sondern Kunst in der Vorstellung entsteht, sagt der Künstler. Auch bei den stark leuchtenden Plexiglasarbeiten ist das Wechselspiel von Naturalismus und Abstraktion bestimmend. Einige Bilder erinnern an mikroskopische Aufnahmen: Es tauchen Lebewesen aus dem Meer auf, und winzige Unterwasserpflanzen wachsen groß wie ein Wald außerhalb des Ozeans.

Auf andere Art werden Kristina Henzes Bilder von Licht und Farbe bestimmt. Auch für sie ist die Vielfalt und der Erfindungsreichtum der Natur Auslöser für ihre Bildvorstellungen. Das Gegenständliche tritt stark vereinfacht auf die Leinwand.

Die Werke von Mutter und Sohn zeigen verschiedenartige Ansätze, um die erlebte Wirklichkeit malerisch zu erfassen. Doch jeweils werden Bruchstücke des Gesehenen herausgegriffen, malerisch umgesetzt – und neu erfunden.

• Die Ausstellung „Im Verborgenen” wird am Sonntag, 6. November, um 11 Uhr im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, eröffnet. Öffnungszeiten bis zum 11. Dezember: montags und sonnabends von 15 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. (Uwe Kranz)

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02.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Augapfellauf und Gruselstorys

Kinder feiern als Vampire und Gespenster fröhliche Halloween-Party am Benther Bauwagen

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Unheimliche Erscheinungen haben am Montagnachmittag den Jugendtreff Bauwagen in Benthe bevölkert: Zahlreiche Vampire, Gespenster und andere Gruselgestalten feierten bei der Halloween-Party zwischen Spinnennetzen und Kürbisfratzen und vergnügten sich prächtig.

32 Jungen und Mädchen wollten an der gruseligen Aktion teilhaben, die Lisa Maak gemeinsam mit dem Bauwagen-Team bereits zum zweiten Mal organisiert hat. Geschick und Schnelligkeit mussten die Kinder beim Mumieneinwickeln und beim Augapfellauf beweisen, bevor es im Bauwagen Gruselgeschichten zu hören gab.

Viele Kinder sind verkleidet erschienen, und das hat sich für einige richtig gelohnt. „Das Wisentgehege in Springe hat für die besten Kostüme Eintrittskarten gespendet”, sagt Maak. Nach dem Halloween-Motto „Süßes, sonst gibt’s Saures” erhielten alle Kinder zum Abschluss auch noch eine kleine Tüte voller süßer Überraschungen.

„Halloween ist cool, weil wir uns gruselig verkleiden und gut Leute erschrecken können”, befand Leiyah. Die Elfjährige war als schwarz gekleideter Tod zur Party gekommen und bildete mit dem Horrorclown Milos (10) ein düsteres Gruselduo. Aliya und Maja (beide 7) fanden das Mumieneinwickeln am Lustigsten.

Der Jugendbauwagen ist ein Projekt des Ortsrates in Benthe und wird von Maak und Stefan Behrens gemeinsam ehrenamtlich geleitet. Die Veranstaltungen sind für die Kinder immer kostenfrei. „Über Spenden freuen wir uns natürlich immer, diese ermöglichen es uns, die nächsten Veranstaltungen zu organisieren”, erklärt Maak. So auch zum Nikolaustag: Am 5. Dezember können die Kinder einen mit Namen versehenen Schuh oder eine Socke zwischen 14 und 16 Uhr im Bauwagen abgeben und am 6. Dezember von 14 bis 16 Uhr dort gefüllt wieder abholen. (Heidi Rabenhorst)

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01.11.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Mit echten Clows in der Manege

Mädchen und Jungen der Grundschule Benthe machen Zirkus – mithilfe von Profis

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Stolze Eltern, aufgeregte Kinder und drei echte Clowns: Daraus lässt sich eine gelungene Schulaufführung machen. So war es auch in der Grundschule Benthe, wo sich die Schüler drei Tage mit dem Thema Zirkus, Artistik und Varieté beschäftigten – und dann den Eltern zeigten, was sie gelernt haben.

Sie jonglierten mit Tellern, hantierten mit Reifen, Tüchern und Keulen, bildeten Pyramiden und ließen den Diabolo tanzen. Als Zirkuskinder fühlten sich die Mädchen und Jungen in der selbst gestalteten Manege sichtlich wohl. Und wenn es einmal nicht so klappte, raunten sie sich die rettenden Kommandos zu.

Die Eltern waren von alledem begeistert. In großer Zahl waren sie erschienen. Die kleine Schule platzte aus allen Nähten, und so mussten die Darbietungen der kleinen Artisten klassenweise erfolgen. „Das Projekt ist für die Kinder eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag”, sagte Schulleiterin Ute Braß.

Während der dreitägigen Vorbereitung und der Aufführungen hatten die Schüler professionelle Hilfe: Finanziert vom Förderverein der Schule öffnete Clown Philip Johnson, der in Benthe wohnt, unterstützt von Jonas Rother und Stephanie Höll für die Kinder die Tür zur Zirkuswelt für einen kleinen Spalt. Für den Abschluss der Vorführung hatten sich die Profis etwas Besonderes ausgedacht: Mit einer Feuershow hielt Rother Eltern und Kinder in Atem. (Uwe Kranz)

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21.10.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Rote Steine für den Gehweg

Straße in Benthe wird neu gepflastert

Die Stadt beginnt in der kommenden Woche mit der Gehwegsanierung an der Gerhart-Hauptmann-Straße in Benthe. Für 70 000 Euro wird der Asphaltbelag gegen eine Pflasterung mit roten Steinen ausgetauscht. Mit Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs ist in diesem Bereich zu rechnen.

Die Arbeiten sind Bestandteil desStraßensanierungsprogramms und werden drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen. Dabei sollen Teilbereiche der Gosse sowie der Hoch- und Tiefborde erneuert werden. Die Kosten für die neuen Gehwege übernimmt die Stadt in voller Höhe von 70 000 Euro. Aufgrund der Arbeiten im öffentlichen Bereich entstehen den Anliegern keine Kosten. Allerdings sind Bordsteinabsenkungen für neue Grundstückszufahrten kostenpflichtig und werden mit den entsprechenden Anliegern direkt abgerechnet. Die Pflasterung wird von der Firma PSG aus Peine ausgeführt.

Die Zufahrt zu Grundstücken und Garagen wird während der Arbeiten nur stark eingeschränkt möglich sein. Parkbuchten entlang der Gerhart-Hauptmann-Straße müssen bereichsweise für Bauarbeiten frei gehalten werden. Die Anlieger werden um Verständnis gebeten und sollten ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle abstellen. (Uwe Kranz)

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20.10.2016, Calenberger Zeitung, S. 1

Hilfe für alle Dorfbewohner

Projekt Benther für Benther könnte die Flüchtlingsarbeit ausweiten – Kein Rassismus im Ort

Fremdenfreundlichkeit – unter diesem Motto hat sich ein offener Gesprächskreis im Gemeindehaus Benthe getroffen. Um Abgrenzungen von Flüchtlingen abzubauen, könnten die ehrenamtlichen Hilfen auf alle bedürftigen Dorfbewohner ausgeweitet werden, so ein Ansatz. Arbeitstitel: „Benther für Benther”.

In einem waren sich die 17 Benther einig, die am Dienstagabend in einem Stuhlkreis zusammensaßen: Sie wollen nicht gegen etwas sein. Keine Konfrontation, kein erhobener Zeigefinger – vielmehr wollen sie zeigen, wofür sie stehen: eine offene Gesellschaft und Fremdenfreundlichkeit.

Viele der Anwesenden berichteten zunächst gegenüber dem gastgebenden Pastor Martin Funke von einzelnen abfälligen oder kränkenden Bemerkungen von Mitbürgern gegenüber Flüchtlingen und ehrenamtlichen Helfern in den vergangenen Monaten. „Echten Rassismus habe ich in Benthe aber nicht kennengelernt”, stellte Ulrich Heemann fest und gab damit auch die Auffassung der Runde wieder.

Dennoch wollten die Anwesenden etwas zur Verbesserung des Miteinanders in ihrem Dorf beitragen. Dazu müssen, so der Tenor, Grenzen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen abgebaut werden. Einerseits könne man die Angebote der Flüchtlingshilfe auf alle bedürftigen Mitbürger erweitern, andererseits auch Flüchtlinge in den Pool der Helfer aufnehmen, regte Regina Töberg an. Als Benther für Benther müsse dann die Hilfe nicht mehr auf eine Bevölkerungsgruppe begrenzt bleiben, sagte sie und erhielt für diese Idee breite Unterstützung.

Eine erste mögliche Aktion sah Töberg in einer Änderung bei der Schülerhilfe. Diese könnte sich künftig nicht nur an Flüchtlingskinder richten, sondern Nachhilfe für alle Kinder anbieten, die Probleme in der Schule haben. Weitere Hilfe könne es beispielsweise bei krankheitsbedingten Problemen mit der Haushaltsführung oder der Gartenarbeit geben. Auch Fahrdienste und vieles mehr sind denkbar. „Und wenn auch Flüchtlinge anderen helfen, sind sie damit besser integriert”, sagte Töberg.

Konkretisiert werden diese Vorschläge künftig aber wohl am ehesten vom Helferkreis der Gemeinde, denn eine neue Gruppe oder Initiative hoben die Anwesenden nicht aus der Taufe. Unter anderem will man sich, was die Organisation der Hilfe angeht, an Tauschbörsen im Umland orientieren. Der Gesprächskreis am Dienstagabend vereinbarte derweil, dass kein weiteres Treffen in dieser Runde mehr notwendig sei. (Uwe Kranz)

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15.10.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Schnelles Internet ist schnell in Betrieb

Benthe und Sieben Trappen angeschlossen – Ronnenberg folgt

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Die Einwohner der Ortschaft Benthe und der Siedlung Sieben Trappen können sich freuen: Ab Montag sind sie an die Datenautobahn angeschlossen und können das schnelle Internet nutzen. Auch für das Stadtgebiet Ronnenberg gibt es positive Signale.

Am Ende ging es dann ganz schnell – passend zur neuen Technik. Im Juni gab es mit der Telekom und der Ronnenberger Stadtverwaltung einen Baubegehungstermin in Benthe. Und schon vier Monate später ist der sogenannte Vectoring-Breitbandausbau abgeschlossen. An der Ecke Salinenstraße/Hengstweg befindet sich nun ein Multifunktionsgehäuse des magentafarbenen Telefonkonzerns. Der Inhalt: Glasfaserkabel, die Downloads von bis zu 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen. Weiterer Vorteil: Die Glasfaserkabel unterstützen die Kupferkabel, die schließlich in die Haushalte führen, und sorgen damit für weniger Störanfälligkeiten.

Zusammen mit Alexander Kruppa, Vertriebsbeauftragter der Telekom, drückten Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms und Michael Kühn, stellvertretender Ortsbürgermeister von Benthe, gestern auf einen Buzzer-Knopf und gaben damit den symbolischen Startschuss. Die neue Vectoring-Technik geht offiziell am Montag, 17. Oktober, in Betrieb. Davon können bis zu 1000 Haushalte profitieren, 90 Prozent von ihnen erhalten die maximale Leistung. Neben dem Internet bedient die neue Technik auch Telefonie und Fernsehen.

Natürlich sieht Kruppa es gern, wenn die Nutzer Kunden der Telekom sind. Alternative Unternehmen sind aber kein Ausschlusskriterium: „Auch andere Anbieter von Telekommunikation können diese Leitung nutzen – als Mietleitung von uns”, erklärte Kruppa.

Ronnenbergs Bürgermeisterin freut sich über das schnelle Internet. „Benthe und Sieben Trappen waren bislang weiße Flecken. Schön, dass es jetzt mit der neuen Technik geklappt hat”, sagte Harms. Und Kühn betonte mit einem Augenzwinkern, „dass wir als Benther jetzt vor den Ronnenbergern dran waren”.

Aber auch für das Stadtgebiet gibt es konkrete Planungen für den Breitband-Ausbau. Spätestens im Januar wollen sich Harms und Kruppa zu einer Begehung in Ronnenberg treffen. Und vielleicht geht dort dann ja auch alles ganz schnell. (Stephan Hartung)

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11.10.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Bunte Herbstbilder aus dem Bauwagen

Kinder malen bei einer Malaktion farbenfrohe Motive mit Blättern, Kastanien und Obst

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Mit einer farbenfrohen Malaktion haben Kinder am Benther Jugendbauwagen den Herbst begrüßt. Unter der Anleitung von Rainer Janssen durften sie sich dabei farblich nach Lust und Laune austoben – und ganz nebenbei lernten sie auch noch eine Menge über Farben und Leinwände.

Mit drei Mädchen und einem Jungen war die Teilnehmerzahl bei der Malaktion zwar überschaubar, die Kinder waren aber mit großem Eifer dabei. Im Jugendbauwagen durften sie ihre Leinwände frei gestalten und malten unter der Anleitung von Rainer Janssen vom Kunstraum Benther Berg und Lisa Maack, Leiterin des Jugendbauwagens, herbstliche Motive mit Blättern, Kastanien und Obst. Wie bei anderen Projekten der Einrichtung stand auch diesmal der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund. „Die Kinder haben die Leinwände mit Rainer Janssen selbst bespannt. So lernen sie, Altes wiederzuverwenden”, erläutert Maack. Die Materialien dafür wurden vom Kunstraum Benther Berg gespendet. Nach dem Bespannen ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf. Einige wilde Farbkombinationen und kleine Basteleien zierten am Ende die Kunstwerke.

Der Benther Jugendbauwagen bietet eine Reihe ähnlicher Aktionen für die Kinder des Dorfes an. In diesem Jahr sind zu Halloween und zum Nikolaustag weitere geplant. Der Bauwagen ist täglich geöffnet. „Die Kinder können einfach herkommen, wenn sie Lust haben, und spielen oder sich zurückziehen”, sagt Maack, die sich ehrenamtlich im Bauwagen engagiert. „Ich hätte so einen Ort als Kind auch gerne gehabt, deshalb freue ich mich jetzt, dass ich diese Aktion unterstützen kann”, verrät sie. (Johanna Kruse)

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04.10.2016, Calenberger Zeitung, S. 1

Sportlich: 391 Läufer kommen am Benther Berg ins Ziel

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Der Benther-Berg-Lauf hat Tradition. Das hob auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms hervor, als sie die Läufer mit der Startklappe auf die Reise schickte. Zum 15. Mal trafen sich die Athleten am Einheitstag am Benther Berg. Von den Bambinis bis zu den gestandenen Läufern auf der bergigen 21,8-Kilometer-Strecke waren viele Teilnehmer bei dem Spektakel dabei. 391 Renner kamen auf den fünf Strecken ins Ziel. Die Siege im Zehn-Kilometer-Hauptlauf holten sich zwei regional bekannte Größen: Christian Wiese aus Steinwedel und Gwendolyn Mewes aus Langenhagen lagen klar vorn. (mab)

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04.10.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Am Berg verfliegt das Lächeln

Leichtathletik: Benther-Berg-Lauf – Beim VSV treffen sich Bambinis, Handballer und Seriensieger

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Ihre Wette hatte Melanie Schulze schon am Vorabend verloren gegeben. Schon da war ihr klar, dass das Traumziel von 500 Finishern beim Benther-Berg-Lauf ein Traum bleiben würde. „Wir haben die Flasche Sekt schon getrunken. Und ich musste bezahlen. Bei 402 Voranmeldungen war das nicht mehr zu schaffen”, meinte Schulze aus dem Organisationsteam des VSV Benthe. Sie behielt Recht. Mit Nachmeldern und denen, die nicht antraten, kamen bei der 15. Auflage des Laufes 391 Renner auf den insgesamt fünf Strecken ins Ziel.

Die Gründe lagen für einen treuen Fan des Laufes auf der Hand. Der Einheitstag, traditionell Datum auch des Benther-Berg-Laufes, lag direkt an einem Wochenende und dann noch zu Beginn der Herbstferien. „Auch wir wollten mit 40 Mann antreten, aber sehr viele sind schon im Urlaub. Nur noch zehn sind übrig geblieben”, meinte Rüdiger Waldeck von den Handballern des TuS Empelde. „Aber dass wir immer irgendwie dabei sind, ist Ehrensache. Hier in Benthe wird so viel auf die Beine gestellt”, so Waldecks Lob.

Aber auch wenn die diesjährige Ausgabe des Laufes etwas kleiner ausfiel – die Stimmung war mitnichten kleiner. Schon die Bambinis rannten mit fröhlichen Gesichtern ihre 550-Meter-Runde. Allein oder an der Hand von Mama oder Papa.

Imposant war nach dem Start der Halbmarathonis besonders das Zehn-Kilometer-Feld. Eine Runde stand dort zunächst auf dem VSVPlatz an. Schon auf dieser Runde zog sich das Feld über 300 Meter auseinander, bevor sich der Läuferwurm auf den Weg um den Benther Berg machte. 34:10 Minuten später war zumindest bei Sieger Christian Wiese aus Steinwedel das Lächeln im Gesicht verflogen. „Mann, war das anstrengend. Ich bin echt kaputt und brauche jetzt meine Pause”, brachte er im Ziel nur noch heraus. Doch den Lauf in Benthe wollte sich Wiese, der die Rennen der Region zuhauf gewonnen hat, nicht entgehen lassen. „Das Rennen am Berg ist landschaftlich so schön. Da will ich einfach laufen und verschiebe meine Pause um zwei Tage”, hatte Wiese vor dem Rennen schon Lob verteilt.

Auch Siegerin Gwendolyn Mewes kam nach Benthe, obwohl sie erst vor einer Woche den Berlin-Marathon gerannt und noch kaputt war. Als Erste des Hauptlaufes wurde sie aber zunächst nicht geführt. Dort stand ihre Vereinskollegin vom LAC Langenhagen, Hannelore Lyda (45:22).

Als Mewes über die Ziellinie gelaufen war, wurde die Zeiterfassung nicht ausgelöst. Ihre 38:40 Minuten standen zunächst nur auf ihrer eigenen Uhr. Doch kleine Probleme werden in Benthe stets sofort und unbürokratisch gelöst. Klaus Schulze suchte die Läuferin, übernahm die Zeit und Melanie Schulze pflegte diese in die Ergebnisliste ein. Damit war Mewes Finisherin Nummer 391 – an der verlorenen Wette der Frau Schulze änderte auch das nichts. (Matthias Abromeit)

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30.09.2016, Calenberger Zeitung, S. 15

Beim VSV wird am Feiertag gerannt

Leichtathletik: 15. Benther-Berg-Lauf am Montag

Am Gelingen des 15. Benther-Berg-Laufes am Montag hat Melanie Schulze ein großes Interesse. Nicht nur, weil sie beim VSV Benthe für die Meldungen und Ergebnisse des Laufes zuständig ist und ihr das Rennen seit vielen Jahren am Herzen liegt, sondern auch aus Eigennutz. „Ich habe wieder mit unserem Platzwart um eine Flasche Sekt gewettet, dass wir mehr als 500 Finisher haben. Im vergangenen Jahr musste ich die bezahlen. Das soll sich ändern”, sagt Schulze.

Dass die Anmeldezahlen im Vorfeld noch nicht annähernd bei dieser Marke lagen, macht sie nicht nervös. „Das kennen wir schon. Gerade bei unserem Lauf am Feiertag entscheiden sich viele spontan und melden nach. Das war all die Jahre so”, weiß sie. Und wenn das Wetter wieder mitspielt – in 15 Jahren Berg-Lauf hat es in Benthe noch nie geregnet – wird das Rennen wieder zum Laufspektakel werden.

Dafür sollen auch die Kinder sorgen. „Im vergangenen Jahr haben wir den 550-Meter-Bambinilauf und den 1800-Meter-Lauf für die älteren Kinder gemeinsam gestartet. Verschiedenfarbige Armbänder sollten den Ordnern im Ziel zeigen, wer schon fertig ist und wer nicht. Doch das ging mächtig in die Hose”, erinnert sich Schulze. Nun starten die Bambinis wie gewohnt als Erste um 9.40 Uhr, der Kinderlauf auf neuer Strecke – er führt nun vom Platz durch Benthe – wurde auf 10.30 Uhr verschoben.

Dazwischen machen sich im Zehn-Minuten-Takt die weiteren Felder auf den Weg. Um 10 Uhr geht das Halbmarathonrennen los. Das bisher größte Teilnehmerfeld hatte der Zehn-Kilometer-Lauf. Auch am Montag werden auf dieser Distanz um 10.10 Uhr wieder mehr als 200 Männer und Frauen an der Startlinie auf dem VSV-Platz am Hammfeld stehen. Der Schnupper- und Jugend-Lauf über 3,8 Kilometer wird um 10.20 Uhr gestartet. Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor dem Start möglich. (Matthias Abromeit)

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09.09.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Besuch bei einem Bauern

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Die Kinder der Bauwagen-Jugendgruppe haben den Bauernhof der Familie Maage in Benthe besucht. Die Besichtigung war ein Wunsch der Kinder. Ernst-Friedrich Maage hat seine jungen Besucher auf dem Hof umhergeführt und ihnen gezeigt, wie die Schweine leben, wie deren Futter hergestellt wird, welche Maschinen es auf dem Hof gibt, erzählt, was angebaut wird, erklärt, wie Kartoffeln gerodet werden, und jedes Kind hat eine Tüte voll frisch geernteter Benther Möhren mit nach Hause nehmen dürfen. Zum krönenden Abschluss ist Maage mit dem Trecker und Planwagen durch Benthe gefahren.

• Die Bauwagen Jugendgruppe trifft sich das nächste mal am 18. September um 15 Uhr um das Herbstferienprogramm und die Halloween-Aktion zu planen. Alle interessierten Kinder und Jugendliche sind eingeladen.

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03.09.2016, Hallo Wochenende, S. 8

Das Highlight im Alpenvorland

Volkssportverein rüstet sich für den traditionellen Benther-Berg-Lauf am Tag der Deutschen Einheit

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Der Benther-Berg-Lauf startet wie in den Vorjahren traditionell am 3. Oktober. Die Organisatoren des VSV Benthe stecken mitten in den Vorbereitungen für den Volkslauf am Tag der Deutschen Einheit.

Es wird durch den Benther Berg und auf dem Sportplatz fünf Strecken zur Auswahl geben: einen Halbmarathon über 21, 8 Kilometer, den Hauptlauf über 10 Kilometer für Läufer und Walker einen Schnupperlauf über 3,6 Kilometer, einen Kinderlauf ab Jahrgang 2006 über 1800 Meter sowie einen Bambini-Lauf über 550 Meter, zu dem vor allem Kinder ab Jahrgang 2009 herzlich willkommen sind. Wie im vergangenen Jahr erwartet das Planungsteam etwa 775 Anmeldungen.

Das Organisationsteam freut sich über die Hilfe aus dem Dorf. „Dank der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Benthe, des Deutschen Roten Kreuzes, und vieler weiterer Ehrenamtlicher können wir diese Anzahl Läuferinnen und Läufer gut bewältigen”, betont Vereinsvorsitzender Christian Gehrold.

Der erste Lauf für Bambinis, ab Jahrgang 2009, wird um 9. 40 Uhr auf der Sportanlage in Benthe, Am Hammfeld 22 vom Ortsbürgermeister gestartet, die weiteren Starts folgen im 10-Minuten-Takt. Nach dem Lauf werden die Zeiten und Rangfolgen ausgewertet, für die Sieger gibt es Urkunden, Medaillen für die Jüngsten. In der Zeit bis zur Siegerehrung können sich die Teilnehmer am Kuchen- und Brötchenbuffet, sowie am Grillstand stärken und ihren Durst löschen. Der Verein bittet die Interessenten, sich möglichst schnell anzumelden.

Die Ausschreibungsunterlagen liegen an vielen Stellen aus und sind im Internet unter www.vsv-benthe.de zu finden. (Heidi Rabenhorst)

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31.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Hotel eröffnet eine Stromtankstelle

Am Benther Berg gibt es jetzt eine Ladestation für Elektromotoren – Anfragen der Hotelgäste häufen sich

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Umweltfreundlich Energie tanken: Das Hotel Benther Berg hat für seine Gäste auf dem Hotelparkplatz eine Starkstrom-Ladestation für Autos mit Elektromotoren installieren lassen. An der neuen Stromtankstelle können auch Ausflügler und Naherholungssuchende mit Elektroautos oder E-Bikes Energie zapfen – zu handeslüblichen Preisen.

Für Juniorchef Reinders Aggen ist es schlichtweg eine zeitgemäße Dienstleistung: „Wir wollen mit dem Stromverkauf kein Geld verdienen, sondern geben die Energie zu normalen handelsüblichen Preisen ab”, sagt Aggen.

Dass der Familienbetrieb trotzdem rund 5000 Euro investiert hat, um auf dem Parkplatz eine moderne Ladestation für Elektroautos anzubieten, hat aber gute Gründe. „Die Nachfrage steigt, die Anfragen von Gästen häufen sich”, sagt der Juniorchef. Spätestens nach der jüngsten Einführung einer staatlichen Förderprämie beim Kauf eines Neuwagens mit Elektromotor sei ein rascher Zuwachs strombetriebener Autos zu erwarten. Dementsprechend werde auch der Bedarf an Stromtankstellen steigen. Die Hotelleitung erhofft sich aber wegen der neuen Ladestation insgeheim auch zusätzlich gezielte Buchungen von Übernachtungsgästen mit umweltfreundlichen Elektroautos.

Strom für E-Motoren konnten Hotelgäste am Benther Berg bislang zwar auch schon tanken. „Aber nur mit einem Verlängerungskabel und aus einer Haushaltssteckdose”, sagt Aggen. Die Nachteile: „Die zu betankenden Autos haben ständig über Nacht oder auch tagsüber an der Ausfahrt oder irgendwie im Weg gestanden”, sagt Aggen. Weil auch längst nicht mehr alle Elektroauto-Modelle über eine normale Steckdose aufgetankt werden können und übliche Haushaltssteckdosen zudem nur beschränkt für einen mehrstündigen Dauerbetrieb mit großen Strommengen geeignet sind, steht nun auf dem Hotelparkplatz eine Starkstrom-Ladestation mit zwei jeweils 22-Kilowattanschlüssen und zwei Halteplätzen zur Verfügung – kompatibel mit den beiden häufigsten Steckersorten. „Es können zwei Autos gleichzeitig betankt werden, aber erst nach vorheriger Anmeldung an der Rezeption”, sagt Aggen. Für Hotelgäste bestehe die Möglichkeit, die Stromkosten über die Zimmerrechnung zu begleichen. Alternativ werde ein Bezahlsystem mit aufladbaren Guthabenkarten eingeführt.

Da bislang noch wenige Stromtankstellen in der Umgebung zu finden sind, wird dem Ort Benthe die neue Ladestation möglicherweise auch zusätzliche Besucher bescheren: Autobesitzer, die im Naherholungsgebiet umweltfreundlich Energie tanken wollen. (Ingo Rodriguez)

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26.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 13

Kosten selbst übernommen

Der Arbeitskreis für Dorfentwicklung hat bis zu seiner Auflösung im April dieses Jahres nicht die Nebenkosten des Kunstraums Benther Berg übernommen. „Wir zahlen seit Übernahme der Räume im Jahr 1997 die Nebenkosten selbst”, stellt Rainer Janssen, Vorsitzender des Vereins Kunstraum Benther Berg, richtig. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung sei lediglich Vermittler des Geldes gegenüber der Stadt gewesen. (dw)

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24.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Immerhin: Ein Zehntel ist schon da

Ortsrat Benthe stimmt für einen Zuschuss von 150 Euro für den Kunstraum – Ratssitzung am 28. September

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Der Kunstraum Benther Berg muss zwar noch weiterhin um seinen Fortbestand fürchten, aber zumindest ein bisschen Geld wurde dem Verein nun zugesagt.

Dem Kunstraum fehlen, wie berichtet, 1500 Euro im Jahr. Für diese Summe, die den Nebenkosten im Galeriegebäude an der Bergstraße im Ronnenberger Ortsteil entspricht, kam bislang der Förderverein Dorfentwicklung Benthe auf. Weil sich der Verein im April aufgelöst hat, klafft eine Lücke in der Kasse des Kunstraums, daher ist eine Schließung der Ausstellungsräume durchaus möglich.

Der Hilferuf des Kunstraums ist nun auch in der Kommunalpolitik angekommen. In seiner Sitzung stimmte der Ortsrat Benthe nun für eine Bezuschussung von 150 Euro. Damit hat der Kunstraum immerhin schon ein Zehntel der benötigten Summe zusammen. Dieses Signal war Benthes Ortsbürgermeister Detlef Hüper wichtig. „Ich hoffe, dass es dann auch vom Stadtrat eine Unterstützung gibt.”

Dieses Gremium wird am Mittwoch, 28. September, tagen. Dann steht auch der Antrag der SPDFraktion Benthe auf der Tagesordnung, wonach die Stadt die Kosten übernehmen soll. Der Verein selbst bittet um eine kostenfreie Nutzungsüberlassung. Denkbar ist jedoch, dass das Thema erst im Haushalt 2017 berücksichtigt werden kann, die Haushaltsplangestaltung beginnt im Dezember.

Weiterhin stimmte der Ortsrat Benthe darüber ab, dass außer dem Kunstraum auch der Förderverein der Grundschule, der Jugendbauwagen sowie der Dienstleister für den Internet-Auftritt der Ortschaft 150 Euro erhalten. Der Ortsrat informierte zudem über den nächsten Benther-Berg-Lauf, dieser findet am Montag, 3. Oktober, statt.

• Der Verein Kunstraum Benther Berg befindet sich aktuell im 20. Jahr seines Bestehens. 1997 erfolgte die Gründung. Zu den Gründungsmitgliedern gehört Uwe Ahrens. Der Künstler aus Benthe stellt derzeit zusammen mit Rainer Janssen in der Ausstellung „Ansichtssache Landschaft” Fotografien und Malereien aus. Janssen, seit 2005 Vorsitzender des Vereins, stieß kurz nach der Gründung hinzu. Im Mai 2014 erfolgte die 100. Ausstellung im Kunstraum. (Stephan Hartung)

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20.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 19

Rundgang mit einer Pilzberaterin

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Eine Veranstaltung des CDU-Ortsverbands Benthe zur pilzkundlichen Führung im Benther Berg fand bei 20 Teilnehmern großes Interesse.

Die Pilzberaterin Rosemarie Drescher aus Dedensen führte die Teilnehmer in die Pilzbestimmung ein und erklärte anschaulich und fachlich versiert die weit über 20 verschiedenen gefundenen Arten, unter denen auch sehr seltene Exemplare waren.

Das Vorkommen reichte zwar nicht für eine sättigende Pilzpfanne, aber dennoch haben die Teilnehmer bei gutem Wetter viel Spaß gehabt und viele Ratschläge mitnehmen können.

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19.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Ein Duo mit gemeinsamer Schnittmenge

Ahrens und Janssen laden zu Vernissage ein

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Der Kunstraum Benther Berg lädt zu einer neuen Ausstellung ein – ab dem heutigen Freitag heißt es dort „Ansichtssache Landschaft”. Dabei geht der Verein einen neuen Weg. Denn erstmals gibt es eine Vernissage an einem Freitag. „Wir wollen mal ausprobieren, ob das bei den Leuten besser ankommt als an einem Sonntag um 11 Uhr”, erklärt Rainer Janssen, der Vorsitzende des Vereins Kunstraum Benther Berg.

Als Gastrednerin wird Kunsthistorikerin Carmen Putschky die Arbeiten würdigen. Die Expertin hat auch schon Ausstellungen im Sprengel-Museum eröffnet. Erwartet wird bei der Vernissage auch der Künstler Uwe Ahrens. Zusammen mit Rainer Janssen stellt er Fotografien, Malereien und Zeichnungen aus.

„Wir haben eine gemeinsame Schnittmenge. Wir arbeiten beide mit einer reduzierten Bildsprache, die Bilder drücken viel Ruhe aus”, sagt Ahrens, dessen Part die Fotos sind. Er zeigt unbearbeitete Bilder aus Benthe und dem Wendland bis hin zu Stränden in Dänemark, Eisbergen in Grönland und der Wüste Wahiba in Oman, das zu den Arabischen Emiraten gehört. Ahrens war 1997 eines der Gründungsmitglieder des Kunstvereins.

Janssen malt mit Leinöl und mit Pigmenten. Er verzichtet auf Pinsel, seine Werke entstehen beispielsweise mit Schwämmen. Am Ende bestimmt die Farbe die Form. Erstaunlich: Die Kunstwerke der beiden Künstler weisen Ähnlichkeiten auf – auch ein Grund für die gemeinsame Ausstellung. Mittlerweile ist es die dritte.

• Die Ausstellung wird heute um 18.30 Uhr eröffnet; sie läuft bis zum 18. September. Der Kunstraum Benther Berg in Benthe, Bergstraße 3, ist Sonnabend und Montag von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. (Stephan Hartung)

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12.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Spendenaufruf für den Kunstverein

Noch mehr Hilfsangebote für Kunstraum in Benthe – Trotz finanzieller Not geht die Kulturarbeit weiter

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Der Kunstraum Benther Berg, der finanziell in der Klemme steckt, profitiert offensichtlich vom Kommunalwahlkampf. Nachdem die SPD für den Kunstverein in die Bresche springt, melden sich nun auch die Freien Wähler.

Der Unterstützerkreis des Kunstvereins wächst. Nach und nach werden Hilfsangebote für den Kunstraum publik gemacht, der seine laufenden Kosten von 1500 Euro im Jahr nicht mehr allein aufbringen kann. Bisher hatte der Förderverein Dorfentwicklung Benthe die Nebenkosten für die städtischen Räume an der Bergstraße übernommen. Da sich der Förderverein im April auflöste, ist der Kunstverein auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Diese soll auch von den Bürgern kommen. Dafür hat Bernd Dörrie, Ratsherr der Freien Wähler, ein Spendenkonto eingerichtet. Der Benther hofft, dass zahlreiche Kunstfreunde Geld einzahlen. Das würde die Stadt Ronnenberg entlasten. Mit einem Bittbrief hatte sich der Vorstand des Kunstvereins an Bürgermeisterin Stephanie Harms und den Rat der Stadt Ronnenberg gewandt. Harms weist in ihrer schriftlichen Antwort, die auf der Internetseite der Stadt, ronnenberg. de, als Ratsrundschreiben einsehbar ist, dass „die Stadt seit vielen Jahren die Kulturarbeit freiwillig unterstützt, etwa mit der kostenfreien Überlassung von Räumen für den Kunstraum Benther Berg”. Letzendlich entscheide aber der Rat über die Gewährung von freiwilligen Leistungen, so Harms weiter.

Die finanzielle Not hält den Kunstverein nicht davon ab, weitere Kulturveranstaltungen zu planen. Am Sonntag, 21. August, wird ab 15.30 Uhr am Waldrand des Benther Berges zur geheimnisvollen Waldmusik eingeladen. Dort befindet sich die Plastik Echo des schwedischen Künstlers Greger Ståhlgren als Beitrag der Landart-Kunstausstellung Interregionale. Es musiziert das Mandolinen- und Gitarrenorchester Empelde.

• Das Spendenkonto ist bei der Sparkasse Hannover eingerichtet, SPKHDE2HXXX, IBAN DE11 25 05 01 80 09 00 32 67 43. (Kerstin Siegmund)

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11.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

SPD will Kunstraum erhalten

Stadt soll Nebenkosten für Ausstellungsräume an der Bergstraße übernehmen

Der Hilferuf des Kunstvereins Benthe ist bei der Politik angekommen. Die SPD fordert, dass die Stadt Ronnenberg den Verein finanziell entlastet. Damit soll eine Schließung der Ausstellungsräume verhindert werden.

Mit einem Antrag an den Rat der Stadt wollen die Sozialdemokraten erreichen, dass die Stadt die Nebenkosten für die Ausstellungsräume an der Bergstraße trägt. Derzeit zahlt der Kunstverein dafür rund 1500 Euro im Jahr.

Bisher hatte der Förderverein Dorfentwicklung Benthe das Dachgeschoss eines städtischen Gebäudes gemietet und dem Kunstverein zur Nutzung überlassen. An die Stadt wurden lediglich die Nebenkosten gezahlt. Nachdem sich der Förderverein im April aufgelöst hatte, muss der Kunstraum die Nebenkosten nun selbst aufbringen und direkt an die Stadt abführen. Mittlerweile hat der Kunstverein die Vereinsrechte beim Amtsgericht eintragen lassen und ist auch als gemeinnützig anerkannt.

Da sich Kunst nicht mehr so gut verkaufen lässt, so der Vereinsvorsitzende Rainer Janssen, und neue Mitglieder ausbleiben, steht der Verein vor dem finanziellen Aus, wenn er keine Hilfe bekommt.

Für Ortsbürgermeister Detlef Hüper (SPD) ist der Kunstraum ein kulturelles Aushängeschild, „nicht nur für Benthe, sondern für die ganze Stadt. Er muss erhalten bleiben.” Wenn sich die SPD mit ihrem Antrag durchsetzt, würde sich die finanzielle Unterstützung für den Kunstverein einreihen in die Kulturförderung der Stadt. Seit Jahren erhält zum Beispiel die Heimatstube Linderte einen Zuschuss zu den Mietkosten. (Kerstin Siegmund)

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03.08.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Kunstwerk „Echo” erneut beschädigt

Benther Künstler bitten um mehr Aufmerksamkeit für Landart-Installation des Schweden Greger Ståhlgren

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Unbekannte haben das Landschaftskunstwerk „Echo” auf dem Benther Berg in den vergangenen Wochen mehrfach beschädigt. Bärbel Erbstößer vom Kunstraum Benther Berg hat die Installation des Schweden Greger Ståhlgren repariert. Sie ruft alle Besucher zu mehr Aufmerksamkeit auf.

„Kinder haben sich hier wahrscheinlich draufgestellt und gewippt, bis es durchgebrochen ist”, vermutet Bärbel Erbstößer mit Blick auf den jüngsten Schaden. Die Installation – eine langgezogene und gewundene Konstruktion aus zusammengesetzten Ästen und dünnen Baumstämmen – erstreckt sich von den Wurzeln einiger Bäume ausgehend bis zu einem der vier Trichter am Wander- und Radweg. „An dieser Stelle lag das Werk ganz hohl”, erläutert sie. Das Holz habe mangels Halt leicht brechen können. Um solche Schäden künftig zu verhindern, hat die Bentherin einen dicken Eichenholzklotz mitgebracht und mit der Konstruktion verschraubt, sodass sie punktuell gestützt wird.

Auch an anderen Stellen hat Erbstößer, unterstützt von ihrem Ehemann, bereits solche Schäden behoben. „Das habe ich mit Baumharz repariert”, erzählt die Künstlerin. „Landart ist immer von Vandalismus gefährdet”, räumt Peter Erbstößer ein. „Aber ich appelliere an alle, darauf zu achten, dass uns dieses Kunstwerk möglichst lange erhalten bleibt”, sagt seine Frau.

Wenn es nach dem Ehepaar und weiteren Mitgliedern des Kunstvereins geht, soll die Installation als Teil des sommerlichen Ausstellungsprojekts Intraregionale 2016 nicht nur wie bisher vorgesehen bis Ende September, sondern dauerhaft am Fuß des Benther Berges zu sehen sein. „Herr Ståhlgren hat schon angemerkt, dass es ihm zu aufwendig ist, sie nach Schweden zurückzubringen”, sagt Bärbel Erbstößer. Der Kunstverein verhandele daher zurzeit mit der Stadt Ronnenberg über einen Verbleib des Kunstwerks. (Carsten Fricke)

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27.07.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Mieterin verliert den Streit wegen Schimmel

Gericht folgt dem Gutachten des Vermieters – Bentherin zieht aus

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Acht Jahre hat Ulrike Domeier in einer Erdgeschosswohnung in Benthe gelebt. Weil diese starken Schimmelbefall hatte, wurde die Mieterin krank. Nun will sie sich eine andere Bleibe suchen. Einen Rechtsstreit mit dem Vermieter Meravis hat sie verloren.

Schimmel und Stockflecken in Küche, Flur und Wohnzimmer, auf Haushaltsgegenständen und auf der Kleidung sowie eine Luftfeuchtigkeit, die teilweise über 80 Prozent steigt: Ulrike Domeiers Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Salinenstraße ist mit Lüften und Heizen – auch im Sommer – nicht trocken zu bekommen. Die Mieterin leidet wegen des Schimmelbefalls an Atemnot und anderen Beschwerden. Sie musste sich neue Möbel kaufen, weil ihre Schrankwand komplett von Schimmel befallen war.

Nach langem Hin und Her (wir berichteten im November 2014) hatte Domeier den Vermieter Meravis verklagt. Sie hatte vergeblich versucht, eine Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden zu erreichen. Domeier meint, die Ursache für die feuchte und schimmelige Wohnung zu kennen. „Das Haus wurde zu stark isoliert, es schwitzt”, sagt sie.

Am 23. Juni sollte das Amtsgericht Wennigsen die Schuldfrage klären. Eine Gutachterin wurde befragt, Domeier hatte ebenfalls ein Gutachten erstellen lassen. Nach der Verhandlung äußerte sie sich zuversichtlich. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass ich gewinne und Schadenersatz bekomme.”

Mittlerweile liegt ihr die schriftliche Urteilsbegründung vor. Die Klage wurde abgewiesen. „Das Urteil stützt sich voll und ganz auf das Gutachten des Vermieters. Darin wird behauptet, dass die hohe Luftfeuchtigkeit durch meine Anwesenheit, kochen, duschen, Wäsche waschen und zu viele Pflanzen entsteht, ferner durch falsches Lüften und Heizen.” Dies alles habe sie mit Protokollen, Zeugen und Gegengutachten widerlegt, auch, dass die Luftfeuchtigkeit steige, wenn sie mehrere Wochen nicht in der Wohnung sei. „Alle meine Aussagen wurden ignoriert und nicht weiter verfolgt. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Das ist David gegen Goliath”, sagt Domeier. Nach Rücksprache mit ihrem Anwalt gibt sie nun auf. „Ich bleibe jetzt schon auf den Kosten sitzen, eine Berufung kann ich mir finanziell nicht leisten”, sagt die Bentherin. (Kerstin Siegmund)

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27.07.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Aussage gegen Aussage

Gerichte befassen sich mit Schimmelproblem

Feuchtigkeit und Schimmel in Wohnhäusern gehören zu den häufigsten Anlässen für Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern, bemerkt der Mieterbund Hannover.

In den meisten Fällen steht, wie bei Ulrike Domeier, Aussage gegen Aussage. Der Vermieter Meravis wies bereits vor zwei Jahren die Vorwürfe der Bentherin zurück. Das Unternehmen gebe viel Geld für Sanierungen aus, hieß es, und lasse zudem keinen Mieter mit Gesundheitsgefährdungen zurück.

Die Gerichte befassen sich mit fast allen Facetten des Schimmelproblems, auch mit dem Phänomen, dass eine zu gründliche Gebäudesanierung die Ursache sein könnte. So heißt es in einem Urteil, dass schnell Schimmel entstehen kann, wenn zu dichte Fenster eingebaut werden, die eine Zwangslüftung nicht ermöglichen, und der Mieter nicht mehr als bisher lüfte. Es sei zunächst die Pflicht des Vermieters, Vorkehrungen für einen regelmäßigen Luftaustausch zu treffen und den Mieter über den erhöhten Lüftungsbedarf zu informieren. Führt danach das normale Wohnverhalten zur Schimmelbildung, kann dies dem ahnungslosen Mieter nicht angekreidet werden (LG Gießen, Urteil v. 02.04.2014, Az.: 1 S 199/13). (ker)

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23.07.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Aus für Kunstverein? Politik soll helfen

Bittbrief an die Bürgermeisterin – Stadt soll Nebenkosten für Ausstellungsräume übernehmen

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Der Kunstverein Benther Berg steht vor der Schließung. Weil den Mitgliedern die Finanzierung der Galerie in Benthe über den Kopf wächst, soll nun die Stadt helfen. Der Verein bittet um einen kostenfreien Nutzungsvertrag.

Die Situation ist ernst. Die Stadt Ronnenberg könnte einen Kulturbetrieb verlieren, der über die Grenzen der Kommune anerkannt und bekannt ist. Die sieben Profikünstler des Vereins Kunstraum Benther Berg sind 18 Jahre nach der Gründung nicht mehr in der Lage, den Betrieb finanziell aufrechtzuerhalten. Sie bitten die Stadt um einen kostenfreien Nutzungsvertrag.

Die laufenden Kosten für die Galerie im Dachgeschoss eines städtischen Gebäudes an der Bergstraße lassen sich mit den Einnahmen nicht mehr decken. Diese stammen hauptsächlich aus den Mitgliedsbeiträgen (rund 1600 Euro im Jahr) sowie der 20-prozentigen Provision aus dem Verkaufserlös von sechs Ausstellungen im Jahr. 2015 sind das 632 Euro gewesen. „Kunst verkauft sich nicht mehr gut”, sagt Kunstraum-Sprecher Rainer Janssen.

Um große Summen geht es nicht in dem Bittbrief, den der Kunstvereinsvorstand jetzt an Bürgermeisterin Stephanie Harms geschrieben hat. Demnach fehlen dem Verein rund 1500 Euro im Jahr. Und das, obwohl alle anfallenden Arbeiten wie Planung, Organisation, Transport und Aufbau der Ausstellungen ehrenamtlich bewältigt werden, erläutert Kunstraum-Sprecher Rainer Janssen. Trotzdem sei der Betrieb nur möglich, indem die Mitglieder privates Geld investieren und die Mitgliedsbeiträge mehrfach erhöht wurden.

Die Profikünstler bitten Rat und Verwaltung mit der Gewährung einer finanziellen Unterstützung auch um eine Anerkennung ihrer Leistung. „Wir sind ein wichtiger und geachteter Repräsentant für die Stadt Ronnenberg, der Aufmerksamkeit und Strahlkraft für die gesamte Region Hannover vermittelt”, heißt es in dem Brief an die Bürgermeisterin und die politischen Parteien.

Dafür gibt die IntraRegionale 2016 ein aktuelles Beispiel, die von zehn Kunstvereinen in der Region noch bis September gemeinsam ausgerichtet wird. Regionspräsident Hauke Jagau eröffnete das sommerliche Ausstellungsprojekt am 12. Juni am Benther Berg mit dem Beitrag des Kunstraums, der den schwedischen Landschaftskünstler Greger Ståhlgren präsentierte. „Leider war die Stadt Ronnenberg bei der Eröffnung nicht vertreten”, sagt Janssen. Hier setzt eine weitere Bitte des Kunstvereins an. „Die Stadt sollte uns auch ideell fördern, durch Hinweise in Broschüren und Zeitungen und mit Repräsentanten bei öffentlichen Auftritten”, ergänzt Janssen. (Kerstin Siegmund)

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23.07.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Kunstobjekte werten die Landschaft auf

Ausstellungen im Freien – jederzeit und ohne Eintritt

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Um das kreative Tun der Profikünstler, die sich 1997 im Kunstraum Benther Berg zusammenfanden, betrachten zu können, muss man nicht unbedingt die Ausstellungsräume in Benthe betreten. Jederzeit anzuschauen ist Landschaftskunst, die auch von Mitgliedern des Kunstvereins gestaltet wird. Dazu gehören zum Beispiel die „Grünen Gäste” von Kristina Henze. Die Skulpturen stehen auf einem Rundwanderweg, der als Beitrag der Stadt Ronnenberg für die Gartenregion Hannover im Jahr 2009 konzipiert wurde. Die Künstlerin schuf die Skulpturen passend zum Thema „Gartenbegegnungen” der Gartenregion im Jahr 2011.

Entstanden ist der Landschaftskunstpfad unter anderem auch, weil sich der Verein Kunstraum Benther Berg damals bereits einen Namen gemacht hatte. Der Verein gehörte mit der Stadt, einem Landschaftsplanungsbüro sowie Frank Nickel als Eigentümer der Empelder Abraumhalde zu den Kooperationspartnern des Projekts.

Seit März 2009 kann zwischen Benthe und Empelde auf rund vier Kilometern Länge an 17 Stationen Kunst entdeckt werden – wie zum Beispiel der Monolith-Stelen-Platz der Künstlerin Carmen Repinski. Die Empelderin gehörte am 12. Oktober 1997 zu den Protagonisten der ersten Ausstellung im neu eröffneten Kunstraum Benther Berg – zusammen mit Uwe Ahrens, Bärbel Erbstößer, Dieter Götze, Alireza Omumi, Parvin Rezvanpour, Karin Sandberg-Kobling und Gérard Sery. Seit 1998 gibt es kontinuierlich sechs Ausstellungen im Jahr im Dachgeschoss des Fachwerkhauses an der Bergstraße 3 in Benthe.

Zehn Jahre später gründeten die Künstler einen gemeinnützigen, eingetragenen Verein. „Wir sind somit nicht kommerziell ausgerichtet, sondern betrachten unsere Arbeit als Bereicherung des kulturellen Lebens in Ronnenberg und darüber hinaus sowie als Förderung regionaler und überregionaler Künstler”, lautet die Intention der Kunstschaffenden. (ker)

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18.07.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Sommerpause im Kunstraum

Der Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3, macht Sommerpause. Die Ausstellung des schwedischen Künstlers Greger Ståhlgren ist geschlossen. Seine Außeninstallation „Echo” auf einer Anhöhe des Benther Berges ist noch bis Ende September während eines Spaziergangs zu sehen. (ker)

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15.07.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Sonne macht Geheimschrift sichtbar

Ferienpass: Kinder gehen auf Schatzsuche

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Mit Wanderkarte und Kompass ausgestattet, sind 16 Kinder auf Spurensuche in der Natur unterwegs gewesen – und haben dabei erfahren, was Energie mit Wald zu tun hat, wie Wind entsteht und was die Kraft der Sonne alles kann.

Kreischend springt Amelie auf. Die quietschgrüne Grille, die sie in ihrer Hand hält, fängt plötzlich an zu krabbeln und zu surren. „Iiieh, das kitzelt”, ruft die Sechsjährige und ist sich dabei nicht sicher, ob sie lachen oder sich ekeln soll.

Dabei ist die Grille gar nicht echt. Das Insekt aus Kunststoff hat eine winzige Solarzelle auf dem Rücken. Es bewegt sich nur, weil die Sonne dafür die Energie liefert. Die Schülerin weiß jetzt, dass Energie nicht nur aus der Steckdose kommt. Den Schwestern Pia (9) und Nora (8) gefällt der Versuch mit der Geheimschrift auf einem Blatt Papier am besten. „Hitze macht die Buchstaben sichtbar. Das ist ja cool”, stellt ihre Freundin Lucia fest. Die Zehnjährige findet es erstaunlich, was die Sonne so alles kann.

„Es geht darum, den Kindern zu zeigen, was sie eigentlich schon wissen”, erklärt Claudius Immergrün. Er heißt eigentlich Volker Stahnke und ist als sogenannter Naturonaut des Büros für Naturentertainment in Hannover unterwegs. Am Mittwochnachmittag ging er mit 16 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren auf Energiespurensuche über den Benther Berg.

Unterstützt wurde Claudius Immergrün bei der interessanten Ferienpassaktion von Silke Knobloch, Andreas Sander und Christian Hellriegel, Mitarbeiter des Jugendpflegeteams der Stadt Ronnenberg. (Heidi Rabenhorst)

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17.06.2016, Calenberger Zeitung, S. 14

Kinder planen viele Aktionen

Neue Jugendgruppe trifft sich am Sonntag am Bauwagen

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Der Benther Bauwagen, ein Projekt des Ortsrates, hat jetzt eine Jugendgruppe. Am Mittwoch sind 16 Kinder von vier bis zehn Jahren zur Gründungsversammlung gekommen. „Sie haben viele tolle Ideen mitgebracht”, berichtet Lisa Maack, die mit Stefan Behrens den Bauwagen auf dem Festplatz betreut.

Auch Ortsbürgermeister Detlef Hüper besuchte das Gründungstreffen und erfuhr, dass die Kinder viele Aktionen planen, darunter etwa Fußball- und Krökelturniere, Schülerzeitung, Nachtwanderung, Halloweenparty, Kinderkino, Bauernhofbesichtigung, Schnitzeljagd und Zirkusshow.

Die erste Aktion wird am Montag, 4. Juli, von 16 bis 17 Uhr angeboten. Den Kindern wird am Bauwagen Grundwissen über Pferde wie deren Körpersprache, das Putzen und Führen vermittelt. Eine Anmeldung unter Telefon (0 51 08) 92 35 59 ist notwendig.

Am Sonntag, 19. Juni, trifft sich die Jugendgruppe um 15 Uhr, um die Aktionen zu planen. „Wir freuen uns, wenn auch Elf- bis 16-Jährige dazukommen und Ideen mitbringen”, sagt Maack. Alle Kinder seien willkommen. Die Gruppentreffen sind für jeden dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr im Bauwagen geplant. (Kerstin Siegmund)

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07.06.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Künstler baut Installation

Benthe ist Kulisse für IntraRegionale

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Der Benther Berg wird einmal mehr zur Kulisse für anspruchsvolle Landschaftskunst. Der schwedische Künstler Greger Ståhlgren hat mit dem Aufbau seiner Arbeit mit dem Titel „Echo” begonnen.

Die Installation am Fuß des Benther Berges ist Teil des sommerlichen Ausstellungsprojekts IntraRegionale 2016, das von zehn Kunstvereinen in der Region gemeinsam ausgerichtet wird. Dabei wird vom 12. Juni bis 30. September an verschiedenen Schauplätzen die Landschaftskunst von zehn renommierten Künstlern präsentiert. Eröffnet wird das Projekt am Sonntag, 12. Juni, mit einer ganztägigen Vernissage. Die Kunstinteressierten werden dabei auf einer Busrundtour zu allen zehn Schauplätzen der IntraRegionale gebracht.

Das Projekt am Benther Berg wird vom Kunstraum Benthe betreut. Greger Ståhlgren hat sich nach einer Ausschreibung im vergangenen Jahr in einem zweistufigen Auswahlverfahren gegen rund 200 internationale Bewerber durchgesetzt. Auf einer Anhöhe des Benther Berges mit Blick in das Calenberger Land hat der Schwede auf dem Waldboden vier große Trichter installiert, die sich von den Baumwurzeln ausgehend bis zum nahe gelegenen Wander- und Radweg ausbreiten. Die mit „Echo” betitelten Trichter erinnern ihrer Form nach an Trompeten und erwecken den Eindruck, als würde die Natur zum Menschen sprechen. Das Werk lässt Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Parallel zu der Außeninstallation zeigt der Schwede weitere Arbeiten in den Räumen des Kunstraums. (Heidi Rabenhorst)

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04.06.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Duo leitet Bauwagen-Projekt

Lisa Maack steigt wieder ein – Jugendgruppe soll demnächst gegründet werden

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Der Jugendbauwagen in Benthe will eine Bauwagen-Jugendgruppe gründen. Zudem ist Lisa Maack wieder in die Leitung eingestiegen.

Rücktritt vom Rücktritt: Lisa Maack ist wieder in die Leitung des Jugendbauwagens in Benthe eingestiegen. Dort macht sie künftig gemeinsame Sache mit Stefan Behrens, der seit Januar das Projekt allein koordiniert hatte. „Mir hat die Arbeit mit den Kindern in Benthe gefehlt”, sagt die Studentin. Sie hatte Anfang des Jahres das Ehrenamt abgegeben. Die Diplom-Pädagogin schrieb an ihrer Doktorarbeit. Doch so richtig loslassen konnte sie nicht. Sie habe bereits in den Osterferien den Bauwagen bei der Erste-Hilfe-Aktion in Kooperation mit den Johannitern unterstützt „und dabei gemerkt, wie viel Spaß mir die Arbeit mit den Kindern macht”. Maack hatte die Idee des Bauwagens vor vier Jahren aus Hannover nach Benthe mitgebracht. Anlass war der langjährige Wunsch der Jugend nach einem eigenen Treffpunkt im Ort. Inzwischen hat sich das Projekt etabliert.

Für dieses Jahr hat das Duo einige Veranstaltungen geplant. Im Mittelpunkt steht dabei die Gründung einer Jugendgruppe. „Damit die Kinder sich noch mehr beim Bauwagen einbringen und eigene Projekte und Ideen entwickeln können”, sagt Maack. Am Mittwoch, 15. Juni, wird es von 17 bis 18 Uhr ein erstes Treffen mit interessierten Kindern und Jugendlichen im Bauwagen geben.

Übrigens: Der Benther Jugendbauwagen ist auch Teil des Unesco-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung” (BNE) und kann sich ab Herbst für eine Auszeichnung bewerben. „Im weiteren Umkreis von Hannover sind wir bisher der einzige außerschulische Lernort für Bildung und nachhaltige Entwicklung mit dem Schwerpunkt Partizipation von Kindern und Jugendlichen”, berichtet Maack.

• An Ideen mangelt es nicht, aber am Geld für die Aktionen. „Wir hoffen auf Spenden”, sagt Maack. Für den neuen Treffpunkt gibt es ein Spendenkonto unter folgender Bankverbindung: Stadt Ronnenberg, Sparkasse Hannover, BIC: SPKHDE2HXXX, IBAN: DE19250501800023000011, Kassenzeichen: 46090.17700, Verwendungszweck: Bauwagen Benthe. (Dirk Wirausky)

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29.04.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Kunstraum ist bedroht

Künstlergruppe in Sorge: Verein aus Benthe belasten hohe Kosten und Nachwuchssorgen

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Kostendruck, kaum Fördermitglieder, keine Nachwuchstalente in Sicht: Der Kunstraum Benther Berg steht gut 20 Jahre nach der ersten Ausstellung vor einer ungewissen Zukunft. Die sieben Künstler des Vereins müssen regelmäßig Kassendefizite mit privaten Einlagen ausgleichen. Jetzt ist Mitgliederwerbung nötig.

Sechs Ausstellungen pro Jahr, anspruchsvolle Profikunst, mehr als 2000 Besucher pro Saison – es ist unbestritten: Der Kunstraum Benther Berg ist seit der ersten Ausstellung im Oktober 1997 zu einer Bereicherung des kulturellen Lebens im Ronnenberger Stadtgebiet geworden. Und darüber hinaus: Sogar im Kunstplan der Region Hannover sind die ehrenamtlich organisierten Ausstellungen und Aktionen aufgeführt.

Trotzdem ist die Zukunft der Einrichtung bedroht. Obwohl der Verein und die zurzeit sieben ehrenamtlich tätigen Profikünstler regelmäßig von Sponsoren sowie dem Ortsrat und der Stadt unterstützt werden, ist der Betrieb im Kunstraum für die aktiven Mitglieder Bärbel Erbstößer, Dieter Götze, Kristina Henze, Rainer Janssen, Nigel Packham, Bernd Pallas und Karin Sandberg-Kobling inzwischen ein Zuschussgeschäft. „Kürzlich mussten wir wieder aus eigener Tasche zusammenlegen, um die Nebenkostenrückstände des Vereins auszugleichen”, sagt Gründungsmitglied Erbstößer.

Die Gründe nennt der Vorsitzende Rainer Janssen: „Steigende Nebenkosten für die Räume, nur rund zehn Fördermitglieder, und von zehn aktiven Kunstmitgliedern mit regelmäßigen Beitragszahlungen sind auch nur noch sieben geblieben.” Dazu kämen Kosten für Veröffentlichungen in Kunstführern sowie für Einladungen und Flyer. Der Verein müsse neue Mitglieder werben: „Aktive und passive.” Aber: „Nachwuchstalente mit Ambitionen, den Programmbetrieb ehrenamtlich zu unterstützen und die Räume mit eigenen Ausstellungen zu bespielen, sind rar.”

Janssen erklärt: „Die Vereinsmitglieder nutzen die Räume zwar regelmäßig für eigene Ausstellungen, wir präsentieren aber auch viele Gastkünstler.” Für die aktiven Mitglieder mit eigenem Atelier, guten Kontakten und Präsentationsmöglichkeiten wäre eine Aufgabe des Kunstraums schmerzlich, aber zu verkraften. „Trotzdem wäre es der Verlust einer öffentlichen Kultureinrichtung in Ronnenberg”, gibt Jansen zu bedenken. (Ingo Rodriguez)

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29.04.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Recyclingkunst versteht sich als Gesellschaftskritik

Neue Ausstellung im Kunstraum mit Collagen aus Müll

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Skulpturen aus Holzresten, Collagen aus alten Plastiklöffeln, ein trockenes Brötchen als Kunstobjekt: Bärbel Erbstößer aus Benthe und Diep Mai aus Hannover haben lange gesammelt, um die Exponate ihrer neuen Gemeinschaftsausstellung im Kunstraum Benther Berg gestalten zu können.

„Es geht um die Wiederverwertbarkeit von Überbleibseln und Resten”, sagt Künstlerin Erbstößer. „Die Werke sind ein Appell an die Wegwerfgesellschaft: Es muss nicht alles automatisch sofort im Müll landen.” Dass Zweitverwertung sogar ein interessanter Kunststil sein kann, davon können sich die Besucher im Kunstraum an der Bergstraße überzeugen. „Ich hebe es auf, und dann?”– lautet der Titel der Ausstellung, die am Sonntag, 1. Mai, um 11 Uhr eröffnet wird.

Erbstößer, die zu den Gründungsmitgliedern des Kunstraums zählt, hat ihre Kollegin mit vietnamesischen Wurzeln vor fünf Jahren bei einer Veranstaltung des Bundes Bildender Künstler (BBK) in Hannover kennengelernt. Die neue Schau in Benthe ist das dritte Gemeinschaftsprojekt. Um die rund 30 Collagen, Skulpturen und Objekte anzufertigen, mussten sich Erbstößer und Mai mehrere Wochen auf eine Materialsuche begeben. Zu den Bestandteilen ihrer Werke zählen Farb- und Verpackungsreste, Plastiktüten, Eierkartons, Glasscherben, Büroklammern, Steine und alte Brötchen. Ein Teppichklopfer ist zu einer skurrilen Figur geworden, ebenso ein abgebrochenes Holzpaddel. „Das habe ich aus dem Müll eines Segelclubs gefischt”, sagt Erbstößer.

Die Ausstellung beginnt mit einer Einführung des Pädagogen und Literaturexperten Harrie Müller-Rothgenger und endet mit einem Künstlergespräch am 5. Juni um 15 Uhr. (Ingo Rodriguez)

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28.04.2016, Calenberger Zeitung, S. 10

Ein Stück Heimatgeschichte

Benther Senioren-Team besucht Heimatmuseum Ronnenberg

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Das Benther Senioren-Team hat das Heimatmuseum Ronnenberg besucht. Der Chef des Museums Lothar von der Heide weihte die Senioren in die Entstehungsgeschichte seines Hauses ein. Anschließend besichtigten die Besucher die interessanten Abteilungen.

Von der Heide verstand es aufgrund seines Wissens, die Benther Senioren umfangreich, lebendig und höchst spannend zu informieren. Es begann mit der Einführung in die Geschichte Ronnenbergs, die in verschiedenen Etappen dargestellt ist. Insbesondere interessierten sich die Benther Gäste für die Ausstellungsexponate, die den Stadtteil Benthe betreffen. Hier fanden das Unglück von 1975 („In Benthe bebte die Erde”, so berichteten seinerzeit die Medien) und die bewegten Fotos aus dem Flüchtlingslager in Benthe großes Interesse.

In der Abteilung Handwerksberufe erfuhren die Senioren viel über die Bauern in früheren Zeiten und informierten sich über den Lebensalltag der Familien vor über 50 Jahren. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von dem Wissen, das von der Heide zum Beruf eines Landarztes und eines Optikers früherer Zeiten zum Besten gab.

Die weiteren Abteilungen „Tiersammlung heimische Tiere” und „Geschichtliche Ereignisse der beiden Weltkriege”, die aktuell aufgearbeitet worden sind, fanden große Aufmerksamkeit. Das betraf auch die früheren Wohnungseinrichtungen, für die sich insbesondere die Ehefrauen interessierten, denn die Wäsche wurde vor 50 Jahren nicht mit der Waschmaschine gewaschen, sondern überwiegend mit der Hand.

Interessant war auch die Bergbauabteilung, in der die Geschichte des Kalisalzbergbaus in Ronnenberg dargestellt wird. Mit der Lisbethschen Handbohrmaschine besitzt das Heimatmuseum Ronnenberg eine echte Rarität, da nur fünf Exemplare den langen Zeitraum seit der Einführung im Salzbergbau im Jahr 1869 überlebt haben.

Die Benther Senioren waren nicht nur von der Vielfalt des Heimatmuseums begeistert, sondern auch von der Art der Vermittlung durch den Museumschef. Sie waren sich einig, dass das Engagement von Monika und Lothar von der Heide nicht hoch genug gelobt werden kann, denn sie verrichten ihre Tätigkeit ehrenamtlich.

Für den Ort Benthe engagieren sich die Benther weiter. So wurde in den letzten Tagen das Beet an der B 65 überarbeitet, und auf der Hochzeitswiese hat der Bauhof auf Bitten des Benther Senioren-Teams eine Fläche umgepflügt. Auf der werden vom Senioren-Team Sommerblumen eingesät.

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16.04.2016, Hallo Wochenende, S. 3

Sie wollen selbst agieren

Willkommenskreis unterstützt 22 Flüchtlinge

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Seit Jahresbeginn leben in Benthe Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan, Syrien und Irak. Ihnen stehen etwa 50 Benther zur Seite, die ehrenamtlich und sehr aktiv helfen, dass sich die Schutzsuchenden in der Fremde zurechtfinden.

Der Helferkreis ist in der evangelischen Kirchengemeinde von Pastor Martin Funke angesiedelt, steht aber allen Benther Bürgern offen. Sie unterstützen die Flüchtlinge bei Behörden- und Arztbesuchen, aber auch beim Deutschlernen.

Eine von ihnen ist Silvia Ventz-Heemann. Die pensionierte Lehrerin kann von erstaunlichen Erfolgen berichten. 22 Asylsuchenden gibt sie dreibis viermal wöchentlich Sprachunterricht.

„Der älteste Teilnehmer ist 68 Jahre alt, kommt aus Afghanistan und ist Analphabet. Die ersten Wörter, die er lesen und schreiben lernt, sind deutsch”, sagt die Bentherin. Bis auf eine Frau, die einen Säugling betreuen muss, würden alle Benther Flüchtlinge beim Unterricht mitmachen. Trotz der Fortschritte sei Unterstützung weiter nötig.

„Die Flüchtlinge wollen arbeiten und damit auch eine Gegenleistung für die Gastfreundschaft erbringen. Wir suchen Betriebe, in denen sie hospitieren können.” (RED)

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16.04.2016, Hallo Wochenende, S. 4

Förderverein löst sich auf

Niemand will die ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes fortsetzen

Damit haben Manfred Bohr und Axel Horstmann nicht gerechnet: dass sich trotz intensiver Gespräche in Benthe niemand findet, der Verantwortung für den Förderverein Dorfentwicklung übernehmen will.

Nun wird der 34 Mitglieder zählende Verein aufgelöst. Das wurde in der Mitgliederversammlung am 7. April beschlossen. 15 von 34 Mitglieder nahmen daran teil. Niemand habe Bereitschaft gezeigt, den Verein weiterzuführen, sagt Bohr.

Traurig und auch ein wenig fassungslos berichten Bohr und Horstmann, dass es ihnen trotz eindringlicher Appelle an die Dorfbewohner nicht gelungen ist, jüngere Leute für die Vorstandsarbeit zu gewinnen.

„Wir haben viele Gespräche geführt. Die Resonanz war gleich null”, sagt Bohr, der den Verein am 11. April 1994 mit einigen zupackenden Benthern gründete – und nun die Auflösung zum 30. Juni organisieren muss. Das Vereinsvermögen von genau 3194,60 Euro erhält die Stadt Ronnenberg – zweckgebunden für Heimatpflege und Heimatkunde in Benthe.

„Wir haben viel Herzblut in den Verein gesteckt”, sagt Bohr.

Er zieht sich – genauso wie Horstmann – aus Altersgründen aus dem Vorstand zurück. Was aus den zahlreichen Projekten wird, die der Förderverein umgesetzt hat, sei in einigen Fällen ungewiss, meint Bohr. Dazu gehören einige Beete, Bänke und Bäume, aber auch der Dorfplatz und die Hochzeitswiese. Bohr und Horstmann sich für die Gründung einer Bürgerstiftung einsetzen. Vielleicht falle es den Benther leichter, Geld in eine Stiftung zu geben, als sich mit Arbeit einzusetze (RED)

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06.04.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Baumstumpf soll bald weichen

Fußweg an Vogelsangstraße soll ausgebessert werden – Urnenstelen auf Friedhof geplant

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Der Fußweg an der Vogelsangstraße soll ausgebessert werden. Darauf haben sich die Mitglieder des Ortsrats und Vertreter der Stadt bei einer Ortsbegehung verständigt. Ein baumstumpf, der von einem Grundstück auf den Gehweg reicht und diesen verengt, soll weichen.

„Das ist eine größere Aktion, die wir nur mit dem Eigentümer angehen können”, sagte Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler mit Blick auf den massiven Stumpf. Dazu habe die Stadt erste Gespräche geführt. „Einig sind wir uns, dass es so nicht bleiben kann”, ergänzte Zehler. Solange die Kastanie auf dem Grundstück gestanden habe, habe der Ortsrat die auf den Gehweg reichenden Wurzeln toleriert, sagte das beratende Mitglied Helga Hülsemann. Im vergangenen Jahr sei der Baum zwar gefällt worden, der Stumpf aber geblieben. Insbesondere Menschen mit Rollatoren könnten an diesem Engpass mit vielen Unebenheiten nicht auf dem Gehweg bleiben. „Wenn man da jetzt nichts macht, wird das nichts”, betonte Hülsemann. Die Stadt solle daher mit den Eigentümern des „Grenzbaums” über eine Kostenteilung bei der Beseitigung des Stumpfes sprechen, befand Ortsbürgermeister Detlef Hüper.

Auf dem Friedhof stellte Andrea Unterricker von der Stadt Ronnenberg zudem die Pläne für einen Urnen-Stelenplatz vor. Ein erstes Quadrat für 24 Urnen solle auf der Grünfläche am Mahnmal angelegt werden. „Wir würden vorschlagen, die Hecke komplett zu roden und neu zu bepflanzen”, sagte Unterricker. Auch die alte Bank solle ersetzt werden. Auf der Stele könnten der Vor- und Nachname jedes dort Beigesetzten in zwei Zeilen stehen. Bei Bedarf könnten auf der großen Rasenfläche weitere dieser Stelenplätze geschaffen werden.

Weitere Themen waren die Parksituation in der Vogelsangstraße, die Laubmengen der Pappeln am Regenrückhaltebecken Im Eschbruch, ein neu errichteter Unterstand auf der sogenannten Pferdewiese am südlichen sowie der Bau der Flüchtlingsunterkunft am nördlichen Ortsausgang. (Carsten Fricke)

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26.03.2016, Calenberger Zeitung, S. 12

Kinder machen richtig Tempo

Bobbycar-Rennen am Jugendbauwagen in Benthe – Großer Spaß auch für Erwachsene

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Auf dem Bobbycar sind Kinder am Donnerstag der Osterferien-Langeweile entkommen. Auf einer Rennstrecke konnten sie richtig Tempo machen – auch wenn manchmal ein Vater für die nötige Beschleunigung sorgen musste.

Stefan Behrens musste leichte Startschwierigkeiten hinnehmen. Erst mit einer Viertelstunde Verspätung fanden die kleinen Rennfahrer den Weg an der Baustelle am Sportplatz vorbei zum Benther Jugendbauwagen. Behrens und sein Team hatten auf dem Feldweg am Hammfeld ein Bobbycar-Rennen organisiert.

Doch so zögernd die Ferienaktion auch anlief, so schnell stiegen die Kinder dann auf die kleinen Fahrzeuge und düsten die rund 20 Meter lange Strecke hoch und runter. Diese hatte Jugendbauwagen-Koordinator Behrens gemeinsam mit Karin Hontzia und Pierre Behrens mit roten Pylonen gekennzeichnet.

Bevor das Rennen losgehen konnte, testete der neunjährige Pierre die Rennbahn auf seinem Gokart. „Runter ging es sehr schnell, aber hoch war schon schwieriger”, sagte er. Eine ähnliche Erfahrung sollte auch die vierjährige Hanna machen. Sie brachte mit eigener Kraft ihr Bobbycar gegen ihren Bruder David auf Touren. Der Einjährige konnte sich im Duell mit seiner Schwester jedoch auf die Zugstärke seines Vaters verlassen. Auch der fünfjährige Elias und der siebenjährige Youssef versuchten sich auf Bobbycars. Sie wurden am Seitenrand von der neun Jahre alten Alifa kräftig angefeuert.

Für die erbrachte Leistung erhielten die Kinder eine Urkunde und durften sich auch noch eine OsterÜberraschung mitnehmen. Neben Spielzeugautos und Taschenbüchern griffen die Jungen und Mädchen auch zu Süßigkeiten oder einem Sprungseil. (Nils Oehlschläger)

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19.03.2016, Calenberger Zeitung, S. 12

Polizei kontrolliert Autofahrer auf der Salinenstraße

Kraftfahrer ignorieren Sperrung wegen Krötenwanderung – Viele tote Amphibien

Autofahrer müssen auf der Salinenstraße mit Polizeikontrollen rechnen. Die Straße am Benther Berg ist seit einigen Tagen gesperrt, weil dort die Krötenwanderung eingesetzt hat. Einige Autofahrer halten sich aber nicht an das Durchfahrverbot, wie Spaziergänger und Mitarbeiter der Stadtverwaltung beobachtet haben.

Weil die Sperrung missachtet wird, sind bereits zahlreiche Kröten überfahren worden. Die Stadtverwaltung hat deshalb die Polizei eingeschaltet – auch, weil die Salinenstraße außerhalb des Ortes häufig von Autofahrern als Abkürzung genutzt wird.

Das Team Ökologie der Stadt bat die Polizei um Hilfe. Autofahrer müssen nun mit Kontrollen rechnen. „Wir denken über weitergehende Maßnahmen nach, wie nicht berechtigte Fahrzeuge aus der Salinenstraße herausgehalten werden können”, teilt die Stadtverwaltung mit, die auch Verkehrsbehörde ist. Bereits im vergangenen Herbst wurde im Ortsrat diskutiert, die Schranke an der Badenstedter Straße zu schließen und damit den Schleichverkehr – unabhängig von der Krötenwanderung – zu unterbinden.

Mit dem Einsetzen wärmerer Temperaturen beginnt in jedem Frühjahr die Wanderung einer großen Anzahl von Kröten aus ihren Winterquartieren zum Ablaichen in die mehrere Hundert Meter entfernt liegenden Teiche und feuchten Senken in der Nähe des Benther Berges. Zum Schutz der Tiere ordnet die Stadt dann auf der Salinenstraße ein Durchfahrverbot an. Nach Einschätzung der Stadtmitarbeiter wird die Krötenwanderung voraussichtlich noch etwa drei Wochen dauern. Die Sperrung wird dann wieder aufgehoben. Damit möglichst viele Kröten ihre Laichplätze erreichen, appelliert die Verwaltung an die Autofahrer: „Nehmen Sie auf die Natur und auf eine geschützte und bedrohte Tierart Rücksicht”, sagt Andrea Unterricker, Leiterin des Teams Ökologie. (Kerstin Siegmund)

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18.03.2016, Calenberger Zeitung, S. 14

Gärtnerei lässt Blumen sprechen

Frühlingsaktion „Benthe blüht auf” des Seniorenteams und der Gärtnerei Behre

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Strahlender Sonnenschein, steigende Temperaturen, wolkenloser Himmel und viele weitere Frühlingsboten: Kurz vor dem Osterfest scheint sich im Calenberger Land der Winter langsam, aber endgültig zu verabschieden. In Benthe haben das die Mitarbeiter der Gärtnerei Behre und das Seniorenteam zum Anlass genommen, die Dorfbewohner mit einem Blumengruß auf den Frühling und die bevorstehenden Feiertage einzustimmen. Unter dem Motto „Benthe blüht auf” verteilten das Gärtnereipersonal und die Senioren am Donnerstag einen ganzen Nachmittag lang auf dem Dorfplatz Hunderte Hyazinthen, Narzissen und Tulpen – gespendet von der Gärtnerei.

„Wir suchen den Kontakt zu den Benthern und wollen die Dorfgemeinschaft fördern”, begründete Gärtnereichefin Julia Behre die Aktion. Ihr Mitarbeiter Markus Kietzmann war passend zum österlichen Anlass sogar in ein Hasenkostüm geschlüpft.

Für viele Passanten war die Aktion eine nette Überraschung. Einige Dorfbewohner waren aber auch gezielt zum Dorfplatz gekommen. „Wir haben eine Einladung an alle Haushalte verteilt”, sagte Manfred Bohr vom Benther Seniorenteam. Petra Conrad freute sich über die gelungene Aktion. „Der Blumengruß macht richtig fröhlich”, sagte die 76-Jährige. (ir)

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18.03.2016, Calenberger Zeitung, S. 14

Osterferien im Bauwagen

Der Jugendbauwagen in Benthe, der auf dem Grillplatz am Hammfeld steht, bietet erneut ein Osterferienprogramm an. Den Auftakt macht ein Osterbasteln am Montag, 21. März, ab 15 Uhr.

Ihre Geschicklichkeit auf kleinen Flitzern können die Jungen und Mädchen am Donnerstag, 24. März, bei einem Bobbycar-Rennen beweisen. Start ist um 15 Uhr.

Zum zweiten Mal bereichert die Johanniter-Jugend aus dem Ortsverband Deister in Ronnenberg das Ferienprogramm im Bauwagen mit einem kostenlosen Erste-Hilfe-Schnupperkurs für Kinder. Der Lehrgang wird am Freitag, 1. April, von 10 bis 12.30 Uhr angeboten.

Anmeldungen für das Osterferienprogramm im Jugendbauwagen nimmt Stefan Behrens unter der Telefonnummer (0 51 08) 6 08 08 95 entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos. (ker)

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05.03.2016, Calenberger Zeitung, S. 14

Eine Frau wagt den Blick in die Zwischenwelten

Inge Marion Petersen stellt im Kunstraum Benther Berg aus

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Auf den ersten Blick wirkt es wie eine normale Blumenblüte. Doch beim genaueren Hinsehen kommt der Betrachter in Grübeln: Was sind das für rote Tentakeln? Und wieso hat die Blüte zwei Stiele? Genau diese Irritation möchte Inge Marion Petersen mit ihren Zeichnungen auslösen.

Als „Zwischenwelten” bezeichnet die hannoversche Künstlerin das, was sie mit Blei- und Farbstiften zu Papier bringt. Sie sieht in ihren Phantasieobjekten eine Mischung aus pflanzlichen und tierischen Wesen. „Oft denken die Menschen zunächst, sie würden auf etwas Bekanntes blicken. Aber dann sind sie doch irritiert, weil etwas nicht stimmt”, sagt Petersen.

Zwischen 30 und 35 ihrer Arbeiten wird die hannoversche Künstlerin im Kunstraum Benther Berg zeigen. In den vergangenen Tagen hat sie immer wieder in der Bergstraße vorbeigeschaut, um ihre Ausstellung „mittendrin” vorzubereiten, die am Sonntag um 11 Uhr mit einer Einführung von Rainer Grimm eröffnet wird. Bis zum 17. April werden die Bilder im Kunstraum zu sehen sein – sonnabends und montags von 15 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Für die Mitglieder des Kunstraumes Benther Berg ist Petersen eine gute Bekannte. Vor fünf Jahren stellte sie bereits in den Räumen des Vereins aus – damals hatte die Künstlerin ihr Atelier noch in Wennigsen. „Wir wollen eine gewisse Kontinuität haben und auch die Entwicklung der Künstler aufzeigen”, sagt der Vereinsvorsitzende Rainer Janssen. Daher sei er sehr froh, die Bilder von Petersen erneut in Benthe zeigen zu können. Es ist in diesem Jahr die zweite von sechs geplanten Ausstellungen im Kunstraum. Danach sind ab dem 1. Mai Werke von Bärbel Erbstößer und Diep Mai zu sehen. (Björn Franz)

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29.02.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Wilfried Haberkamp ist seit 70 Jahren dabei

Christian Gehrold bleibt Vorsitzender des VSV Benthe – Neuer Stellvertreter ist Gerald Müller

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Wilfried Haberkamp ist vom VSV Benthe für seine 70-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet worden. Haberkamp sei „ein Urgestein des Vereins”, sagte Vorsitzender Christian Gehrold. Begonnen habe Haberkamp als Fußballspieler in der Knabenmannschaft. Mit großem Erfolg durchlief der Jubilar alle Stationen der jeweiligen Altersklassen und war bis vor Kurzem Mitglied der 60er-Mannschaft, die von Horst Haupt betreut wurde. Maßgeblich half Haberkamp beim Bau des Sportplatzes und des Sporthauses mit. „Vielen Dank für diese jahrzehntelange Treue”, sagte Gehrold.

Ebenfalls seit 70 Jahren Mitglied im Benther Volkssportverein ist Wilhelm Schmerer. Seine Ehrung wird nachgeholt. Seit 50 Jahren dabei sind Renate Niemüller und Friedrich Baake. Seit 40 Jahren halten Manfred und Sigrid Bohr, Ingrid Beck und Irmtraut Kosin dem Verein die Treue. 25 Jahre im Verein sind Annegret Gross, Anja-Kristina Grune, Sabine Grune, Sabine Rudolph, Jörg Grune und Jörg Rudolph.

Der Leiter der Leichtathletiksparte, Gerd Moltzen, nutzte die Jahresversammlung, um Urkunden zum Deutschen Sportabzeichen an 16 Jugendliche und sechs Erwachsene zu überreichen.

Der VSV Benthe hat insgesamt 665 Mitglieder – 323 Männer und 342 Frauen. Mit 421 Sporttreibenden (63,3 Prozent) gehören mehr als die Hälfte zur Sparte Turnen/Gymnastik/Gesundheitssport.

Der Vorsitzende Christian Gehrold wurde einstimmig für weitere zwei Jahre von der Versammlung in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreterin Christin Bolt steht wegen eines Wohnortwechsels nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist der bisherige Schatzmeister Gerald Müller. Für die Finanzen ist nun Ole Marx zuständig. (Heidi Rabenhorst)

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17.02.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Horst Köster gewinnt Turnier

Das Benther Senioren-Team hat zum ersten Mal einen Preisskat veranstaltet. Nach spannenden Spielen war es Horst Köster, der das Turnier überlegen für sich entscheiden konnte. Die weiteren Plätze belegten Paul Böhm (2.), Werner Bahntge (3.), Carsten Reusch (4.) und Jürgen Mischke (5.); alle erhielten tolle Preise. Auch die weiteren Platzierten gingen nicht leer aus, denn alle Teilnehmer des Turniers, das Manfred Bohr organisierte, konnten einen Gewinn mit nach Hause nehmen.

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17.02.2016, Calenberger Zeitung, S. 11

Fasching international

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Kinderfasching international beim VSV Benthe: Mit ihren Altersgenossen aus Syrien, Afghanistan, Irak und der Türkei haben Benther Kinder zwei Stunden im Sporthaus mit viel Temperament Kinderfasching gefeiert. Die Mädchen und Jungen wurden von ihren Eltern begleitet, die ebenso viel Spaß hatten. Um das für sie fremde Fest zu verstehen, wurden von Dolmetschern die Historie sowie die Spiele übersetzt. Am Ende der Veranstaltung waren nur strahlende Augen beim Nachwuchs zu sehen.

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15.02.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Schützen üben jetzt in Gehrden

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Nach dem Verlust ihres Saales mit der Schießbahn in der abgerissenen Gaststätte Carthus vor eineinhalb Jahren üben die Benther Schützen ihren Sport in Gehrden aus. „Die Schützengesellschaft Ottomar von Reden hat uns aufgenommen, und es klappt alles reibungslos”, berichtete der Vorsitzende Michael Kergel bei der Jahresversammlung im Sportheim am Hammfeld. „Wir müssen nichts bezahlen, geben aber einen kleinen Obolus dazu”, sagte Kergel.

Reibungslos verliefen auch die Vorstandswahlen. Kergel wurde wie seine Vorstandskollegen einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt. Jörg Weigand bleibt 2. Vorsitzender, Heinz Volker ist als Kassenwart für die Finanzen zuständig, und Renate Sommer bleibt Schriftführerin. Bestätigt wurden außerdem Claudia Köhler als 2. Kassiererin und Astrid Moltzen als 2. Schriftführerin. Andreas Plumhoff bleibt 1. Schießwart, und auch sein Stellvertreter Andreas Köhler behält den Posten. Auch die langjährige Damenleiterin Ilona Volker wurde in ihrem Amt bestätigt.

Ernst-Adolf Mielke und Werner Köhler wurden für 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Heinz Volker hält dem Schützenverein seit 50 Jahren die Treue. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Michael Kergel und Renate Sommer ausgezeichnet. (hr)

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25.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Ortsfeuerwehr absolviert ein bewegtes Jahr

Einsatzkräfte retten Menschen und Tiere

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Die Ortsfeuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Ortsbrandmeister Karl-Heinrich Behrens berichtete in der Jahresversammlung am Sonnabend von insgesamt 32 Einsätzen, davon fünf Brände, 25 technische Hilfeleistungen und zwei Brandsicherheitswachen. In Erinnerung bleibt laut Behrens ein Hausbrand im Fichtenweg, wo eine Person über die Steckleiter gerettet werden konnte. Ein Wohnhaus an der Mittelstraße in Empelde, wo die Benther auch im Einsatz waren, konnte dagegen nicht gerettet werden und brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Die Benther Feuerwehrleute rückten auch zu zwei schweren Verkehrsunfällen aus. Sie übernahmen darüber hinaus Tierrettungen und die Beseitigung von Wespennestern. Die Einsatzkräfte waren auch zur Stelle, als der Bauschutt eines abgerissenen Gasthauses auf einem Grundstück in der Ortsmitte bewässert werden musste, um eine möglicherweise gesundheitsgefährdende Staubentwicklung zu unterbinden.

Maren Kietzmann, Beate und Helge Bechtloff sowie Stefan Wienberg sind zu Oberfeuerwehrleuten befördert worden. Stadtbrandmeister Jörg Tadje ehrte Löschmeister Axel Husemann für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft. (Kerstin Siegmund)

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16.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 10

Packham verspricht: „Nigel hat seinen Stil gefunden”

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Der Titel klingt wie ein Versprechen: „Nigel hat seinen wahren Stil gefunden” lautet der Name der neuen Ausstellung im Kunstraum Benther Berg. Die Kunstschau wird am Sonntag, 17. Januar, um 11 Uhr eröffnet. Zu sehen sind Malereien und Zeichnungen von Nigel Packham, aber auch Kunstobjekte von David Lorey, die Gefühle und Gedankenzustände darstellen und so den Betrachtern Raum für eigene Interpretationen lassen. Lorey studiert zurzeit visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Hannover.

Und was ist nun der wahre Stil von Nigel? Der 64-jährige Engländer, der seit 1975 in Deutschland lebt, lacht. „Das sollen die Besucher selbst herausfinden”, meint er. Bei der Eröffnung wird Packham ebenso wie Lorey anwesend sein – und möchte mit Kunstinteressierten ins Gespräch kommen. Was beim Blick auf die Werke, die er zusammen mit seinem 32-jährigen Kollegen seit Mittwoch in der Benther Galerie aufgebaut und aufgehängt hat, jedoch klar wird: Packham legt Wert auf Farbe, bunte Bilder scheinen somit „sein Stil” zu sein. „Ja, es ist eine Art poppiger Expressionismus. Die Welt ist oft schon düster genug”, sagt der Künstler über seine Werke.

• Die Ausstellung endet am 21. Februar. Der Kunstraum, Bergstraße 3, öffnet sonnabends und montags von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. (hg)

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16.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 10

Familienpaten für Flüchtlinge in Benthe gesucht

Willkommenskreis trifft sich am Dienstag

In der Flüchtlingsunterkunft an der Salinenstraße sind am Donnerstag die ersten Bewohner eingezogen. Nun beginnt die konkrete Arbeit des Willkommenskreises, der sich in der Kirchengemeinde gebildet hat.

Laut Pastor Martin Funke soll jede Flüchtlingsfamilie einen oder mehrere Helfer zur Seite gestellt bekommen. Deshalb stehen bei einem Treffen des Willkommenskreises am Dienstag, 19. Januar, vorrangig Familienpatenschaften auf der Tagesordnung. „Das Treffen ist offen für alle, die den neu angekommenen Flüchtlingen in Benthe helfen wollen”, sagt Funke. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Wallbrink 5.

Im Willkommenskreis soll aber auch über konkrete Angebote für Erwachsene und Kinder wie Deutschkurse, Freizeitaktivitäten, die Integration in die örtlichen Gruppen und Vereine, über Fahrradkurse und Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung des Alltags gesprochen werden. (Kerstin Siegmund)

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14.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Ortsrat fordert Überweg in Dorfmitte

Stadtverwaltung will Voraussetzungen für Zebrastreifen an der Kreuzung Gergarten/Steinweg prüfen

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Die Chancen stehen nicht schlecht für einen Zebrastreifen in der Dorfmitte. Die Entscheidung liegt bei der Verkehrsbehörde der Stadt.

Gibt es eine Chance, Unfälle in der Dorfmitte zu vermeiden? Diese Frage treibt die CDU an, vehement einen Zebrastreifen an der Kreuzung Gergarten/Steinweg zu fordern. „Die Autos fahren mit hohem Tempo um die Kurve, die Kinder sind unsicher”, berichtete Gerald Müller (CDU) in der Ortsratssitzung am Dienstagabend. Diese Einschätzung teilen die Vertreter von SPD und Grünen: Sie schlossen sich in dem Vorhaben der CDU an.

Die Stadt als zuständige Verkehrsbehörde soll nun prüfen, ob und wie sich die Sicherheit für die Fußgänger verbessern lässt. „Wir müssen die Voraussetzungen für einen Überweg ermitteln und uns mit der Region als Straßenbaulasttröger abstimmen”, erläuterte Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Da im gesamten Ort Tempo 30 gelte, sei ein Überweg eigentlich nicht vorgesehen. Die Verwaltung stehe der Forderung aber nicht ablehnend gegenüber, betonte Zehler.

Ein Mitarbeiter hat sich bereits einen Eindruck von der aktuellen Situation am Dorfplatz verschafft. Er zählte an einem Werktag ab 7 Uhr 90 Minuten lang das Verkehrsaufkommen. Demnach sind mehr als 100 Kinder und Erwachsene sowie etwa 30 Fahrzeuge unterwegs gewesen. Positiv aufgefallen sei das Verhalten der Kinder, die auf dem Weg zum Kindergarten, zur Grundschule oder zur Bushaltestelle die Verkehrsregeln vorbildlich beachteten würden, berichtete Zehler. Im Gegensatz zu den Erwachsenen: „Viele Eltern geben ein schlechtes Beispiel”, sagte Stefan Behrens (Grüne). Ortsbürgermeister Detlef Hüper (SPD) ergänzte: „Im Ort fahren fast ausschließlich Benther. Sie kennen die Situation und sollten sich vorbildlich verhalten.”

Damit ein Zebrastreifen angelegt werden kann – was nach Verwaltungsangaben 8000 bis 10 000 Euro kostet – sind einige Hürden zu nehmen. Die Bushaltestelle macht Sorgen, weil sie sich dicht am Überweg befindet. Für eine Mittelinsel sei kein Platz, hieß es in der Sitzung des Ortsrats. Und eine durchgezogenen Linie auf der Fahrbahn reiche nicht aus. (Kerstin Siegmund)

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14.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Endausbau am Hammfeld verzögert sich

Besucher der Turnhalle und des Tennisheims haben es bemerkt: Die Sanierung der Straße Am Hammfeld ist nicht wie geplant im Dezember fertig geworden. Das Wetter habe den Terminplan doch noch zunichte gemacht, sagte Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. „Zwei Wochen mildes Wetter werden noch gebraucht.” Erfolgreich sind dagegen häufige Verkehrskontrollen auf der Salinenstraße. Die Stadt hatte sich im Namen des Ortsrats bei der Polizei für eine stärkere Überwachung eingesetzt. Der Schleichverkehr von und nach Hannover-Badenstedt sei deutlich weniger geworden, sagten Ortsratsmitglieder.

Gute Nachrichten enthält der Haushaltsentwurf für das Jahr 2016. Vorgesehen sind Ausgaben für Tische und Stühle im Sporthaus, einen Zaun am Friedhof, Fenster in der Kita und für neue Abwasserkanäle. (ker)

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13.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 1

„Heim ist zu weit vom Schuss”

Bürger aus Benthe schauen sich die neue Sammelunterkunft an der Salinenstraße an

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Etliche Benther haben sich gestern in der neu errichteten Sammelunterkunft für Flüchtlinge an der Salinenstraße umgeschaut. Morgen ziehen die ersten Bewohner ein.

Etagen- oder Doppelbetten, Gemeinschaftsküchen, Waschmaschinen und Trockner – der Zweckbau aus Containern ist komplett eingerichtet. Lediglich an der Befestigung des Außengeländes wird noch gearbeitet. Gestern Nachmittag schauten sich zahlreiche Benther die neue Sammelunterkunft der Stadt Ronnenberg an. Dort sollen am Donnerstag 34 Flüchtlinge einziehen. Weitere Bewohner folgen. In zwei Etagen gibt es 46 Betten.

Die Besucher äußerten sich überwiegend positiv und erstaunt über den soliden Bau und die gute Qualität der Ausstattung. Etliche von ihnen sind aber auch skeptisch wegen der abgeschiedenen Lage des Wohnheims außerhalb der Ortslage. „Das ist viel zu weit vom Schuss”, sagte eine Anwohnerin. Der Erste Stadtrat Torsten Kölle verwies auf die Notlage der Kommune. „Bis Jahresende müssen wir in Ronnenberg voraussichtlich 900 Flüchtlinge unterbringen. Zurzeit sind es 340. Deshalb belegen wir alle verfügbaren Flächen.” Ziel sei es, die Menschen so schnell wie möglich in Wohnungen zu bringen. „Die Sammelunterkunft ist nur eine Durchgangsstation”. (Kerstin Siegmund)

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13.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 7

Einfach, aber zweckmäßig

Qualität der Container erstaunt die Benther – doch sie machen sich auch Gedanken

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Einfach, aber zweckmäßig sind die Zimmer eingerichtet: Zwei Betten, neben- oder übereinander platziert, Schrank, Tisch und zwei Stühle gehören zur Ausstattung. „Es ist schön geworden”, sagt eine Besucherin, die sich gestern die neue Sammelunterkunft für Flüchtlinge an der Salinenstraße anschaute.

Am Donnerstagnachmittag werden voraussichtlich 34 Bewohner in Ronnenbergs erster Containerunterkunft von Sozialarbeitern in Empfang genommen und mit einem Starter-Set begrüßt. „Tasse, Teller, Besteck, Bettzeug, Kleiderbügel, Besen und Handfeger gehören dazu”, erläutert der städtische Teamleiter Tilo Valentin.

Die Reinigung der Unterkunft obliege den Bewohnern. „Wie sieht es hier wohl in einigen Wochen aus?”, lautete eine Frage, die mehrfach gestellt wurde. „In einer Gemeinschaftsunterkunft geht es meist nicht so pfleglich zu wie in einer abgeschlossenen Wohnung”, berichtete Valentins Kollegin Adrienne Carstens von den Erfahrungen aus den anderen Sammelunterkünften in Weetzen und in Ronnenberg.

Die Benther sind noch aus einem anderen Grund gespannt, wie sich die Situation entwickelt. Sie machen sich Gedanken, wie das Zusammenleben der Flüchtlinge funktionieren soll. „Was können die Leute den ganzen Tag hier machen?”, fragte Manfred Behre.

Der Erste Stadtrat Torsten Kölle berichtete von Sprachkursen, die den Asylsuchenden so schnell wie möglich von Ehrenamtlichen – mit Unterstützung geschulter Lehrer der Volkshochschule – angeboten werden sollen. Die Kurse richten sich an Syrer, Iraker und Eritreer, die sehr schnell von den Ausländerbehörden einen Bleibestatus für ein Jahr erhalten. „Die Flüchtlinge bekommen auch Tipps, wie das Leben in Deutschland funktioniert”, sagte Kölle. Er ließ keinen Zweifel daran, dass die Stadt keine Wahl hat. „Wir können nicht Stopp sagen, obwohl wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind und ein sehr verdichtetes Gemeindegebiet haben. Die Flüchtlinge werden uns vom Land vor die Tür gesetzt.” (Kerstin Siegmund)

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08.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

CDu will Überweg für die Kreuzung in der Dorfmitte

Diskussion im Ortsrat am 12. Januar

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Nach Einschätzung der CDU-Fraktion sind morgens von 7 bis 8 Uhr mindestens 50 Personen, zumeist Kinder, im Dorfmittelpunkt unterwegs – weil sie zur Schule oder zum Kindergarten an der Bergstraße gehen. Viele Eltern sind in Sorge wegen der Sicherheit. Ein Fußgängerüberweg befindet sich zwar auf der Straße Am Steinweg in Höhe der Kirche, nicht aber an der Kreuzung Gergarten/Am Steinweg. Die CDU fordert einen Zebrastreifen am Gergarten – aus mehreren Gründen.

Dort sind morgens laut Ortsratsherr Gerald Müller weitere etwa 100 Bürger auf dem Weg zur Bushaltestelle. „Zur gleichen Zeit fährt der größte Teil der Berufspendler mit dem Auto Richtung Hannover durch den Dorfmittelpunkt”, heißt es in einem Antrag der CDU-Ortsratsfraktion für einen Fußgängerüberweg.

In der Ortsratssitzung am 12. Januar ab 18 Uhr im Tennisheim am Hammfeld wollen die Ortspolitiker über den Antrag diskutieren. Nicht zum ersten Mal ist ein Zebrastreifen für den Dorfmittelpunkt ein Thema in Benthe. Mit ihrer Forderung nach mehr Sicherheit für die Schulkinder wandten sich Eltern schon vor vier Jahren an die Verkehrsbehörde der Region. Bereits im Jahr 2000 setzten sich die Grünen für einen Überweg im Kreuzungsbereich des Dorfmittelpunktes ein. Damals ergab eine Verkehrszählung, dass die Zahl der Fußgänger und Fahrzeuge einen Überweg nicht rechtfertigte. Der Antrag wurde abgelehnt. (Kerstin Siegmund)

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06.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 8

Sammelunterkunft aus Containern steht

Stadt bietet für 12. Januar Besichtigung an

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Die erste Containerunterkunft der Stadt Ronnenberg für Flüchtlinge ist in wenigen Tagen bezugsfertig. Bevor die Bewohner einziehen, sind die Anwohner zur Besichtigung des neuen Gebäudes an der Salinenstraße eingeladen.

Mitte November sind die Modulbauten auf dem städtischen Grundstück an der Salinenstraße 44 angeliefert und in den darauf folgenden Wochen aufgestellt worden. In wenigen Tagen sollen die Wohnräume bezugsfertig sein. Derzeit erledigen Handwerker die letzten Arbeiten.

Am Donnerstag, 14. Januar, sollen 46 Flüchtlinge einziehen. Vorher, am Dienstag, 12. Januar, öffnet die Stadtverwaltung ihre erste Sammelunterkunft in Modulbauweise für interessierte Einwohner. Von 15 bis 17 Uhr können die Räume angeschaut werden.

Vor einem Jahr war die Stadt Ronnenberg noch von einem Platzbedarf für 30 Menschen ausgegangen. Mittlerweile müssen aber wesentlich mehr Menschen untergebracht werden. Je nach Größe erhalten die Zimmer zwei bis vier Betten. „Wir müssen überall ein Bett mehr aufstellen”, sagt Bürgermeisterin Stephanie Harms. Als Begründung nennt sie die aktuellen Zuweisungszahlen des Landes und der Region, die kurz vor Weihnachten der Verwaltung mitgeteilt wurden. „Von Januar bis März müssen wir 230 Personen unterbringen”, sagt die Rathauschefin. Die Flüchtlinge müssten enger zusammenrücken. „Wir wollen die Einquartierung in Turnhallen vermeiden”, sagt Harms.

Die Stadt Ronnenberg ist eine der ersten in der Region, die eine Sammelunterkunft in Containerbauweise aufgestellt hat. Die Module für Benthe wurden in Tschechien angefertigt. Die Außenwände des zweistöckigen Gebäudes mit dem Schrägdach sind in einem kräftigen Orangeton gestrichen. Voraussichtlich Ende Januar erwartet die Verwaltung die Anlieferung von Wohncontainern für eine zweite Sammelunterkunft mit bis zu 100 Schlafplätzen. Die Einzelteile kommen aus der Türkei und werden in einer großen Halle in der Region Hannover vormontiert. Aufgestellt wird das Wohnheim auf dem Festplatz in Empelde am Sportpark. (Kerstin Siegmund)

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02.01.2016, Calenberger Zeitung, S. 9

Läden als Treffpunkt für Kleine und Große

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Ortsbürgermeister Detlef Hüper (SPD) hofft, dass die beiden Einkaufsmöglichkeiten im Ort, von Sabine de Voß am Steinweg, wo auch Aktionen für Kinder stattfinden (Foto), und der Laden Möhrles an der Hermann-Löns-Straße, erhalten werden können. Beide Geschäfte sind Treffpunkte im Dorf.

Hüper ist es auch wichtig, dass die Benther die Flüchtlinge gut aufnehmen, die in Wohncontainer an der Salinenstraße einziehen. „Es gibt ja schon den Willkommenskreis”, freut sich der Ortsbürgermeister. (ker)

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